Paperlaunch: Mindfactory verkauft fast keine Arrow-Lake-Prozessoren

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Paperlaunch: Mindfactory verkauft fast keine Arrow-Lake-Prozessoren
Quelle: Intel

In der Launch-Woche von Arrow Lake machen Intels neue Prozessoren eine miserable Figur - bei Mindfactory wurden die Prozessoren fast nicht verkauft. Das dürfte auch an der schlechten Liefersituation liegen - Stichwort Paperlaunch.

Die Tests zu Intels neuen Arrow-Lake-Prozessoren zeigen ein durchwachsenes Bild. Zwar konnte die Effizienz deutlich gesteigert werden, und die Anwendungsleistung passt auch ins Bild. In Spielen ist die Generation - zumindest zum Launch - aber ein Flop. Und nicht nur das: Auch im deutschen Einzelhandel legt Arrow Lake keine Glanzleistung hin. Das zeigt der Wochenbericht des X-Accounts @TechEpiphanyYT, der einmal mehr die Verkaufszahlen bei Mindfactory zusammengefasst hat.

Miese Verfügbarkeit

Betrachtet man das Bild dort isoliert, so ist der Launch von Arrow Lake schlicht desaströs. Die neuen Core-Ultra-Prozessoren tauchen in der Liste, die jeden Prozessor mit mehr als zehn Verkäufen enthält, nicht einmal auf. Das muss aber nicht zwangsläufig an mangelndem Interesse liegen, denn selbst jetzt sind die CPUs bei Mindfactory kaum verfügbar. Die regulären Boxed-Modelle werden gar nicht angeboten, verfügbar sind ausschließlich vier Tray-Varianten. Und ebendiese wurden - wie für diese Produktkategorie üblich - kaum verkauft.

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Spätestens nach dem Blick in den PCGH-Preisvergleich riecht es damit eindeutig nach Paperlaunch. Derzeit sind die neuen Core-Ultra-200-CPUs zwar zumindest teilweise verfügbar, aber nur bei einigen, wenigen Händlern. Ob und wann hier mit größeren Liefermengen zu rechnen ist, bleibt dabei vollkommen unklar. Sobald Intel die neuen Prozessoren in größeren Stückzahlen liefern kann, dürfte sich die Situation aber zumindest etwas bessern.

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Zunächst dominiert AMD bei Mindfactory aber immer weiter. Laut @TechEpiphanyYT lag der Marktanteil nach Stückzahl hier zuletzt bei knapp 95 Prozent, und auch beim Umsatz gingen fast 93 Prozent an die Ryzen-Prozessoren. Besonders gut verkaufte sich dabei - einmal mehr - der Ryzen 7 7800X3D mit 190 Stück. Bei Intel teilen sich hingegen die Modelle Core i5-13400, Core i9-14900KF und Core i7-14700K(F) den ersten Platz - mit jeweils circa zehn Stück.

Wird Arrow Lake für Intel zum Totalausfall? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Quelle: via Techpowerup

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von zotac2012 Software-Overclocker(in)
        Die neuen Intel Arrow Lake Prozessoren hinterlassen in vielen Bereichen einen eher durchwachsenen Eindruck. Die Leistungsunterschiede zwischen verschiedenen Anwendungen fallen zu stark aus. Besonders enttäuschend ist die Performance im Gaming-Bereich, Intels traditioneller Stärke. Hier kann Arrow Lake oft nicht einmal die Leistung der Vorgängergeneration erreichen.

        Hinzu kommt, dass für Arrow Lake zwingend ein neues Mainboard erforderlich ist. Wer aufrüsten möchte, muss also in eine komplett neue Plattform investieren. Diese hohen Anschaffungskosten für einen Prozessor, der nur in Nischenanwendungen überzeugt, sind für viele Nutzer abschreckend.

