Arc A770: Neuer OC-Rekord bringt die Grafikkarte an ihre Grenzen
Der bekannte Übertaktungsprofi "Skatterbencher" hat einen neuen OC-Rekord mit Flüssigstickstoff aufgestellt. Diesmal war das Alchemist-Flaggschiff Arc A770 von Intel an der Reihe. Skatterbencher brachte den Turbotakt der Grafikkarte weit über 3 GHz, sie dabei aber auch an ihre Grenzen. Daneben heimste er noch etliche 3DMark-Rekorde ein.
Die schnellste Arc-Alchemist-GPU befindet sich im Besitz von Youtuber und Übertaktungsprofi Skatterbencher. Zumindest konnte er mit ihr eine nie dagewesen Taktrate erzielen, was ohne die großzügige Unterstützung von Flüssigstickstoff wohl nicht möglich gewesen wäre. Einerseits setzte er sich als Ziel, den höchstmöglichen Takt bei GPU-Z unabhängig von der Last zu erreichen, andererseits den höchstmöglichen Takt bei nur geringer Last (Furmark GPU Stress Test, 50 x 50 Pixel). Außerdem nahm er sich vor, in den drei beliebtesten 3DMark-Testumgebungen Rekordhalter zu werden. Wie sich dann herausstellte, sind daraus deutlich mehr geworden.
Arc A770 am Limit - Bei über 3,5 GHz friert das Bild ein
Für sein Vorhaben nutzte Skatterbencher eine Acer Predator Bifrost Arc A770, die er einer LN2-Behandlung unterzog, um sein OC-Ziel zu erreichen. Bei der Vorbereitung der Grafikkarte mit dem Flüssigstickstoff gab es einige Hürden, über die Skatterbencher unter anderem im begleitenden Youtube-Video berichtet. Letztlich war der Testaufbau erfolgreich und Skatterbencher konnte loslegen. Das Ergebnis ist durchaus beeindruckend, denn es reichte am Ende für 3.856 MHz - zum Vergleich: Der offizielle Turbotakt der Predator Bifrost Arc A770 liegt bei 2.400 MHz.
In diesem Stadium soll die GPU äußerst instabil gewesen sein, sodass der Takt nur wenige Sekunden aufrechterhalten werden konnte, bis das Bild eingefroren und ein Neustart des Systems erforderlich gewesen ist. Das LN2-Behältnis kam auf eine Temperatur von minus 80 Grad Celsius, während die Temperatur der GPU um die minus 50 Grad Celsius herum schwankte. Beim angekündigten Szenario mit leichter Last reichte es bei knapp 1,3 V für 3.400 MHz. Hierbei wurde die GPU auf minus 30 Grad Celsius heruntergekühlt.
Quelle: Skatterbencher
Quelle: Skatterbencher
Im 3DMark-Time-Spy-Test erreichte die Arc A770 3.100 MHz, jedoch konnte Skatterbencher nicht mehr als einen Durchgang abschließen, da er die Grenze für die Spannungsregler-Temperatur nicht erweitert hatte, was letztlich zu schlechten Ergebnissen geführt habe. Der höchste gemessene Takt in einem Benchmark betrug 3.012 MHz bei 1,12 V sowie minus 50 Grad Celsius des LN2-Behältnisses und minus 30 Grad Celsius der GPU. Dieser OC-Takt war laut Skatterbencher notwendig, um im 3DMark Night Raid die Spitzenposition zu erlangen. Aber nicht nur da gelang ihm dieser Erfolg, sondern in insgesamt neun von zehn Benchmarks konnte er seine Arc A770 ganz oben platzieren, einzig im Fire-Strike-Test war es dem Übertakter nicht möglich auf Rang 1 zu klettern (siehe zweite Abbildung).
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Eine Herausforderung für Skatterbencher war bei seinem Unterfangen, wie er erklärt, die künstlichen Begrenzungen beim Übertakten von Intels Arc A770 zu umgehen. Zu diesen zählen laut seinen Angaben der festgelegte OC-Takt, das Power Limit von 228 W, die Grenze sowie Drosselung der Spannung und die thermische Drosselung der Spannungsregler. In seinem Video geht Skatterbencher im Rahmen seiner Rekordjagd auch auf diese Problematiken ein.
Quelle: Skatterbencher

Mit meiner auf 160W/TGP optimierten RX 6800 bin ich da nicht weit weg.
ARC ist im TS auch ohne OCen bereits extrem gut getweaked.