Core i9-12900KS: Erste Tests belegen "schnellste Gaming-CPU der Welt"

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Core i9-12900KS: Erste Tests belegen "schnellste Gaming-CPU der Welt" (1)
Quelle: Intel

Vom Nutzer gut gekühlt, kann der Core i9-12900KS seinem Anspruch als schnellste Gaming-CPU gerecht werden und darüber hinaus auch den Ryzen 9 5950X im Schach halten.

In den USA lief die Bereitstellung der Testmuster zum Core i9-12900KS wohl etwas zügiger und so kann man da auch die ersten Tests besichtigen. Etwa bei Tom's Hardware, wo sich das Alder-Lake-Modell erwartungsgemäß an die Spitze schiebt. Die hohen Taktraten richten es - vorerst. Das erkauft man sich aber gegen gutes Geld, denn die selektierten Chips werden für 739 US-Dollar MRSP verkauft. Die letzte Special-Edition, der Core i7-8086K war wesentlich billiger, aber auch abseits des Namens weniger "special".

Im Test-Parcours Spiele setzt sich der Core i9-12900KS an die Spitze des Feldes; der Mix aus 24 Threads mit dem hohen Takt machen es möglich. Für optimale Ergebnisse beim Themal Velocity Boost sollten Nutzer allerdings ordentlich kühlen - die Tests wurden mit einer Corsair H115i durchgeführt und da bewegte sich die Temperatur unter Last und ohne Power Limits bei um 100 Grad Celsius; und damit knapp unter den 105 Grad, die die Flaps aktivieren. Das ist so auch in gewisser Hinsicht gewollt, um das Maximum an Performance zu extrahieren. Wer es kühler will, muss selbst eingreifen und den Rahmen abstecken.

Unterm Strich reichte es hier aber nicht für durchgehend maximale Taktraten - mit der Corsair-Lösung pendelte sich der Boost unter Last bei 4,7 GHz auf den P-Kernen und 3,2 GHz auf den E-Kernen ein. Eine testweise verwendete größere Kühllösung erlaubte auch leicht höhere Taktraten. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, muss man also entsprechend in die Kühlung investieren - insbesondere ohne Powerlimits. Mit Power Limits kann man derweil gut das Verhalten studieren: Mit der AIO unter Prime 95 hält sich die CPU brav an die Vorgaben, senkt den Takt aber auf 4,0/3,2 GHz auf den P-/E-Kernen. Bei Lasten auf nur einem Kern sieht die Welt wesentlich entspannter aus. Unterm Strich kommt das alles nicht überraschend, denn die letzten paar Prozent Leistung benötigen gerne ein Vielfaches des Aufwandes.

Sollte jemand mit dem Core i9-12900KS spielen wollen, kann er sich nach dem Parcours von Tom's Hardware auf 2,7 Prozent mehr Leistung gemittelt freuen. Nicht viel für den gefragten Aufpreis, aber der selektierte Chip liefert immerhin im Querschnitt 6,9 Prozent bessere 99-%-Perzentile, was alles in allem eine rundere Spielerfahrung bedeutet. Da Tom's Hardware in 1080p testet, sind Teile der Werte allerdings GPU-limitiert, was es bei der Einordnung der Ergebnisse zu berücksichtigen gilt. PCGH wird wie immer in 720p testen, um dieses Problem so weit wie möglich zu umschiffen. Wann kommt der Test? Sobald das Muster vorliegt und die Benchmarks abgeschlossen sind.

Generell gilt natürlich, dass die Mehrheit der Spiele in handelsüblichen Auflösungen heute eher im GPU-Limit operieren, wenn man eine Oberklasse-CPU zum Einsatz bringt. Anwendungs-Benchmarks zeigen da von Einflüssen besser bereinigte Ergebnisse. Bei denen schiebt sich der Core i9-12900KS - mit und ohne Powerlimit gemessen und mit DDR4-3200 (Gear 1) ausgestattet - an allem vorbei, auch am Ryzen 9 5950X. 4,0 Prozent mehr als ein Core i9-12900K Multi- und 6,8 Prozent Singlethreaded sind es am Ende; oder im Vergleich zum Ryzen 7,9 und 25,9 Prozent. Unter DDR5-4800 wäre sicher noch das eine oder andere Quäntchen zu realisieren, überbewerten sollte man das aber für Praxiswerte auch nicht.

