Arc Raiders: Neues Crafting-System wird positiv aufgenommen, ist aber erst der Anfang
Mit "Acquire Resources" vereinfacht Embark das Crafting in Arc Raiders. Fehlende Materialien lassen sich dadurch direkt aus dem Menü beziehen. Die Community reagiert positiv und das Studio kündigt bereits weitere Komfort-Verbesserungen an.
Embark Studios reagiert auf einen der häufigsten Kritikpunkte der Community und überarbeitet das Crafting in Arc Raiders. Mit dem aktuellen Flashpoint-Update erhält der Extraction-Shooter ein neues Ressourcen-System, das unnötige Menüwege reduzieren und den Spielfluss verbessern soll. Laut den Entwicklern ist das jedoch ausdrücklich erst der Anfang weiterer Veränderungen.
"Acquire Resources" im Fokus
Im Zentrum steht die neue Funktion "Acquire Resources". Fehlen beim Herstellen eines Gegenstands einzelne Materialien, zeigt das Spiel nun direkt im Crafting-Menü an, aus welchen aktuell verfügbaren Quellen diese bezogen werden können. Dazu zählen etwa Recycling, Händler wie Celeste oder andere vorhandene Systeme. Der bisher oft kritisierte Wechsel durch mehrere Untermenüs entfällt damit in vielen Fällen.
Das Studio beschreibt den bisherigen Ablauf selbst als unnötige Reibung. Spieler wussten zwar meist, wo die fehlenden Komponenten zu finden sind, mussten aber mehrere Stationen und Bildschirme durchlaufen. Genau diese Frustration soll das neue System beseitigen. Embark betont zugleich, dass man weitere Schwachstellen im Interface und der Nutzerführung systematisch angehen wolle.
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Wie groß der Leidensdruck war, zeigt auch das Community-Echo. Bereits vor dem Update schrieb ein Spieler auf Reddit nahezu wortwörtlich: "Die Menge an Zeit, die verschwendet wird, weil wir in Speranza nicht aus dem Inventar craften können, ist unrealistisch." Nach dem Patch fällt das Stimmungsbild deutlich positiver aus. Ein besonders treffender Kommentar lautet: "Flashpoint ist das perfekte Beispiel für ein gutes Update. Die Mischung aus Komfort-Features, neuen Inhalten und Waffen funktioniert hervorragend."
Mehr als nur ein Menüproblem
Aus analytischer Sicht ist die Änderung wichtiger, als sie zunächst wirkt. Gerade bei Extraction-Shootern entscheidet der Komfort zwischen den Runs maßgeblich darüber, wie motivierend das Langzeitspiel bleibt. Wenn das Vorbereiten eines Loadouts zu viel Zeit kostet, kann jede Niederlage doppelt so frustrierend sein. Embark behebt hier also nicht nur ein Menüproblem, sondern widmet sich auch einen Kernpunkt der Progression.
Spannend bleibt jetzt, welche "Pain Points" als Nächstes folgen. Kandidaten wären das Inventar-Management, schnellere Loadout-Vorlagen oder direktes Crafting aus dem Ausrüstungsbildschirm. Das aktuelle Update zeigt jedenfalls, dass der Entwickler das Community-Feedback inzwischen deutlich schneller in konkrete Verbesserungen übersetzen kann.
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Quelle: via Eurogamer
