Intel Arc A750: Große Lieferung nach Frankreich, bessere Verfügbarkeit in der EU?
Nachdem Intel den Preis der Arc A750 reduziert hat, wurde nun eine große Menge Grafikkarten an einen französischen Händler geliefert. Das spricht dafür, dass sich die Liefersituation in der EU weiter verbessern wird. Gleichzeitig wurde die Senkung der UVP vom Markt gut angenommen.
Mit Intels Arc-Grafikkarten wagte das Unternehmen im vergangenen Jahr den Einstieg in den Desktop-Markt. Der Launch der Modelle verlief aber nur schleppend und wurde von Treiberproblemen sowie einer mangelnden Verfügbarkeit begleitet. Während die Treiber schon seit Release kontinuierlich verbessert wurden, scheint es nun auch bei der Verfügbarkeit vorwärts zu gehen: Offenbar liefert Intel momentan zumindest von der Arc A750 größere Stückzahlen aus.
Mehr Grafikkarten für weniger Geld
Dafür spricht laut der Website Videocardz zumindest der französische Händler PC21, bei dem die Anzahl der verfügbaren Grafikkarten öffentlich einsehbar ist. Demnach lagern dort 1.233 Arc-A750-Grafikkarten im Referenzdesign, wohingegen von der Arc A770 nur 37 Stück auf Lager sind. Das stützt die Annahme, dass Intel momentan mehr Grafikkarten liefern kann und die Verfügbarkeit demnächst allgemein immer besser werden dürfte.
Gleichzeitig haben die Grafikkarten vom Typ Arc A750 auch beim Preis eine positive Entwicklung durchgemacht: Nachdem Intel die UVP der Grafikkarte am 1. Februar von 279 auf 249 US-Dollar reduziert hat, ging der Preis deutlich nach unten. In den USA und in Europa gibt es das Modell nun ab 249 Euro/US-Dollar, und auch im PCGH-Preisvergleich ist das Modell nun günstiger. Wurden damals noch mindestens 299 Euro verlangt, gibt es das Modell aktuell bereits für 269 Euro. Damit liegt die Arc A750 preislich auf Augenhöhe mit der Geforce RTX 3050, wohingegen Intel eigentlich die RTX 3060 als Konkurrenzmodell auserkoren hat.
Preisverlauf: Intel Arc A750
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Am Ende ist aber natürlich nicht entscheidend, wer als angeblicher Konkurrent gewählt wird, sondern wie sich die Grafikkarte im Praxiseinsatz schlägt. Hier dürfte Intel in den kommenden Monaten noch viel Arbeit bevorstehen, um beim Treiber in Schlagdistanz zu AMD und Nvidia zu kommen. Falls das gelingt, könnte sich Unternehmen langfristig vielleicht tatsächlich als sinnvolle, dritte Option im Grafikkarten-Markt etablieren.
Quelle: Overclock3D / Videocardz

Die 770 mit 16 GB RAM sieht auch gut aus.
Denke den ein oder anderen Käufer wird das Teil schon finden, da die Technik ja auch in den CPU's enthalten ist, ist die Softwareunterstützung seitens Video und Fotoprogramme, glaub gar nicht so schlecht.
Jetzt müssen die Karten nur noch Leistungstechnisch etwas zulegen, dann muss AMD und Nvidia auch mit den Preis runter.
Ich denke mal mit Xe+ (falls leichte Fehlerbehebung im Chip passiert) und weitere Treibserverbesserungen kann da dieses Jahr echt noch was passieren.
Xe2 im nächsten Jahr sollte aber wirklich Faktor 2 bis 2,5 (bei der Leistung aber nur Faktor 1,2 beim Preis) bei gleichen Verbrauch drauflegen, sonst ist man zuweit weg von der Konkurrenz.
Langfristig stört mich an unserer Arc A750 nur das sie alles andere als leicht zu warten ist, >dass Ding auseinander zubauen< scheint eine echte Herausforderung zu sein.
Das ist einer der wenigen Hardwareteile die ich aber dauerhaft behalten will, vor allem weil es eine Hersteller Edition ist, denn die erste Generation eines "neuen" Herstellers kommt nicht jeden Tag auf dem Markt.
Dein wissen kommt wohl aus Artikel vom letzten Jahr.
Von den anderen hat man Jahrelang werte gemessen, du sagst doch nur aus das diese werte bei Arc fehlen, kein wunder bei einem neuen Hersteller im Markt.
Es ist immer lustig wenn einige das Langzeitgedächtnis nicht in Anspruch nehmen wollen, bei AMD hat es mal eine Zeit gegeben wo die Firma am Abgrund stand, GPU und vor allem CPU waren milde gesagt schwach, Hust Treiberprobleme Hust FX CPU Desaster Hust, wo immer wieder Artikel kamen wo andere Hersteller die Firma übernehmen und retten könnten, aber was rede ich da bloß, Intel darf so etwas nicht passieren.
Mit Intels Ark-Grafikkarten wagte das Unternehmen im vergangenen Jahr den Einstieg in den Desktop-Markt.
Offenbar liefert Intel momentan zumindest von der Arc A750 größere Stückzahlen aus.
Angemesse Preise für die INTEL GPU's wären mMn:
- Arc 750 LE @8GB für 219.- €
- Arc A770 @8 GB für 269 ,-€
- Arc A770 LE @16GB für 319 ,-€