Neue iOS-Version: Apple Betriebssystem hört mit und macht schönere Bilder

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Quelle: Apple

Apple hat die neue iOS- und iPadOS-Version 13.2 zum Herunterladen veröffentlicht. In der neuesten Betriebssystemversion sind einige neue Funktionen enthalten. Hierzu zählt ein Opt-in-Verfahren für die Sprachsteuerung Siri, neue Emojis und Deep Fusion.

Der Technologiekonzern Apple hat für iPhones und iPad das neue Betriebssystem iOS 13.2 veröffentlicht. Neue Funktionen bekommt unter anderem die Sprachsteuerung Siri. So wird nun das sogenannte Opt-in-Verfahren benutzt, wodurch das Operating System den Nutzer einmalig um Erlaubnis fragt, ob es Audioaufzeichnungen von Siri-Befehlen an die Apple-Mitarbeiter zur Auswertung gesendet werden dürfen. Zudem enthält das Update auch noch 70 neue Emoticons und die Unterstützung für die neuen Apple Airpods Pro. So können eingehende Nachrichten direkt von den Airpods vorgelesen werden. Die neuen iPhone 11-Modelle bekommen eine erweiterte Kamera-App mit der Technik namens Deep Fusion. So werden mehrere Belichtungsreihen zu einer Aufnahme zusammenfügt und pixelweise von Apple analysiert. Eine manuelle Einstellung der Funktion ist nicht möglich.

Mithören möglich

Apple war jüngst in die Kritik geraten, weil ohne explizite Erlaubnis durch den Nutzers Sprachaufnahmen von Mitarbeitern sowohl von Apple selbst, als auch von Sub-Dienstleistern ausgewertet wurden. Mit dieser Praxis befindet sich Apple in bester Gesellschaft zu anderen Herstellern wie Amazon, Google und Microsoft, die ebenfalls mithören und die Sprachaufnahmen von Mitarbeitern auswerten lassen. Allerdings kann man dieser Analyse beispielsweise bei Amazon, Apple und Microsoft widersprechen. Um die Funktionsweise der Sprachsteuerungen zu verbessern, müssen aber Interaktionen ausgewertet werden. So verfügt Apple darüber, dass weiterhin jedes Gespräch mit Siri analysiert wird, allerdings nur noch durch Computer-generierte Transkripte, welche dann mit den ausgeführten Aktionen verknüpft werden. Diese maschinelle Auswertung ist bei Apple immer aktiv, auch dann, wenn der Nutzer der menschlichen Analyse widersprochen hat.

Bugfixes und Homepod-Probleme

Neben neuen Funktionen finden sich in iOS 13.2 auch einige Bugfixes. So werden Fehler bei Notizen, Nachrichten und der automatischen Eintragung von Passwörtern in Drittanbieter-Apps behoben. Beim Homepod, Apples smartem Lautsprecher, gibt es hingegen einige neue Funktionen. So soll nun unter anderem ein Schlaftimer sowie eine Spracherkennung verfügbar sein. Allerdings zerstört das Update den Homepod, sodass Apple inzwischen die Aktualisierung für den Smart Speaker gestoppt hat.

Die neue Betriebssystemversion ist hingegen für alle iPhones ab dem iPhone SE, iPhone 6s oder neuer erhältlich. Bei den Tablets erhalten alle iPad Pro-Modelle, die iPads der fünften und sechsten Generation, sowie das iPad Air 2, 3 und das iPad mini ab dem iPad mini 4 die Aktualisierung. Für einige der nicht mehr unterstützten Geräte offeriert Apple das kumulative Update auf iOS 12.4.3, welches unter anderem einen Fehler bei der Zwei-Wege-Authentifizierung behebt.

Ebenfalls lesenswert: Alexa, Cortana, Siri & Co.: Menschliches Mithören standardmäßig aktiviert

Fakten zur neuen iOS-Version 13.2:

  • Für die iPhones ab dem SE oder neuer, hat Apple nun die Softwareaktualisierung auf Version 13.2 veröffentlicht. Hierbei werden neben Bugfixes auch ein paar neue Dinge enthalten.
  • So gibt es neben neuen Emojis auch eine Nachfrage von Siri, ob es Audioaufnahmen an Mitarbeiter von Apple schicken darf, damit diese die Tonschnipsel auswerten können.
  • Selbst wenn der Nutzer dieser menschlichen Analyse widerspricht, wertet Apple jede Interaktion mit Siri aus, in dem ein Computer ein Transkript erstellt und dieses mit der ausgeführten Aktion verknüpft. Mit dieser Vorgehensweise soll die Sprachsteuerung mit der Zeit zuverlässiger funktionieren.
  • Speziell für iPhone 11-Modelle bekommt die integrierte Kamera-App die neue Funktion Deep Fusion. So werden mehrere Belichtungsreihen zu einer Aufnahme zusammengefügt um ein schöneres Bild zu erhalten.

Quellen: Heise, Wccftech

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