Intel Alder Lake-S: Core i5 mit 6 Kernen und 4,25 GHz aufgetaucht
In der Userbenchmark-Datenbank ist ein Alder Lake-S-Prozessor aufgetaucht, bei dem es sich um einen Core i5 handeln könnte. Angeblich soll das getestete Modell ganz auf die effizienten Gracemont-Kerne verzichten und nur Intels Golden-Cove-Kerne einsetzen.
Vor einer Woche wurde bereits der Intels Core i9-12900K in der Userbenchmark-Datenbank entdeckt, nun ist dort noch ein weiterer Alder Lake-S-Prozessor aufgetaucht. Der neue Eintrag wurde von dem auf Twitter aktiven Leaker TUM_APISAK entdeckt. Getestet wurde ein Alder Lake-S-Prozessor mit 6 Kernen und 12 Threads.
Core i5 ohne Gracemont-Kerne?
Wie bei den anderen Alder-Lake-Leaks könnte die Kernangabe auch hier falsch sein: Die meisten Tools lesen einfach die Threads des Prozessors aus und teilen diese durch zwei. Da Alder Lake aber auf eine Hybrid-Architektur mit zwei unterschiedlichen x86-Kern-Typen setzt, von denen nur einer SMT unterstützt, führt das gerne zu falschen Ergebnissen.
Die Website Wccftech geht trotzdem davon aus, dass Userbenchmark hier richtig liegt: Demnach soll es sich bei dem aufgetauchten Prozessor um einen Core i5 12000 handeln. Bei diesem sollen sechs schnelle Golden-Cove-Kerne mit SMT aktiv sein, während gleichzeitig alle Gracemont Kerne deaktiviert sind. Auf den hybriden Ansatz würde die CPU somit verzichten. Das soll aber angeblich nicht bei allen i5-CPUs so sein: Die K-Modelle sollen demnach mit vier zusätzlichen Gracemont-Kernen ausgeliefert werden.
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Mit Hinblick auf die Performance dürfte der Alder Lake-i5 noch kein finales Bild abgeben - dafür sind die Taktraten zu niedrig. Selbst Intels langsamster aktueller i5, der Core i5-11400, wird mit einem Basistakt von 2,60 GHz und einem Boosttakt von 4,40 GHz ausgeliefert. Der Alder Lake-Prozessor aus dem Userbenchmark-Eintrag kann zwar den gleichen Basistakt vorweisen, der Boost ist mit 4,25 GHz aber noch etwas niedriger. Vermutlich dürfte es sich um ein Engineering Sample handeln, das zu Testzwecken noch mit niedrigeren Taktraten betrieben wird. Dafür spricht auch der verbaute DDR4-RAM, der auf 2.133 MHz herunter getaktet wurde und damit die CPU-Leistung bremst.
Quelle: Userbenchmark via Wccftech
