Alder Lake: Desktop-Flaggschiff schlägt Macbook Pro mit M1-Derivaten

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Alder Lake: Desktop-Flaggschiff schlägt Macbook Pro mit M1-Derivaten
Quelle: Intel

Apples M1-Chips sind in der jüngeren Vergangenheit äußerst positiv aufgefallen. Sie können mit sehr hoher Effizienz und dem typischen geschlossenen Ökosystem des Herstellers als sehr starke Konkurrenz zu AMDs und Intels mobilen Prozessoren gesehen werden. Lesen Sie im Folgenden, wie sich ein Macbook Pro mit 45 W TDP gegen ein Desktopflaggschiff mit 125 W TDP schlägt.

Alder Lake ist im Gegensatz zu Rocket Lake eine durchaus gelungene Architektur, die nicht besonders sparsam ist, wenngleich die Effizienz hoch ist. Intel und Apple haben lange zusammengearbeitet und Intel hat dem Technologiekonzern aus Cupertino Chips verkauft. Um mehr Kontrolle über die eigenen Produkte zu haben und ein eigenes Ökosystem zu erschaffen, das möglichst frei von Fremdeinflüssen ist, hat Apple beschlossen, eigene Chips zu entwickeln.

Seit einigen Wochen sind die M1-Pro- und M1-Max-Chips erhältlich. Sie werden unter anderem in den neuen Macbook Pros angeboten, die es in 14 und 16 Zoll gibt. Es wird außerdem erwartet, dass die Chips im neuen 27 Zoll iMac verbaut werden. Die Chips zeichnen sich durch eine sehr hohe Effizienz bei gleichzeitig hoher Leistung aus. Der aktuelle Vergleich mag kurios anmuten, doch da Apple den M1 Pro und M1 Max auch im iMac verbauen möchte, ergibt er doch zumindest teilweise Sinn. Der große Core i9 12900K ist der schnellste Alder-Lake-Chip, den Intel aktuell im Angebot hat und verfügt über acht P-Cores mit Hyperthreading und acht E-Cores für leichte Anwendungen.

Im Vergleich zu Apples M1-Derivaten kann der große Desktopchip auftrumpfen. Im Geekbench ist der Core i9 1,5-mal schneller als das M1-Derivat und erreicht einen Score von 18.500 Punkten. Die Erklärung dafür ist recht schnell gefunden. Während die M1-Chips in einem thermisch weit unterlegenen Laptop verbaut sind, können die Alder-Lake-Flaggschiffe zwischen 125 und 241 W aufnehmen und haben damit einen erheblichen Vorteil. Auf einen echten Vergleich mit einem Desktop-iMac können wir uns vermutlich im nächsten Jahr freuen.

Quelle: wccftech

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Stefan51278 Freizeitschrauber(in)
        Ich bin mal gespannt, wie dieser Vergleich aussieht, wenn Apple den eigenen Chips so viel Strom gibt wie dem aktuellen Mac Pro. Da haben sie einfach mal ein Netzteil mit 1,4 KW drin, da sollte dann ja noch was gehen ?
      • Von Stefan51278 Freizeitschrauber(in)
        Ich bin mal gespannt, wie dieser Vergleich aussieht, wenn Apple den eigenen Chips so viel Strom gibt wie dem aktuellen Mac Pro. Da haben sie einfach mal ein Netzteil mit 1,4 KW drin, da sollte dann ja noch was gehen ?
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Olstyle
        Was bei Apples Chips allerdings auch gerne vergessen wird ist dass Apple auch unglaublich viel für die Fertigung ausgibt. Den 5nm Prozess in solchen Ausmaßen leistet sich sonst einfach kein Chiphersteller.
        Es stellt sich jedoch die Frage, ob es für Apple nicht eine Notwendigkeit ist, sich diese Fertigung zu leisten, denn im Gegensatz zu Intel oder auch AMD baut Apple "Systems on a Chip", also quasi einen ganzen Computer auf einem Die, inklusive diverser Co-Prozessoren. Das könnte die Fertigung nötig machen.

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        Hier übrigens mal ein sehr interessanter Artikel über Apple Silicon vs. Intel/AMD:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Verschiedene Entwickler scheinen sehr angetan von den M1 MacBook Pro:

        https://www.golem.de/news...

        Auch interessant;

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

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        In der Vergangenheit wurde Apple bei den Macs gerne vorgeworfen, veraltete Hardware überteuert zu verkaufen. Teuer sind Macs zwar immer noch, dafür sind aber jetzt die modernsten und wohl auch effizientesten Consumer-Prozessoren verbaut, die der Markt zu bieten hat.
        Die M1 Macs sind wirklich sauschnell und der Umstieg von x86 zu Apple Silicon inklusive (oder gerade auch wegen) Rosetta hat sich als weitaus weniger holprig - um nicht zu sagen fast schon problemlos - gestaltet, als ich vermutet hätte. Vor dieser Leistung kann ich nur meinen Hut ziehen.
        (Alder Lake ist aber auch sehr gelungen )
      • Von Scholzilla Schraubenverwechsler(in)
        Es gibt auch mit dem iMac keinen echten Vergleich, nur wenn man dem Intel die gleiche Energie gibt wie dem M1 kommt man in die Richtungen, dann müsste man nur noch den Intel auf so engen Raum verbauen und Kühlen wir beim Laptop oder was bei Apple fast das selbe ist im iMac. Meiner Meinung nach ist der M1 deutlich effizienter.
      • Von mhmilo24 Freizeitschrauber(in)
        Ist es wirklich so schwer den 12900k auf 45 Watt zu beschränken und die Tests wieder laufen zu lassen? Das müsste doch auch das interessantere Ergebnis sein.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Was bei Apples Chips allerdings auch gerne vergessen wird ist dass Apple auch unglaublich viel für die Fertigung ausgibt. Den 5nm Prozess in solchen Ausmaßen leistet sich sonst einfach kein Chiphersteller.
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