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Überschlägt man den Test von Tom's Hardware, hat Intel nicht nur das Ziel der schnellsten Gaming-CPU erreicht, sondern der generell schnellsten CPU. Das geht mit Nebenfaktoren wie dem hohen Preis, der (in den USA nennenswert) kürzeren Garantie, der idealerweise guten Kühlung und ohne Powerlimits hohen Leistungsaufnahme einher. So muss zwar ein Ryzen 9 5950X klein beigeben, für Tom's Hardware bleibt er aber aufgrund der Nebenfaktoren zusammen mit dem Core i9-12900K die Kaufempfehlung. Der KS ist eine CPU für all jene, die ihn und seine Kompromisslosigkeit wollen und vielleicht auf ECC-Speicher spekulieren, was mit W680 möglich wäre. Schon bald rückt mit dem Ryzen 7 5800X3D aber das nächste Angebot ins Regal. Am 20. April wird neu verhandelt.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (80)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von owned139
        Die Kerntemperatur des 5800X ist wesentlich höher, ja.
        Der 12700K dürfte in deinem Screen bei 60-65°C liegen und der 5800X knackt bei selbem Workload locker die 80-90°C.
        Falls du es mir nicht glaubst, dann google mal ein bisschen. Die Foren sind voll mit Berichten.

        Hier zwei Beispiele:
        https://linustechtips.com...
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Es ging hier um die Aufwärmung des Raumes, und diese hängt nur von der Abgebenden Wärme Leistung in Watt ab.
        Bei PC -teile ist diese nahe der Aufgenommen Leistung.
        Die temperature ist dafür egal.
        80 Watt sind 80 Watt um der kern dabei 100C hat oder 60C macht für die Raum Temperatur keinen Unterschied
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von owned139
        Die Kerntemperatur des 5800X ist wesentlich höher, ja.
        Der 12700K dürfte in deinem Screen bei 60-65°C liegen und der 5800X knackt bei selbem Workload locker die 80-90°C.
        Falls du es mir nicht glaubst, dann google mal ein bisschen. Die Foren sind voll mit Berichten.

        Hier zwei Beispiele:
        https://linustechtips.com...
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        Es ging hier um die Aufwärmung des Raumes, und diese hängt nur von der Abgebenden Wärme Leistung in Watt ab.
        Bei PC -teile ist diese nahe der Aufgenommen Leistung.
        Die temperature ist dafür egal.
        80 Watt sind 80 Watt um der kern dabei 100C hat oder 60C macht für die Raum Temperatur keinen Unterschied
      • Von owned139 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Nathenhale
        Ja klaro mann kennt es nicht der 5800x mit 80 Watt heizt mehr als der 12700k mit seinen 93 Watt.
        Die Kerntemperatur des 5800X ist wesentlich höher, ja.
        Der 12700K dürfte in deinem Screen bei 60-65°C liegen und der 5800X knackt bei selbem Workload locker die 80-90°C.
        Falls du es mir nicht glaubst, dann google mal ein bisschen. Die Foren sind voll mit Berichten.

        Hier zwei Beispiele:
        https://linustechtips.com...
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      • Von ToZo1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von lucky1levin
        Ach du warst bei allen schon zuhause, um das zu beurteilen?
        Bei mir war er nicht, aber ich kann trotzdem bestätigen, daß mein i9-9900KS immer noch putzmunter und gesund ist. Da ich ihn nicht übertakte, mit einer KompaktWakü kühle und auch sonst seinen Appetit auf 147W (im Hochsommer auf 127W der K-Version) begrenze, ist mein i9 sehr handzahm und liefert trotzdem seine 8x5,0GHz beim Gaming, sodaß ich nach inzwischen immerhin 3 weiteren Intel&AMD-Generationen immer noch keinen Grund/Bedarf sehe auf was neueres nachzurüsten.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von blautemple
        Technisch ist das Quatsch.
        Ja, wurde nun oft genug erklärt, aber es gibt kein Einsehen...
        Reicht nun auch, vor Allem wenn der Diskussionspartner es selbst einfordert
        Zitat von lucky1levin
        OT Ende.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von lucky1levin
        Ändert nichts dran das ich mit AMD im Raum schwitze.

        OT Ende.
        Technisch ist das Quatsch. 100W die den Raum aufheizen bleiben 100W. Ganz egal ob dabei 100 oder 10 Grad erreicht werden.
      Direkt zum Diskussionsende
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