M5 im Macbook: Hat Apples Energieeffizienz-Wunder die Schallmauer erreicht?
Lange Lieferzeiten bei Macbooks nähren Spekulationen um den M5-Launch. Doch erste Diskussionen deuten darauf hin, dass Apples nächste Chip-Generation trotz Effizienzgewinnen zunehmend mit Hitze und Leistungsaufnahme kämpft.
Nachdem Apples Macbooks teilweise lange Lieferzeiten aufweisen, vermuten einige im Internet, dass bald die M5-Generation der Geräte vorgestellt werden könnte. Da die M5-Chips bereits in den iPads verbaut werden, ist das ein logischer Schritt, doch Apple könnte mit den M5-Chips an Grenzen stoßen, die Intel und AMD bei der x86-Technik bereits ausgelotet haben.
Der M4 Max ist bereits dafür bekannt, dass er in der Spitze bis zu 212 Watt Leistungsaufnahme erreichen kann, was logischerweise auch entsprechende thermische Auswirkungen hat. Für den M5 Pro und M5 Max erwartet man keine enorme Verbesserung, da Apple auf den N3P-Prozess von TSMC setzt, während der M4 noch auf N3E produziert wurde. Auf dem Papier werden dem Prozesswechsel rund fünf Prozent mehr Leistung bei gleicher Leistungsaufnahme nachgesagt.
Zieht man die Konfiguration des Chips in Betracht - dem M5 Max wird eine 6+10-Kern-CPU sowie eine 40-Kern-GPU nachgesagt -, vermuten Beobachter, dass die Leistungsaufnahme in Kombination mit höheren Taktraten (angeblich bis zu 4,61 GHz für die sechs "P"-Kerne) deutlich steigen wird. In leichten Anwendungen mag das zu vernachlässigen sein, doch wer - wie etwa der Reddit-Nutzer MarionberryDear6170 vor einem Jahr - Adobe Premiere Pro nutzt, wird schnell feststellen, dass 187 bis 202 Watt keine Seltenheit sind. In der Spitze werden sogar die eingangs erwähnten 212 Watt erreicht, verbunden mit Temperaturen von bis zu 110 Grad Celsius im Power-Mode, der den Lüftern bis zu 5.800 U/min erlaubt. Vom Basismodell M5 ist bereits bekannt, dass es nahe der 100-Grad-Marke arbeitet. Für die Performance-Modelle erwartet man nun ein ähnliches Bild, selbst wenn Apple die einzelne Heatpipe aufwertet.
Während auf Reddit darüber diskutiert wird, wie sehr dies im praktischen Alltag ein Problem darstellt, widmen sich einige nun dem größeren Gesamtbild: Erreicht Apple mit der viel gefeierten M-Serie die thermischen Grenzen, obwohl sie lange für ihre außergewöhnliche Energieeffizienz bekannt war? Selbst wenn Apple die Kühllösung im Macbook Pro weiter verbessert, scheint man sich einer Schallmauer zu nähern, bei der selbst Die-Shrinks nicht mehr schnell genug helfen. Die große Hoffnung liegt daher in einer spürbar verbesserten Kühleinheit, denn am vergleichsweise leisen Tandem-Lüfter und am Unibody-Gehäuse haben die Nutzer wenig auszusetzen. Bis zu einem gewissen Grad wirkt das Thema jedoch überraschend vertraut, denn Apple hat seit 2020 die Spitzenleistungsaufnahme rund verzehnfacht.
Quelle: Reddit

Bin auf den Mac Mini gespannt. Da werden sie die Wärme weg kriegen.
Das war doch in der Intel Ära auch mal so, dass du dir nur das kleine MacBook kaufen brauchtest, weil die große CPU so gethrotteled hat, das er unter Volllast nach 30 Sekunden keine Mehrleistung mehr hatte.
Bin auf den Mac Mini gespannt. Da werden sie die Wärme weg kriegen.
Das war doch in der Intel Ära auch mal so, dass du dir nur das kleine MacBook kaufen brauchtest, weil die große CPU so gethrotteled hat, das er unter Volllast nach 30 Sekunden keine Mehrleistung mehr hatte.
Klar ist das Meme "Moor's Law Is Dead" eben halt ein Meme, aber es kommt nicht von ungefähr. Vielleicht stagniert auch eher die Software im Entertainment-Bereich, woran ich mich orientieren kann. Da könnte die Hardware ja nichts für. Ich denke aber, dass man eben die Leistungssprünge von 5 Jahren im Gegensatz zu vor 2016 kaum noch merkt.
Ist aber nur Laberei von mir, aber ich bin davon überzeugt, dass es im Bezug aufs Daddeln stimmt. Der Prozessor ist mittlerweile das Zweit-Unwichtigste nach RAM geworden. Ich habe meinen 5700x bis jetzt kaum schwitzen gesehen und habe den seit Release.
Aber gut, hier geht es eh um Apple. Da hat Daddelei sowieso kaum was zu suchen.
Gerade die SC-Performance spürt man schon, auch die generelle System Responsiveness war für mich spürbar und deutlich höher als ich damals vom 5950X auf den 7950X bin - weniger die absolute MC Leistung, da ich meinen 5950er auch sehr stramm OCed schon betrieben habe.
Leistungs-"Sprünge" gibts ohnehin kaum noch. Die Zeiten wo man jedes Jahr deutlich mehr fürs gleiche Geld bekam sind schon lang vorbei leider. Aktuell ist man ja froh wenn man alle zwei Jahre Gen to Gen 10% mehr anbieten kann im CPU-Sektor.
Die Sache ist aber auch, dass wie du sagst, die Software endlich mal mitspielen muss. Gewisse Games oder Anwendungen supporten bis heute keine Erweiterungen oder kaum, die es seit einem Jahrzehnt gefühlt gibt (AVX & Co). Mehrleistung sieht man natürlich auch nur wenn man nicht nur die Baseline der CPU/GPU nutzt sondern das volle Instruction Set (vgl. FP4/8/16 Compute auf modernen GPUs statt FP32).
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Mir fällt aber gerade auf, dass ich auf der einen Seite sage, dass "keiner" die Mehrleistung braucht und auf der anderen Seite behaupte, dass es kaum Mehrleistung gibt. Ich meine das so, dass es kaum einen Leistungssprung ähnlich wie der von Single Core auf Multi Core gibt und je nach Programm hat man das auch lange nicht gemerkt.
Klar ist das Meme "Moor's Law Is Dead" eben halt ein Meme, aber es kommt nicht von ungefähr. Vielleicht stagniert auch eher die Software im Entertainment-Bereich, woran ich mich orientieren kann. Da könnte die Hardware ja nichts für. Ich denke aber, dass man eben die Leistungssprünge von 5 Jahren im Gegensatz zu vor 2016 kaum noch merkt.
Ist aber nur Laberei von mir, aber ich bin davon überzeugt, dass es im Bezug aufs Daddeln stimmt. Der Prozessor ist mittlerweile das Zweit-Unwichtigste nach RAM geworden. Ich habe meinen 5700x bis jetzt kaum schwitzen gesehen und habe den seit Release.
Aber gut, hier geht es eh um Apple. Da hat Daddelei sowieso kaum was zu suchen.