Vorsprung durch Optik: Grafiktipps zu Anno 1701
Standardeinstellungen: Wolken und die herumwuselnde Bevölkerung stören beim Bauen und Planen.
Kein Spiel ist serienmäßig optimal konfiguriert. Daher haben wir in der aktuellen Ausgabe die besten Einstellungen für neun aktuelle Spiele ermittelt. So bekommen Sie neben einer besseren Optik sowie einer größeren Übersicht ein ruhigeres und schärferes Bild.
Als Beispiel stellen wir hier die Grafiktipps zu Anno 1701 vor und geben zusätzliche Praxisempfehlungen. Bei Anno kommt es beim Planen und Bauen auf eine möglichst große Sichtfläche ohne störende Elemente an. Daher sollten Sie zunächst die Wolkendarstellung deaktivieren. Diese sehen zwar hübsch aus, schieben sich ain einer hohen Zoom-Stufe vor die Gebäude - zusätzliche hin- und her-scrollen ist nötig. Zudem sollten Sie auf die Option "Figuren-Anzeige" verzichten. Anschließend sind die herumwuselnden Bewohner in der höchsten Zoom-Stufe nicht mehr sichtbar und das Bild wirkt deutlich ruhiger. Wichtige Objekte wie Militäreinheiten und Marktkarren werden hingegen trotzdem angezeigt.
Wer ein 16:10-Display hat, sollte zudem unbedingt eine Breitbildauflösung wählen. Damit haben Sie einen deutlich größeren Bildausschnitt. Außerdem lohnen sich Kantenglättung und ansisotrope Filterung (siehe Screenshots). Zudem empfehlen wir Adaptive-FSAA (Ati) oder Transparenz-Kantenglättung (Nvidia), damit beispielsweise die Felder beim Zoomen und Scrollen nicht mehr flimmern. Um die Grafikkarte zu entlasten sollten Sie dann die Effektqualität herunterregeln - das fällt im Spielverlauf kaum auf. Grundsätzlich ist Anno 1701 allerdings eher CPU-limitiert. Für unsere Einstellungen mit 1.280x800, 4x Adaptive-FSAA und 4:1 anisotroper Filterung reicht bereits eine günstige Radeon X1950 Pro.
Weitere Tipps zu Command and Conquer 3, S.T.A.L.K.E.R., Gothic 3, Oblivion, NFS: Carbon, CS: Source, Battlefield 2142 und Test Drive Unlimited finden Sie in der aktuellen Ausgabe 05/2007.
