Intel Arc Pro B70: Battlematrix mit Quad-GPUs zieht bis zu 720 Watt

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Intel Arc Pro B70: Battlematrix mit Quad-GPUs zieht bis zu 720 Watt
Quelle: Intel

Hardwareluxx hat vier Intel Arc Pro B70 in einer Quad-GPU-Workstation getestet: Bei 180 Watt pro Karte summiert sich die Last auf 720 Watt - doch die KI-Inferenz-Benchmarks fallen ernüchternder, aus als die pure Skalierungsarithmetik vermuten lässt.

Vor rund zwei Wochen hat Intel nach langem Warten auf den BMG-G31-Chip die Intel Arc B70 Pro veröffentlicht, die sich allerdings weniger an Gaming-Kunden und mehr an Workstations richtet. Die Kollegen von Hardwareluxx durften als eines der ersten Portale gleich vier Stück davon testen - Intel selbst nennt eine solche Konfiguration "Project Battlematrix".

720 Watt, 128 GiB VRAM - und KI-Modelle, die nicht skalieren wollen

Der wohl auffälligste Wert des Testparcours: Im Battlematrix-Testaufbau zieht jede Arc Pro B70 unter Inferencing-Last ordentliche 180 Watt. Allein die vier Grafikkarten addieren sich damit auf 720 Watt Leistungsaufnahme. Im Leerlauf fällt die Leistungsaufnahme indes auf 26 Watt pro Karte, was für eine Profi-GPU vergleichsweise hoch liegt.

Das eigentliche Argument für den Quad-Verbund ist nicht die reine Grafikleistung, sondern Speicher: Vier Arc Pro B70 bringen zusammen 128 GiB GDDR6-VRAM für vergleichsweise günstige 4.000 US-Dollar mit; äquivalente Einzelmodelle von Nvidia und AMD kosten mehr als das Doppelte und haben dafür nur 96 GiB auf Lager.

Der Haken: Die Skalierung ist laut dem Hardwareluxx-Test nicht linear.

Mit dem Einsatz von zwei und vier Arc Pro B70 verdoppelt sich der Durchsatz nicht generell, da es hier einen gewissen Overhead gibt.

Als Ursache wird die GPU-Kommunikation über PCIe statt über dedizierte Hochgeschwindigkeits-Interconnects wie NVLink bei NVIDIA oder Infinity Fabric bei AMD gesehen. Besonders große Modelle wie GPT OSS mit 120 Milliarden Parametern passen selbst in 128 GB VRAM teils nicht vollständig und müssen ausgelagert werden - mit entsprechend schwacher Inferencing-Leistung als Folge.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AUTOEXECBAT Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Andreas1975
        Also ich merke da ziemlich spürbare Unterschiede zwischen einer LLM auf der CPU vs Intel B50. Von Bilderstellung möchte ich gar nicht reden.
        Ja, klar. Faktor 5. Aber ich erinnere mich, dass es am Anfang eher Faktor 20 bis 30 war. Zumindest sind das meine früheren Erfahrungen in LM Studio gewesen. Ich meine, natürlich ist es deutlich schneller aber wer nur hin und wieder Texte mit einem lokalen LLM erzeugt kann sich schon überlegen, ob er mit 128GB RAM nicht besser fährt bzw fuhr,denn heute ist RAM ja gefühlt fast so teuer wie VRAM! 🤭

        Aber für wen das Geld weniger eine Rolle spielt, der wird natürlich immer VRAM bevorzugen.
      • Von AUTOEXECBAT Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Andreas1975
        Also ich merke da ziemlich spürbare Unterschiede zwischen einer LLM auf der CPU vs Intel B50. Von Bilderstellung möchte ich gar nicht reden.
        Ja, klar. Faktor 5. Aber ich erinnere mich, dass es am Anfang eher Faktor 20 bis 30 war. Zumindest sind das meine früheren Erfahrungen in LM Studio gewesen. Ich meine, natürlich ist es deutlich schneller aber wer nur hin und wieder Texte mit einem lokalen LLM erzeugt kann sich schon überlegen, ob er mit 128GB RAM nicht besser fährt bzw fuhr,denn heute ist RAM ja gefühlt fast so teuer wie VRAM! 🤭

        Aber für wen das Geld weniger eine Rolle spielt, der wird natürlich immer VRAM bevorzugen.
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von AUTOEXECBAT
        Ich denke auch, der größte Pluspunkt ist der schnelle VRAM. Wobei man sich wundert, wie schnell eine gute CPU mit DDR5 RAM bei KI Modellen ist die nur im RAM laufen. Das ist schon ganz brauchbar mittlerweile. Kommt nicht an VRAM heran aber ist eben unfassbar günstiger, da meistens eben ausreichend vorhanden.
        Also ich merke da ziemlich spürbare Unterschiede zwischen einer LLM auf der CPU vs Intel B50. Von Bilderstellung möchte ich gar nicht reden.
      • Von AUTOEXECBAT Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich denke auch, der größte Pluspunkt ist der schnelle VRAM. Wobei man sich wundert, wie schnell eine gute CPU mit DDR5 RAM bei KI Modellen ist die nur im RAM laufen. Das ist schon ganz brauchbar mittlerweile. Kommt nicht an VRAM heran aber ist eben unfassbar günstiger, da meistens eben ausreichend vorhanden.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Ja das ist jetzt nicht ganz so überraschend eigentlich.
        Dass die Synchronisation von KI Modellen im RAM schwierig ist - und damit nur teilweise ordentlich skaliert - ist auch klar. Vor allem über PCIe, eventuell braucht es hier größeren RAM der seltener synchronisiert wird und schnellere Verbindungen
        Dass 4 Karten 720 Watt fressen schreckt wohl niemanden, das schafft Nvidia mit einer allein
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