Alder Lake: Erster Treiber für Onboard-Grafik veröffentlicht
Alder Lake ist nicht nur der neue König in Spielen, die eine dedizierte Grafikkarte verwenden, sondern hat in Zeiten der GPU-Knappheit noch ein weiteres Ass im Ärmel. Im Gegensatz zu den Ryzen-9-Modellen von AMD verfügen alle non-F-Varianten von Intel über die integrierte UHD-770-Grafikeinheit. Lesen Sie im Folgenden von deren Startschwierigkeiten.
Diese Woche sind die neuen Alder-Lake-CPUs endlich veröffentlicht worden und trotz des hohen Preises für die neue Plattform sind die Chips eine Empfehlung. Vor allem der Core i5 12600K weiß in unserem Test mit seiner hohen Leistung und einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen. Traditionell bieten Intels Highend-Chips aus der Mainstream-Serie ihren Kunden allerdings noch ein weiteres Feature, das in Anbetracht der momentanen GPU-Knappheit sicher für manche Nutzer kaufentscheidend ist. Jeder Core i5/i7/i9, der kein F am Ende seiner Kennung hat, verfügt über eine Onboard-Grafikeinheit, die mittels der Bildschirmanschlüsse am Mainboard genutzt werden kann.
Nun hat Intel die Treiberversion v30.0.100.9928 veröffentlicht, die die neuen Chips unterstützt. Sie ist speziell für Core i5 12600K, i7 12700K und i9 12900K konzipiert. Es scheint aber noch anfängliche Schwierigkeiten mit dem Treiber zu geben. Intel selbst spricht in den Release Notes von kleineren Problemen in Dark Souls III, Abstürzen in Forza Horizon 4 und GFX-Bench 5.0 und Grafikfehlern, wenn beim Videostreaming über Netflix Bildschirme an- und abgesteckt werden.
Der neue Grafiktreiber erfordert neben einem Alder-Lake-Chip mit entsprechendem Unterbau auch eine recht aktuelle Windows-Version. Er funktioniert exklusiv mit Windows 11 und Windows 10 20H2 sowie 21H1 und unterstützt abgesehen von der Direct-X-API Vulkan 1.2, OpenCL 3.0, OpenGL 4.6, OpenVPL 2.5 und die One API 1.1.
Quelle: Intel & Computerbase
