Core i5-12400: Alder-Lake-Mittelklasse sticht Ryzen 5000 im Cinebench-Singlecore aus

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Core i5-12400: Alder-Lake-Mittelklasse sticht Ryzen 5000 im Cinebench-Singlecore aus (3)
Quelle: t.bilibili.com

Laut durchgesickerten Benchmarks kann sich bereits Intels kommender Core i5-12400 aus der Mittelklasse ziemlich gut gegen die AMD-Konkurrenz behaupten.

Intels Core i5-12400 ist ein kommender Mittelklasse-Prozessor, der vollständig auf der Golden-Cove-Architektur basiert und dabei nicht über aktivierte CPU-Kerne der kleineren Stromsparbauweise verfügen wird, sondern nur über die größeren Performance-Kerne. Nun gibt es aus China über die Social-Media-Plattform Bilibili erste Benchmark-Ergebnisse des Prozessors in drei Benchmarks, und zwar CPU-Z, AIDA64 und Cinebench R20.

Zwar wurden Informationen über den CPU-Namen teilweise ausgeblendet, doch wird dennoch ersichtlich, dass es sich offenkundig um einen i5-12400 handelt. Laut dem CPU-Z-Screenshot hat die CPU einen maximalen Single-Core-Boost von bis zu 4,4 GHz und einen All-Core-Boost von bis zu 4,0 GHz. Dabei wurden 681,7 Punkte im Single-Thread-Test und 4.983,8 Punkte im Multi-Thread-Test erzielt, was einen AMD Ryzen 7 2700X mit 8 Kernen und 16 Threads übertrifft.
Core i5-12400: Alder-Lake-Mittelklasse sticht Ryzen 5000 im Cinebench-Singlecore aus (1) Quelle: t.bilibili.com Core i5-12400: Alder-Lake-Mittelklasse sticht Ryzen 5000 im Cinebench-Singlecore aus (1)

Cinebench-Singlecore höher als Ryzen 5000

In Bezug auf Leistungsaufnahme und Temperaturen erreichte das CPU-Package unterdessen laut den Daten nur 78,5 Watt und 60 °C, was weit weniger ist als die durchgesickerten Core i9-CPUs der neuen Generation, die mit über 250 Watt TDP und Auslegung auf über 100 °C aufwarten, schreibt Videocardz.com unter Berufung auf den Leak.
Core i5-12400: Alder-Lake-Mittelklasse sticht Ryzen 5000 im Cinebench-Singlecore aus (2) Quelle: t.bilibili.com Core i5-12400: Alder-Lake-Mittelklasse sticht Ryzen 5000 im Cinebench-Singlecore aus (2) Im Cinebench R20 erzielte die CPU derweil 659 Punkte im Single-Core-Test, was höher ist als das Ergebnis jeder AMD Ryzen 5000-CPU mit Standardtakt. Beim Multi-Core-Ergebnis kann die neue Intel-CPU derweil nur mit dem Ryzen 5 5600X mithalten, der ebenfalls ein Sechskern-Prozessor ist. Wccftech.com hat hierzu eine Übersicht erstellt.
Core i5-12400: Alder-Lake-Mittelklasse sticht Ryzen 5000 im Cinebench-Singlecore aus (4) Quelle: wccftech.com Core i5-12400: Alder-Lake-Mittelklasse sticht Ryzen 5000 im Cinebench-Singlecore aus (4)

Alder Lake-S: Release naht

Intel wird die neuen Alder-Lake-Prozessoren Ende Oktober offiziell präsentieren und angeblich am 4. November die ungesperrten CPUs der K-Serie einführen, darunter i9-12900K, i7-12700K und i5-12600K. Unklar ist noch, ob dann auch bereits die "normalen" Modelle an der Reihe sind, wie der Core i5-12400, oder doch zu einem anderen Datum. Das Vorgängermodell Core i5-11400 aus der aktuellen Generation hat dabei eine UVP von 182 US-Dollar, wobei noch abzuwarten bleibt, ob sich Intel angesichts der Leistung daran orientiert.

