iPhone 5S und 5C: Die ersten Tests im Überblick
Das iPhone 5S und 5C werden am 20. September 2013 offiziell veröffentlicht. Bereits jetzt haben Kollegen aus den verschiedensten englischen Redaktionen die beiden Versionen unter die Lupe genommen und ausgiebig getestet. Wie die Tests ausgefallen sind und zu welchem Fazit die Kollegen gekommen sind, erfahren Sie in einer kurzen Zusammenfassung in diesem Artikel.
iPhone 5S und 5C – das sind die neuen Brillanten aus dem Hause Apple, die am 20. September 2013 offiziell in den Läden erscheinen werden. Schon heute am 18. September 2013 können sich die Appelianer mit dem iOS 7-Download die Wartezeit bis zum Release überblicken. Wem das nicht genug ist, kann sich zusätzlich über Lesestoff von den ersten Tests englischer Kollegen erfreuen.
Walt Mossberg aus der Redaktion AllThingsD bewertet das iPhone 5S als einen Durchbruch für jene Benutzer, die ein älteres Modell als ein iPhone 5 besitzen. Für Besitzer des iPhone 5 gäbe es weniger Gründe für ein Upgrade auf das neue Topmodell von Apple, außer sie wollten eine verbesserte Kamera und den Fingerabdrucks-Scanner haben. Letztere Verbesserung habe aber noch Schwierigkeiten mit der Online-Bezahlung via Fingerabdruck. "Das Telefon fragt nach einem Passwort", schrieb Mossberg. Apple erarbeite bereits eine Lösung des Problems aus und denke, diesen Fehler schnell zu beheben. Die größte Enttäuschung von Mossberg sei es allerdings gewesen, dass es nur kleine Verbesserungen am Keyboard gäbe.
Leichte Kritik am gleichen Layout von Apples iPhone 5s von abgerundeten Ecken, der gleichen Größe des Retina-Displays inklusiver gleicher Auflösung, Pixeldichte und Kontrastverhältnis, sowie die gleichen Abmaße des Smartphones, hagelt es von Myriam Joire aus der Redaktion Engadget. Alles äußerlich so, wie der Benutzer es bereits vom iPhone 5 kennt. Selbst das Gewicht von 112 g sei gleich geblieben. Neuerungen wie die Dual-Flash-LED und den Fingerabdrucks-Scanner stimmen Joire jedoch in Ihrem Test positiv. Auch die 64bit-Unterstützung des A7-Chips, mache Apple zum Monopolisten auf der Welt. Dieser Chip hole laut Joire die doppelte CPU und GPU Leistung eines iPhone 5 heraus. Witzig: In Ihrem Test stellt Joire ebenfalls fest, dass der Fingerabdrucks-Scanner sogar die Fußzehen abtasten kann, um so den Startbildschirm vom iPhone 5s zu entsichern. Auch bei Engadget kommt Joire allerdings zu dem Ergebnis, dass es für iPhone 5-Besitzer keinen Grund gäbe, auf ein iPhone 5S aufzurüsten. Für Interessenten, die schon immer ein iPhone 5 haben wollten, könnte allerdings das iPhone 5C eine zufriedenstellende Lösung sein. Dieses könne man günstiger als das iPhone 5 erhalten und zudem selbst seine Lieblingsfarbe aussuchen. Auch die verbesserte Frontkamera mit 1.2 Megapixel mache den Kauf für jene Interessenten lohnenswert.
Darrel Etherington von TechCrunch lobt hingegen den M7-Prozessor von Apples iPhone 5s, der für den A7 ein echter Helfer sei. Er übernehme die Aufgabe des Kompasses, des Beschleunigungssensors und des Gyroskops; Er ist damit ein Coprozessor, in dem jene Daten geladen und dort verarbeitet werden. Das mache das iPhone 5s effizienter. Auch Drittentwickler hätten darauf Zugriff und könnten entsprechende Daten abgreifen. Zeitgleich schone der M7-Prozessor den Akkumulator, was ein längeres Standby ermögliche. Begeistert ist Etherington auch von der hinteren Kamera des iPhone 5S. Sie mache in Verbindung mit der eingebauten Dual-Flash-LED sehr schöne Bilder auch bei Nacht, die dem natürlichen Licht, im Vergleich zu der LED des iPhone 5C und Vorgänger, sehr nahe komme. Auch die neue Bildstabilisierung des iPhone 5S sei merklich besser. So erstelle jenes Modell vier Aufnahmen und suche sich das Beste aus.
Starke Kritik hagelt es dafür wiederum von dem Autor Scott Stein, der in der Redaktion Cnet arbeitet und Reviews über iOS, Laptops und Mobile-Computing erstellt. Er kritisiert, dass der Fingerabdrucks-Scanner nur für die Apple-Apps arbeite und somit nicht für Drittanbieter zugänglich sei. Auch die Apps für den 64bit A7 Prozessor und den M7 Coprozessor hätten noch keine entsprechenden Apps, die sie nutzen könnten (Anm. d. Red.: Entsprechende Apps werden sicherlich erst dann konzipiert und geschrieben, wenn das iPhone 5S auf dem Markt erschienen ist – Geduld). Man habe sich weiterhin einen größeren Bildschirm, eine verbesserte Kamera und eine höhere Batterielaufzeit gewünscht. "Apple hat uns einen Fingerprint-Scanner, eine verbesserte Kamera und einen schnelleren Prozessor gegeben. Schneller ist besser, solange die Batterielaufzeit darunter leidet, aber das 5S fühlt sich nicht wie ein atemberaubendes, neues Produkt an", schrieb Stein.
Was lässt sich also aus diesen Tests im allgemeinen Herauslesen? Das iPhone 5S hat neue Eigenschaften dazugewonnen. Die hintere Kamera wurde verbessert und kann nun auch Aufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde erstellen. So lassen sich zum Beispiel Slow-Motion-Aufnahmen erstellen, die in der Videobearbeitung mit 30 Bildern pro Sekunde ruckelfrei und klar abgespielt werden können. Auch die Dual-Flash-LED scheint zu überzeugen und sorgt auch in dunkler Umgebung für ein natürliches Bild. Mit dem A7 und M7 Prozessor beziehungsweiße Coprozessor macht Apple geschwindigkeitstechnisch einen Sprung nach Vorne. Weiterer Beliebtheit scheint sich der Fingerprint-Scanner zu erfreuen, der allerdings in Verbindung mit Siri zu einer Sicherheitslücke im System führt. Negativ Kritik hagelt es in den englischen Redaktionen aufgrund des gleichen Designs mit denselben Abmaßen und des nicht verbesserten Retina-Displays. Dennoch sind Sie sich einig: Für iPhone 5 Besitzer ist der Sprung zum iPhone 5S nicht sonderlich groß, aber durch die neuen Eigenschaften durchaus einen Blick wert. Für jene Besitzer einer älteren Generation lohnt sich der Kauf eines iPhone 5C oder 5S deutlich mehr. Ob das neue Produkt von Apple allerdings bei den Käufern durchschlägt bleibt abzuwarten.

genauso wie die empfehlung. ist doch meistens so gewesen das sich der schritt von einer auf die direkt folgende nur unter bedingten umständen gelohnt hat. noch knapp 12 stunden bis es los geht wenn ich mich nicht irre.
"Alles äußerlich so, wie der Benutzer es bereits vom iPhone 5 kennt."