Aliens Colonial Marines angespielt: Duke Nukem Forever-Entwickler fahren Unreal Engine 3 und Koop-Modus auf
Da freuen sich Science-Fiction- und Action-Fans - Aliens: Colonial Marines erzählt die Geschichte der ersten drei Alien-Kinofilme weiter und besucht dabei zahlreiche Originalschauplätze. In denen diverse Alien-Horden auf eine Abreibung warten, versteht sich.
Randy Pitchford, Chef von Gearbox Software, ist hellauf begeistert: "Unser ganzes Entwicklerleben lang haben wir uns fleißig bei der Alien-Saga bedient - und jetzt arbeiten wir selbst daran." Und erklärt: "Nehmen wir beispielsweise Headcrabs, die Euch ins Gesicht springen: Egal, ob bei Duke Nukem, den Half-Life-Add-ons oder der PC-Version von Halo - die gab es in allen Spielen, an denen wir gearbeitet haben." Jetzt geht es ganz "legal" ins Reich der Aliens - und an Filmschauplätze wie die U.S.S. Sulaco und die Kolonie LV-426. "Wir haben uns sogar mit Syd Mead unterhalten, dem Designer, der damals die Sulaco entworfen hat", berichtet Randy Pitchford.
Aliens: Colonial Marines erzählt die Geschichte einer Gruppe von Marines, die den Ereignissen in Aliens auf den Grund gehen und nach den vermissten Akteuren wie Ellen Ripley und Corporal Dwayne Hicks suchen soll. Der 3D-Shooter nutzt dafür eine stark modifizierte Unreal Engine 3, die von den Programmierern bei Gearbox unter anderem mit einem neuen Deferred Shader versehen wurde.
Unsere Vorführung beginnt nach einer kurzen Serie von wenigen Sekunden langen Szenen, in denen wir unter anderem den Absturz der Sulcao auf LV-426 miterleben, in einem Laderaum des zerstörten Schiffes. Hier finden wir drei der namensgebenden Marines, die vorsichtig durch die zertrümmerten Gänge laufen und einen Hangar erreichen, von dessen geöffneter Laderampe wir einen Blick auf die Kolonie und einen ebenfalls komplett zerstörten Atmosphärenumwandler werfen. "Später im Spiel werdet ihr auch diese Struktur unter die Lupe nehmen", verspricht Pitchford. Jetzt geht es erst einmal ein Deck höher, wo wir den Rest unseres Teams treffen wollen.
Doch es kommt, wie es kommen muss: Einer der Marines stellt noch fest, dass "sein Tracker kaputt ist", dann stürzen sich auch schon zahlreiche kleine Aliens auf unsere Rettungscrew. Einer unserer Kameraden überlebt den Angriff nicht: Er wird in einen Lüftungsschacht gezerrt, während wir anderen die Aliens unter Beschuss nehmen. Sogar eine neue Alien-Spezies taucht auf der Bildfläche auf, die mit großen Hornplatten an eine Mischung aus Triceratops und Stegosaurus erinnert. "Wir nennen ihn den 'Crusher'", kommentiert Randy Pitchford. Vereinter Waffeneinsatz macht dem Biest den Garaus, unsere Marines begeben sich ein Deck höher, um sich mit einer anderen Gruppe von Mitstreitern zu treffen.
Doch selbst die vergrößerte Schar kann wenig ausrichten - besser, wir warten auf Nachschub beziehungsweise die Rettung aus dieser misslichen Lage. Leichter gesagt als getan, denn nun gilt es, uns mithilfe von automatischen Geschütztürmen die in Horden gegen uns anrennenden Aliens zu stoppen. Eine Weile geht das gut, doch dann rücken die Viecher uns immer zahlreicher auf die Pelle: Unsere etwas ausgebreitete Schar findet sich schneller, als ihr lieb sein kann, wieder dicht gedrängt im Hangar wieder. Zu allem Unglück fällt auch noch der Strom aus, das Licht scheint wenig später nur noch in Form der roten Notbeleuchtung auf das Geschehen.
Weil die Horde uns und unseren CPU-Kollegen schnell über den Kopf wachsen könnte, ist inzwischen ein weiterer Entwickler mit ins Spiel eingestiegen. "Unser gesamtes Spiel ist im Koop-Modus spielbar, und ihr könnt jederzeit ins Spiel ein- und wieder aussteigen", erklärt Randy Pitchford. Unsere menschliche Unterstützung schnappt sich derweil eine automatische Lademaschine, während ein anderer in einem ebenfalls aus den Kinofilmen bekannten, übermannsgroßen Laderoboter Platz nimmt. Gemeinsam geben wir den Angreifern Saures, die nun in Scharen aus Decken- und Bodenplatten auf uns einstürmen. Einmal mehr betritt ein Crusher die Bildfläche, der uns anpeilt und mit geöffnetem Maul auf uns zustürzt. In bester Demo-Manier wird und bleibt der Bildschirm schwarz.
Aliens Colonial Marines: E3-Fazit
Was wir nach diesem kurzen Ausflug in die Alien-Zukunft sagen können: Die Entwickler von Gearbox Software haben die unheimlich-bedrohliche Stimmung der Kinofilme hervorragend eingefangen. Leider war der Trip noch etwas sehr kurz, sodass wir noch kein Urteil zum Abwechslungsreichtum des Spiels abgeben können. Immer wieder Welle um Welle von Aliens anzugreifen, könnte auf die Dauer etwas einseitig werden. Doch wir vertrauen aufgrund seiner ehrlichen Begeisterung einfach mal darauf, dass Randy Pitchfords Ankündigung zahlreicher alter und neuer Handlungsorte sowie etlicher Waffen, die wir gegen die außerirdische Gefahr einsetzen dürfen, auch in die Wirklichkeit umgesetzt wird. Bis zum Erscheinungstermin im Jahr 2012 haben die Designer ja auch noch ein paar Tage Zeit.


Wenn man das Intro nochmal abspielen will, dann kommt wieder Werbung
Absolut zum kotzen.
Naja UE3 kann ja nix werden, hole ich mir nicht
Hab den zweiten Teil von Alien gesehen, UNCUT auf Englisch, im Fernsehn fehlt ja quasi die Hälfte des Films!!!
Geschnitten, wegen WERBUNG
Liegt wohl an den korrupten Paketdiensten, wie DHL, UPS oder DPD. Die Angestellten dort sollte man echt feuern...Frechheit!
Geht mir genauso ,die sollen mal fertig werden! (Yeah mein 1000 Post)
Das Alien-Universum hatte schon immer nen besonderen Reiz!
Freue mich drauf