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    • Kommentare (77)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Zitat von Tekkla
        Erstmal abwarten, wie sich das real darstellt. Für uns hier interessiert es real gesehen nicht, ob man unter Vollast 'nen Minikraftwerk gleich mit kaufen muss. Wichtig ist am Ende die Gamingperformance, um unsereins zu sagen: Jo , die Investition in eine neue Plattform lohnt für jeden oder eben nur Leute mit eh gealterter Hardware.
        Ja und nein. Ich kann nicht beurteilen, wie verbreitet das hier ist, aber ich bin beispielsweise klassischer Mischnutzer.
        Gaming-Performance ist mir wichtig, aber bei mir schrubbt die CPU auch öfter mal (meist über Nacht) stundenlange Encoding-Session durch, läuft dabei unter Vollast oder doch zumindest dicht dran und daher möchte ich natürlich, dass das gute Stück auch im oberen Lastbereich möglichst energieeffizient arbeitet.

        Im Moment sind wir als Gamer zudem in der Situation, dass selbst CPUs im unteren Segment mehr als genug Leistung haben, um derzeitige Grafikkarten und - falls irgendwann wieder für jedermann verfügbar - auch noch die nächsten zwei Generationen zu füttern. CPU-seitig gibt es praktisch keinen Leidensdruck, wenn man nicht gerade Benchmark-Schwanzvergleiche anstrebt.
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Zitat von Tekkla
        Erstmal abwarten, wie sich das real darstellt. Für uns hier interessiert es real gesehen nicht, ob man unter Vollast 'nen Minikraftwerk gleich mit kaufen muss. Wichtig ist am Ende die Gamingperformance, um unsereins zu sagen: Jo , die Investition in eine neue Plattform lohnt für jeden oder eben nur Leute mit eh gealterter Hardware.
        Ja und nein. Ich kann nicht beurteilen, wie verbreitet das hier ist, aber ich bin beispielsweise klassischer Mischnutzer.
        Gaming-Performance ist mir wichtig, aber bei mir schrubbt die CPU auch öfter mal (meist über Nacht) stundenlange Encoding-Session durch, läuft dabei unter Vollast oder doch zumindest dicht dran und daher möchte ich natürlich, dass das gute Stück auch im oberen Lastbereich möglichst energieeffizient arbeitet.

        Im Moment sind wir als Gamer zudem in der Situation, dass selbst CPUs im unteren Segment mehr als genug Leistung haben, um derzeitige Grafikkarten und - falls irgendwann wieder für jedermann verfügbar - auch noch die nächsten zwei Generationen zu füttern. CPU-seitig gibt es praktisch keinen Leidensdruck, wenn man nicht gerade Benchmark-Schwanzvergleiche anstrebt.
      • Von IICARUS
        Zitat von PCGH_Torsten
        Da sind solche Werte normal, ein 10900K auf einem Z590 Taichi lief im PCGH-Test z.B. ohne manuelle Eingriffe mit 4,9 GHz, 106 °C und 294 W.
        In einem Thema von heute erreichte ein User mit solch einem Prozessor und Cinebench R23, 325 Watt und wunderte sich, wieso er mit einer 280er AIO 99°C erreichte.
      • Von facehugger Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von seahawk
        Du darfst Kompetenz nicht mit Glück verwechseln. Chatstar ist ein Kenner der Materie und einer der besten Analysten des Marktes.
        Du hast mir grade den Abend gerettet...

        Gruß
      • Von Markzzman BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Tekkla
        Das von dir gewählte Zitat bezog sich auf die Relevanz für die Leute hier im Forum, wo die allermeisten ja eher am Zocken sind und nicht 24/7 die CPU an der Kotzgrenze betreiben. In sofern gibst du mir ja Recht.
        Richtig.
        Klar geb ich dir Recht.Das wird aber nicht nur im Forum so kommuniziert, sondern auf sämtlichen Plattformen auf denen Hardware das Thema ist.
        "...aber guck auf den Stromverbrauch - Der nimmt 250 Watt!"

