Ein günstigeres Apple MacBook: Laut neuen Gerüchten könnte es schon bald kommen
Der Analyst Ming-Chi Kuo hat mit seinen Spekulationen über ein günstiges MacBook die Diskussion angefacht, ob sich das Warten auf so ein vermutlich sehr abgespecktes Gerät überhaupt lohnt.
Analyst Min-Chi Kuo hat auf der Plattform X über ein günstigeres MacBook-Modell spekuliert, das seinem Bericht zufolge preislich unterhalb des aktuellen Einstiegsmodells MacBook Air (999 Euro) angesiedelt sein soll. Er nennt als Gründe die in den vergangenen fünf Jahren um rund 20 Prozent gesunkenen Verkaufszahlen der MacBooks. Apple möchte statt vermuteten 20 Millionen im Jahr 2025 im nächsten Jahr wieder 25 Millionen Geräte verkaufen und rund 5 bis 7 Millionen davon sollen auf ein neues, preisgünstiges Einstiegsmodell entfallen.
Um diesen Preis realisieren zu können, dürfte sicher sein, dass das Einstiegs-MacBook günstigere Hardware-Komponenten verwenden wird. Laut Kuo soll es voraussichtlich einen A18-Pro-Chip nutzen, der vom iPhone 16 Pro bekannt ist und in etwa die Leistung eines M1 bietet. Es wird voraussichtlich nur 8 GiB RAM und eine wesentlich geringere Akku-Kapazität haben. Der Bildschirm wird vermutlich 13,3 Zoll (ca. 34 cm) groß sein.
Der zweite USB-C-Anschluss könnte zudem ebenso entfallen wie die beliebte Touch-ID-Tastatur. Die Massenproduktion könnte bereits Ende 2025 oder Anfang 2026 beginnen, es soll insgesamt vier Farben adäquat zu den iPads geben und als Startpreis geht Kuo von rund 699 US-Dollar aus.
Obwohl ein günstigeres MacBook für viele Nutzer attraktiv klingen mag, stellen sich viele, so auch die Kollegen von 9to5Mac, die Frage nach dem tatsächlichen Mehrwert. Wenn der Preis am Ende doch 799 US-Dollar betragen würde, könnte es sich lohnen, stattdessen zu reduzierten Angeboten für ältere MacBook-Air-Modelle zu greifen. Diese sind ab und zu preisreduziert und bieten mit aktuelleren M-Chips und 16 GiB RAM mehr Leistung.
Es wird bei einem günstigeren MacBook also alles davon abhängen, ob es ein akzeptables Verhältnis von Preis und Leistung bietet. 799 US-Dollar dürften zu hoch sein, 699 US-Dollar wären eher akzeptabel. Und wenn man dann noch den Apple-typischen Bildungsrabatt abzieht, könnte das Einsteiger-MacBook sogar unter 600 US-Dollar liegen, wodurch es für Studenten durchaus eine Alternative darstellen könnte.
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Quelle: via 9to5Mac

Der SOC bekommt einen M-Namen verpasst. Es wird zwar der gleiche wie in den iPhone-Pro-Modellen sein, aber er wird umbenannt und mit drastisch höherer TDP betrieben, vielleicht bekommt es auch einen GPU-Core mehr freigeschalten.
Es wird ein Format gewählt, bei dem Apple ausnahmsweise mal Standardkomponenten abstauben kann. Vor allen Dingen also ein Panel, das jeder Normalo-Hersteller sonst verwenden kann. Das würde z.B. sehr für ein 13-Zoll-Gerät sprechen.
Bei den Komponenten, die Apple sonst ohnehin produzieren lässt, wird auch möglichst viel zweitverwertet. Am Ende steckt da ein kaum abgeändertes LogicBoard von einem iPhone Pro drinne. Das bedeutet dann aber eben auch bloß ein einziges mal USB-C. Nach aktuellen Gerüchten wäre man dann übrigens bei 12GiB Ram. Besonders das würde SEHR zu Apple passen, gleichzeitig wäre es aber auch nicht mehr so unrealistisch (besonders im Apple-Intelligence-Kontext!) wie 8GiB. Und auch der Speicher wäre damit 0815-iPhone-Speicher und keine wirkliche SSD mit eigenständigem Controller.
Damit bekämen sie eine gute Balance aus klar Apple und gleichzeitig günstig hin. Und nicht zuletzt wäre es mal wieder krasses Upselling. Denn ein MBA bedeutet dann eben den Gewinn von 4GiB Ram, von einem größeren (höheren, 16:10+Notcharea!) Display, von mehr Ports und einem stärkeren SOC auf einen Schlag.