        Selbst die verbesserte Energieeffizienz kann die hohen Investitionskosten kaum rechtfertigen. Die Amortisationszeit ist schlichtweg zu lang. Unterm Strich bleibt eine recht kleine Zielgruppe, für die sich Arrow Lake lohnt.
      • Von zotac2012 Software-Overclocker(in)
        Die neuen Intel Arrow Lake Prozessoren hinterlassen in vielen Bereichen einen eher durchwachsenen Eindruck. Die Leistungsunterschiede zwischen verschiedenen Anwendungen fallen zu stark aus. Besonders enttäuschend ist die Performance im Gaming-Bereich, Intels traditioneller Stärke. Hier kann Arrow Lake oft nicht einmal die Leistung der Vorgängergeneration erreichen.

        Hinzu kommt, dass für Arrow Lake zwingend ein neues Mainboard erforderlich ist. Wer aufrüsten möchte, muss also in eine komplett neue Plattform investieren. Diese hohen Anschaffungskosten für einen Prozessor, der nur in Nischenanwendungen überzeugt, sind für viele Nutzer abschreckend.

        Selbst die verbesserte Energieeffizienz kann die hohen Investitionskosten kaum rechtfertigen. Die Amortisationszeit ist schlichtweg zu lang. Unterm Strich bleibt eine recht kleine Zielgruppe, für die sich Arrow Lake lohnt.
      • Von meckswell Freizeitschrauber(in)
        Zitat von AnnieZ
        aha. und wo auf dem Bild ist der 285k?
        Der geht weg, wie warme Semmel, schon über 20 verkauft, momentan ausverkauft, aber verfügbar. Hast du schon einen?
      • Von AnnieZ Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von meckswell
        Die Niveaulosigkeit hier macht mich immer sprachloser. Labert von Paperlaunch, weiß aber anscheinend garnicht, was das ist.
        Ein Paperlaunch ist ... wird released, ist aber nicht lieferbar.

        Alle 1851er CPUs bei Mf sind größer 5 lagernd. Hauptsache klickmich erzeugen, könnt schon wieder kotzen.
        aha. und wo auf dem Bild ist der 285k?
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Das Problem was ich sehe ist das sich bei sowas einfach zu sehr auf die Mindfactory zahlen gestützt wird weil sie als einzige ihre verkauften Einheiten angeben..

        wir wissen nichtmals ob die Zahlen auch wirklich stimmen oder jemand einfach versucht mit einem Kauftrick seine Kunden zu manipulieren... Wird etwas viel gekauft muss es für viele ja gut sein..

        Und dann immer alle sofort davon ausgehen das diese zahlen den gesamten Markt entsprechen und abbilden würden..
        Was sie aber nicht tun.. zb haben AMD GPUs einen realen Marktanteil von ca 10%.. Laut Mindfactory sind es fast 50%..

        Daher sehe ich solche News/Artikel hier sehr Kritisch und spekulativ..
        und auch Mindfactory ist nicht überall wirklich der günstigste Anbieter..
        man sollte wirklich etwas Zeit investieren und die einzelnen Komponenten über mehrere Plattformen miteinander vergleichen.

        Das ganze sagt mir zb nicht das die Neuen Intel CPUs ein Paperlaunch sind.. sondern das Mindfactory nur kleine Mengen davon vom Großhandel geordert hat (warum auch immer) und nicht wirklich daran glaubt das diese sich Gut und viel verkaufen.

        Denn auch die einkaufsmenge ist immer eine Entscheidung der entsprechenden Mitarbeiter/Geschäftsführung.. anhand von Daten, Benchmarks.. EK und Verkaufspreis..
        Ja sogar wie viele CPUs der letzten Gen Reklamiert und getauscht wurden..
        Ich sehe eher das Mindfactory aufgrund der Berichterstattung eher sehr vorsichtig agiert.. und nur das nötigste nach ordert
      • Von Harlekin Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Pokerclock
        Und dass Intel billig kann, wenn es sein muss, kann man bei den Ark sehen.
        Frage ist halt, wie lange noch. Finanziell sieht es bei Intel aktuell nicht so dolle aus.
      Direkt zum Diskussionsende
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