        Zitat von Tekkla
        Viel interessanter ist es in der Tat, wieviel die Teile im Idle sinnlos verballern, weil PCs einfach so stundenlang laufen, obwohl man sie da auch abschalten könnte. Da ist vermutlich ein bedeutend größeres Energiesparpotenzial.
        Natürlich es gibt viele Wege Strom zu sparen.

        Zitat von Tekkla
        Denn, was nützt es sich hier über den Stromverbrauch einer einzelnen CPU zu mokieren, wenn der vermeintlich sparsamere Rechenkern wegen einer mieseren Fertigung und langer Transportwege in der Summe viel mehr Energie verbraucht hat Aber das führt dann wohl auch ein bisschen zu weit.
        Ja das ist nochmal ein ganz anderes Thema hinsichtlich Energie.

        Zitat von Tekkla
        Ja, bestes Beispiel ist meine RX6900XT. Aber da kann man, wenn man denn überhaupt gewillt ist was zu tun, mit Undervolting einiges an Sparpotenzial rausholen ohne groß an Leistung zu verlieren. Und auch da sehe ich es ganzheitlicher, in dem ich z.B. plane, die Karte deutlich länger als die 1-2 Jahre der bisherigen Karten aus der Liga einer 360 TI / 3070 zu betreiben.
        Sicher.
        Kann man so sehen und die Karte einfach länger benutzen.
        Ist auch nicht unsinnig.

        Ich meine aber eher - die Gamer hat es ja auch schon immer gegeben - die immer das schnellste/ neuste haben müssen, ohne sich genau mit der Materie auseinandergesetzt zu haben.
        Es wird einfach gekauft.

        Obwohl sie die Leistung vielleicht gar nicht benötigen.
        Und entsprechend ist dann natürlich auch der Strombedarf einer solchen Karte.

        Ich will mich da selber auch gar nicht bei rausnehmen.
        Für das was ich mache, ist meine Karte auch eigentlich viel zu schnell für mich.
        Und unabhängig davon ist die Verlustleistung im Verhältnis zur Performance gegen zB. einer normalen 3070 einfach nicht gut.
        Aber ich wollte genau dieses Design haben.
        Das gibt´s halt nur bei der 3070 Ti.

        Aber okay muss auch sagen, verschleudern tue ich den Strom auch nicht.
        Meine Karte ist undervolted und spiele nur Final Fantasy XIV mit 120 FPS Lock zur Zeit.
        Daher säuft die eh "nur" um die ~200 Watt.

        Und wenn ich Leistung brauche, ist sie wenigstens da.
        Was vllt. mit einer kleineren Karte nicht gegeben wäre.

        Gut rausgekommen aus der Nummer, um sich als 3070Ti Besitzer aus dem Thema Strom rauszuhangeln...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von wuchzael
        https://cdn.wccftech.com/wp-content/uploads/2021/10/Intel-Core-i9-12900K-Alder-Lake-CPU-_-AIDA64-Stress-Test.png

        108°C und 257W wären echt heftig. Die Zeiten, in denen neue Hardware sparsamer wird, sind wohl vorbei.

        Grüße!
        Das ist genauso heftig, wie bisher. Die meisten Online-Tester kümmern sich nicht um einen Betrieb gemäß Intel-Spezifikation, sondern nutzen das miserable Auto-OC der Mainboard-Hersteller. Da sind solche Werte normal, ein 10900K auf einem Z590 Taichi lief im PCGH-Test z.B. ohne manuelle Eingriffe mit 4,9 GHz, 106 °C und 294 W. Wenn Intel jetzt 40 W weniger, eine 25 Prozent breitere Architektur und acht 3,7-GHz-Kerne zusätzlich bei identischen Eckparametern schafft, ist das schon ein Fortschritt. Spannend wird aber, welche Performance Alder Lake bei korrekt konfigurierten 125 W abliefert.
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