Core i9-12900KS: Händler nennt Preise und Lieferzeiten

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Core i9-12900KS: Händler nennt Preise und Lieferzeiten (1)
Quelle: PCGH

Ein erster Händler hat Preise und Lieferzeiten für den Core i9-12900KS genannt. Die Gerüchte scheinen sich generell zu bewahrheiten, auch was die technischen Daten angeht.

Es sind einmal mehr die Händler, die die Preise und Verfügbarkeit von Hardware als Erste nennen. Im Falle des Core i9-12900KS gibt es von Intel offiziell bisher nicht viel. Das erledigt die Gerüchteküche und nun ein Shop, der die CPU gelistet hat. Da werden die 5,5 GHz Boost bestätigt, ebenso wie die 150 Watt TDP. Die beiden angebotenen Varianten werden für 781 und 792 US-Dollar feilgeboten. Das ist in etwa das, was die Gerüchteküche erwartet hatte. Da waren um 750 US-Dollar als Richtwert gefallen. Rechnet man einen "Early Bird"-Aufschlag ein, sind die knapp 800 US-Dollar des Händlers durchaus im Bereich dessen, was realistisch ist. Ein guter Vergleich wäre auch der Core i9-9900KS, den Intel für 525 US-Dollar UVP verkauft hat - das ist tatsächlich weniger als für den Core i9-12900K aufgerufen wird, der eine UVP von 599 US-Dollar hat.

Der Händler nennt zudem eine Lieferung in drei Wochen für die eine Variante und Anfang März für die andere Variante an. Es bleibt unklar, was die zweite Modellvariante genau ist. Die Teilenummer unterscheidet sich, jedoch nicht die technischen Daten. Im Moment liegt die Vermutung nahe, dass es sich um OEM-Ware handelt. Wer sich erinnert: Es gab mal Gerüchte, dass der Core i9-12900KS nur an OEM-Partner gehen soll. Intel habe sich dann aber doch umentschieden und auch eine Retail-Variante eingeplant.

Damit wäre dann auch langsam alles Relevante zum Core i9-12900KS durchgesickert: Man bekommt 3,4/5,5 GHz Takt mit 5,2 GHz All-Core-Boost. Das sind 200 bzw. 300 MHz mehr als das Standardmodell. Die PL1 (PBP) soll bei 150 Watt liegen, die PL2 (MTP) bei 260 Watt. An den E-Cores gibt es offenbar keine Änderungen. Die CPU soll gegen den Ryzen 7 5800X mit 3D-Cache antreten.

Quelle: ShopBLT

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von blautemple
        Ne, da musst du händisch Hand anlegen und optimieren, einfach nur XMP oder Taktfrequenz hoch reicht da nicht.
        Nur da braucht es auch nen Plan und natürlich Ahnung was man da ändert ?

        Da muss sogar ich passen, ist mir alles zu kompliziert, und dann noch lange testen ob stabil. Da vergeht einen schnell wieder die Lust ^^
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von blautemple
        Ne, da musst du händisch Hand anlegen und optimieren, einfach nur XMP oder Taktfrequenz hoch reicht da nicht.
        Nur da braucht es auch nen Plan und natürlich Ahnung was man da ändert ?

        Da muss sogar ich passen, ist mir alles zu kompliziert, und dann noch lange testen ob stabil. Da vergeht einen schnell wieder die Lust ^^
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Dave
        Ich dachte erst, dass du das sarkastisch meinst. Aber offenbar meinst du es ernst. Bei einem 10900K machen DDR4-4400 vs. DDR4-2933 bei gleichen Timings 28 Prozent Performance-Unterschied aus. Guck allein mal auf die Frametimes. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Jetzt versuche mal 28 Prozent Mehrleistung durch ein OC von 300 MHz herauszuholen. Dann bemerkst du vielleicht, wie unsinnig ein 12900KS ggü. einem 12900K oder 12900 ist. (Letzterer taktet ggü. einem 12900K auch nur 100 MHz niedriger. Das merkt niemand, nicht einmal ich würde das merken.)
        Das schnellerer Ram was bringt war mir schon klar. Dachte nur das wäre minimal im einstelligen Bereich.
        Hätte mir wohl die Tests genauer angucken sollen. Danke für die Infos!
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        15-20% Mehrleistung durch schnelleren Arbeitsspeicher? Das habe ich ja noch nie gehört.
        Ich dachte erst, dass du das sarkastisch meinst. Aber offenbar meinst du es ernst. Bei einem 10900K machen DDR4-4400 vs. DDR4-2933 bei gleichen Timings 28 Prozent Performance-Unterschied aus. Guck allein mal auf die Frametimes. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Jetzt versuche mal 28 Prozent Mehrleistung durch ein OC von 300 MHz herauszuholen. Dann bemerkst du vielleicht, wie unsinnig ein 12900KS ggü. einem 12900K oder 12900 ist. (Letzterer taktet ggü. einem 12900K auch nur 100 MHz niedriger. Das merkt niemand, nicht einmal ich würde das merken.)

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      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von RyzA
        Vielleicht von 2133Mhz auf 3000Mhz? Oder 3600?
        Ne, da musst du händisch Hand anlegen und optimieren, einfach nur XMP oder Taktfrequenz hoch reicht da nicht.

        Hier mal ein Beispiel vom 12900K in Anno:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Die CPU lief immer komplett stock nur der Ram wurde angepasst.

        Stock = 4800MHz C40
        XMP = 6000MHz C40
        Optimized = 62000MHz C30 + komplett durchoptimierte Timings

        Wie du siehst macht der Taktsprung beim Ram quasi nichts und die Mehrleistung kommt quasi komplett von den optimierten Timings
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von blautemple
        In Spielen ist das im CPU Limit ganz normal. Je nach Generation sind es sogar noch mehr.
        Vielleicht von 2133Mhz auf 3000Mhz? Oder 3600?
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