Intel Core i9-12900K: Alder-Lake-Flaggschiff in Cinebench und Sisoft Sandra aufgetaucht
Im Netz sind drei Benchmark-Ergebnisse zu Intels Core i9-12900K aufgetaucht. Ein Multicore-Leistungswert in Sisoft Sandra ist dabei ungewöhnlich niedrig, wohingegen die Singlecore-Performance in Cinebench R20 und Cinebench R23 vielversprechend ist.
In einigen Wochen will Intel mit den Alder-Lake-CPUs eine neue Prozessorgeneration auf den Markt bringen. Diese wird für Ende Oktober bis November erwartet und sie soll AMDs Ryzen-5000-CPUs angreifen, mit denen das Unternehmen letztes Jahr vorgelegt hat. Eine besondere Rolle dürfte dabei dem Flaggschiff zukommen: Der Core i9-12900K wird sich wohl mit AMDs Ryzen 9 5950X und vermutlich auch noch mit dessen Nachfolger anlegen müssen.
Core i9-12900K zeigt sich in drei Benchmarks
Offizielle Informationen zu dem neuen CPU-Flaggschiff bleibt Intel leider weiterhin schuldig, aber die Aufteilung in acht schnellere Golden-Cove-Kerne mit SMT und acht langsamere Gracemont-Kerne ohne SMT dürfte feststehen. Unklar sind hingegen die Taktraten, doch hier liefert ein Leak vom Twitter-Nutzer TUM_APISAK einen Anhaltspunkt.
Dieser hat den Core i9-12900K in der Datenbank von Sisoft Sandra ausgemacht, wo die CPU mit den Taktraten 4,88 / 5,20 GHz beziehungsweise 3,60 / 4,70 GHz beschrieben wird. Vermutlich sind die Werte dabei in die schnelleren und die langsameren Kerne sowie in den Basis- und Boost-Takt aufgeteilt. Dann wären aber zumindest die 4,88 GHz Standardtakt bei den Golden-Cove-Kernen auffällig hoch.
Im Gegensatz dazu ist allerdings die Leistung im Vergleich zu einem AMD Ryzen 9 5950X verhältnismäßig niedrig: Der Core i9-12900K schafft es demnach in Sisoft Sandra nur auf 141 Gpix/s, wohingegen der Ryzen es auf 200 Gpix/s schafft. Als Ursache dafür vermutet TUM_APISAK, dass beim Intel-Prozessor die kleinen Kerne für den Benchmark deaktiviert wurden.
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Etwas stimmigere Leistungswerte kommen hingegen von 9550pro, der zwei zum Teil geschwärzte Ergebnisse aus Cinebench R20 und Cinebench R23 veröffentlicht hat. Ob diese tatsächlich zu einem Core i9-12900K gehören, ist dabei unklar. Das Singlecore-Ergebnis von circa 2050 Punkten in Cinebench R23 würde hier aber gut passen. In den Community-Benchmarks von Computerbase erreicht ein Core i9-11900K in Cinebench R23 etwa 1.700 Punkte, womit Alder Lake um gute 20 Prozent zulegen könnte.
Deutlich größer ist der Unterschied hingegen in Cinebench R20: Dort wären es circa 810 statt 530 Punkte, was einem Zuwachs von über 50 Prozent entspricht. Ob Alder Lake dieses Leistungsniveau tatsächlich erreichen wird, und ob überhaupt irgendeiner der hier präsentierten Leistungswerte am Ende der Realität entspricht, ist dabei unklar. Für belastbare Werte muss man sich, wie üblich, bis zum offiziellen Release gedulden.
Quelle: via Videocardz

