Apple M3 Pro: MacBooks und iMacs künftig mit mehr CPU- und GPU-Kernen?
Der für künftige MacBooks und iMacs gedachte Apple M3 Pro soll offenbar erneut über mehr CPU- und GPU-Kerne verfügen. Außerdem wird angeblich auch der Speicher erweitert - von 32 auf 36 GiB.
Derzeit fehlt einigen Apple-Produkten zwar noch das Upgrade auf den aktuellen M2-Pro-SoC, im Hintergrund arbeitet das Unternehmen aber natürlich schon an einem Nachfolger. Die Website Bloomberg will diesbezüglich nun einige Details erfahren haben. Angeblich hat ein App-Store-Entwickler Details zum M3 Pro verraten, der in zukünftigen MacBooks und iMacs eingesetzt werden soll.
Mehr Kerne, mehr Speicher
Demnach befindet sich der M3 Pro bereits in der Testphase. Dazu wurde er in einem zukünftigen MacBook Pro verbaut, mit dem Apple überprüft, ob der neue SoC mit Programmen von Drittanbietern korrekt arbeitet. Größere Änderungen an der Rechenhardware dürften sich in dieser Phase nicht mehr ergeben, sofern Apple nicht auf Probleme stößt. Falls die geleakten Spezifikationen korrekt sind, könnten sie somit final sein.
Mit Blick auf ebendiese Spezifikationen spricht Bloomberg von mehr CPU- und GPU-Kernen. Während der M2 Pro auf 6 P- und 4 E-Kerne setzt, sollen es beim M3 Pro jeweils 6 P- und E-Kerne sein. Zudem soll die GPU künftig über 18 Grafikkerne verfügen, wohingegen es zuvor noch 16 Recheneinheiten waren. Insgesamt würde Apple damit der bisherigen Entwicklung treu bleiben, denn schon beim Sprung vom M1 Pro auf den M2 Pro gab es zwei E-Kerne und zwei Grafikkerne zusätzlich.
Eine Änderung gibt es dafür aber beim Speicher, der erstmals von 32 auf 36 GiB springen soll. Diese ungewöhnliche Gesamtkapazität könnte dabei auf eine Architekturänderung hindeuten. Möglicherweise will Apple CPU und Grafikeinheit künftig getrennt anbinden und mit 32 beziehungsweise 4 GiB versorgen.
Ebenso spannend: Apple iMac M3: Kommt angeblich bis Ende 2023 wieder in 24 Zoll
Mit Blick auf den Release des M3 Pro erwartet Bloomberg, dass erste Produkte mit dem neuen Chip grob zum Jahreswechsel erscheinen sollen. Angeblich sollen entsprechende iMacs, MacBook Airs und MacBooks Pros der unteren und oberen Preisklasse geplant sein. Dabei bleibt abzuwarten, inwiefern sich diese Geräte dann mit Hinblick auf die Performance und Effizienz von bisherigen Produkten absetzen können. Zu potenziell mehr Kernen und Speicher kommen schließlich noch weitere Änderungen, insbesondere an der Architektur und der Fertigung.
Quelle: Bloomberg via Golem / Notebookcheck

Der für künftige MacBooks und iMacs gedachte Apple M3 Pro soll offenbar erneut über mehr CPU- und GPU-Kerne verfügen.
Bitte daher aufpassen, da die Quelle besser darauf eingeht.