Arc A750 mit neuem Treiber: Performance-Schub um bis zu 313 Prozent bei acht Jahre altem Spiel

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Intel schickt einen neuen Treiber für Arc-GPUs auf die Reise, der enorme Leistungsschübe bei einem in die Jahre gekommenen Spiel bringen soll.
Quelle: PC Games Hardware

Intel schickt einen neuen Beta-Treiber auf die Reise, der Unterstützung für zwei neue Spiele bei seinen Arc-GPUs bereitstellt. Zusätzlich verspricht der Hersteller deutliche Performance-Schübe für DX12- und sogar DX11-Spiele im Vergleich zur Treiber-Vorversion. Bei einem acht Jahre altem Titel soll der Anstieg unter gewissen Grafikeinstellungen bis zu 313 Prozent betragen.

Während Nvidia den Markt der Gaming-Grafikkarten dominiert und AMD versucht, Boden gutzumachen, kocht Intel mit seinen noch jungen und dedizierten Arc-Grafikkarten vorerst sein eigenes Süppchen. Die leistungsstärksten Arc-Alchemist-GPUs zeichnen sich vor allem durch ihre erschwinglichen Preise (unter 300 Euro) aus, während sie im Leistungsindex von PCGH durchaus der Mittelklasse von Nvidia und AMD, zumindest bei Ampere und RDNA 2, Konkurrenz machen können.

Neuer Treiber soll enorme Leistungsschübe bringen

Intel versorgt seine Grafikkarten weiterhin fleißig mit neuen Treibern und so wurde mittlerweile Version 31.0.101.4514 ausgerollt. Mit diesem werden erstaunlicherweise keine Fehler behoben, dafür aber auf eine Menge bekannte Probleme hingewiesen. Game-On-Unterstützung auf Arc-Grafikkarten gibt es außerdem für die Titel AEW: Fight Forever und Layers of Fear. Am interessantesten sind aber wohl die von Intel zur Verfügung gestellten Performance-Verbesserungen, für die der Treiber im Vergleich zur Vorversion verantwortlich sein soll. Skizziert werden Anstiege bei DX-12-Spielen wie F1 22 und Deathloop, betroffen ist mit Assassin's Creed Unity aus 2014 aber auch ein DirectX-11-Titel.

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Auch interessant: 11 Prozent mehr Gaming-Leistung: Intel beschleunigt Arc-Grafikkarten unter Linux

Bei Deathloop etwa soll der Performance-Anstieg bis zu 10 Prozent (1080p, Ultra) betragen, bei F1 22 sogar bis zu 36 Prozent (1080p, high). Gemessen wurden diese Werte laut Intel auf einem System mit einer Arc A750 und einem Core i9-13900K. Besonders bei Assassin's Creed Unity komme der Treiber aber zur Blüte, denn das acht Jahre alte Spiel soll bei 1080p und sehr hohen Grafikeinstellungen einen Performance-Schub von bis zu 271 Prozent erfahren, bei 1440p mit hohen Grafikeinstellungen sogar bis zu 313 Prozent.

Wie die Patch Notes des Beta-Treibers offenbaren, gibt es noch einige Probleme, die der Chiphersteller in den Griff bekommen muss. Dem Changelog können Sie derweil entnehmen, um welche bekannten Probleme es sich dabei genau handelt, die bei Grafikprodukten, Core-Prozessoren oder der GPU-Software von Intel auftreten.

Quelle: Intel

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Trollmanns Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Mich freut es auch, das Intel ihre Treiber langsam aber sicher noch hin bekommen. Am Anfang war ich mir da noch nicht so sicher. Um so mehr bin ich auf die nächste Generation gespannt, was die so leisten wird, im Vergleich zur Konkurrenz.
      • Von Trollmanns Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Mich freut es auch, das Intel ihre Treiber langsam aber sicher noch hin bekommen. Am Anfang war ich mir da noch nicht so sicher. Um so mehr bin ich auf die nächste Generation gespannt, was die so leisten wird, im Vergleich zur Konkurrenz.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat

        Bei einem acht Jahre altem Titel soll der Anstieg unter gewissen Grafikeinstellungen bis zu 313 Prozent betragen.
        Das nenne ich mal ne Mega Leistung und das nur durch einen Treiber.
        Ja die Intel Arc gedeiht langsam und wird interssanter.
        Weiter so Intel, dann schafft ihr auch den sicheren Sprung in die Gamer Herzen...
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Mit der A750 teste ich übrigens auch gerade die verschiedensten Spiele. Auf welche Probleme ich traf und was sonst noch so passiert ist, lest ihr in der kommenden Print.
      • Von Gast1705317003
        Zitat von RoyaL375
        Zu 99% werden die nicht schlechter sein, als die jetzigen ARC Alchemist Treiber, die neuen Karten bauen ja auf den alten auf, die Treiber müssen nur für die neue Hardware angepasst haben, aber die Basis geht ja nicht verloren.
        AMD und Nvidia entwickeln ja auch nicht jedes mal von Grund auf neue Treiber für neue Generationen.
        Genau so ist
      • Von RoyaL375 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Brexzidian7794
        Ich hoffe das es bei der Next Gen GPU Generation besser läuft für Intel und vornerein gescheite GPU Treiber haben werden...als es bei der ARC-Generation es war.
        Zu 99% werden die nicht schlechter sein, als die jetzigen ARC Alchemist Treiber, die neuen Karten bauen ja auf den alten auf, die Treiber müssen nur für die neue Hardware angepasst haben, aber die Basis geht ja nicht verloren.
        AMD und Nvidia entwickeln ja auch nicht jedes mal von Grund auf neue Treiber für neue Generationen.
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