Arc Raiders: Später Spawn bringt laut Entwickler oft wirtschaftliche Vorteile
Interne Auswertungen von Embark Studios zeigen, dass Arc-Raiders-Spieler mit spätem Spawn häufig mehr Beute machen als Frühstarter. Ruhigere Karten und Überreste früherer Gefechte sorgen laut Entwickler nicht selten für Vorteile.
In Mehrspieler-Titeln gilt ein früher Einstieg meist als Vorteil. Für Arc Raiders soll diese Annahme jedoch nur bedingt zutreffen. Nach Angaben von Virgil Watkins, Senior Lead Designer bei Embark Studios, erzielen Spieler, die verspätet in laufende Matches einsteigen, im Durchschnitt sogar höhere wirtschaftliche Erträge als früh gestartete Teilnehmer.
Interne Auswertungen als Grundlage
Grundlage dieser Einschätzung sind interne Auswertungen des Entwicklerteams. Entgegen der verbreiteten Wahrnehmung, dass spät beigetretene Spieler kaum noch Beute vorfinden, zeigen die Daten ein anderes Bild. Laut Watkins kehren diese Spieler häufiger mit mehr In-Game-Währung aus einem Einsatz zurück. Ein wesentlicher Faktor sei der veränderte Zustand der Spielwelt. Nach einiger Zeit nimmt die Spielerzahl auf der Karte ab, Gefechte sind bereits ausgetragen und hinterlassen verwertbare Überreste.
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Diese Situation eröffnet neue Möglichkeiten. Späteinsteiger können öfter auf größere Drohnen treffen oder riskantere Gebiete ansteuern, ohne sofort in intensive Kämpfe verwickelt zu werden. Dadurch kann die Chance steigen, wertvolle Ressourcen zu sichern und den Einsatz profitabel abzuschließen. Der vermeintliche Nachteil des verpassten Starts wandelt sich so in einen strategischen Vorteil.
Belebte Karten haben Priorität
Das System der verzögerten Spawns verfolgt laut Embark Studios jedoch einen klaren Zweck. Karten sollen auch nach längerer Matchdauer belebt bleiben und nicht schon nach wenigen Minuten verwaisen. Spieler, die später dazukommen, sollen motiviert werden, ihre Ziele flexibel anzupassen und alternative Vorgehensweisen zu wählen.
Gleichzeitig räumt das Entwicklerteam ein, dass dieses Konzept nicht in allen Situationen aufgeht. Bei zeitlich begrenzten Events oder abgeschlossenen Arealen kann ein später Einstieg zu Frustration führen, da zentrale Inhalte bereits unerreichbar sind. Watkins bestätigt, dass Embark an Lösungen arbeitet, um hier einen besseren Ausgleich zu schaffen. Ziel sei es, die Karten weiterhin dynamisch zu halten, ohne Spielern das Gefühl zu geben, Möglichkeiten allein durch den Spawn-Zeitpunkt zu verlieren.
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Quelle: via Gamesradar

Ziel sei es, die Karten weiterhin dynamisch zu halten, ohne Spielern das Gefühl zu geben, Möglichkeiten allein durch den Spawn-Zeitpunkt zu verlieren.
Mein (negativer) "Rekord" war ein Start bei rund 14:30 Minuten - also war somit mehr als die Hälfte der maximalen Rundenzeit bereits abgelaufen :\