CapFrameX: Version 1.6.6 unterstützt Intels Alder Lake
Das CPU- und GPU-Analyse-Tool CapFrameX unterstützt mit der neuen Version 1.6.6, die derzeit als Beta zur Verfügung steht, Intels neue Alder-Lake-CPUs. Neben den üblichen Messwerten, wie beispielsweise der Kerntemperaturen oder der Spannungen, gibt es dabei nun auch eine Erkennung für die verbauten Performance- und Effizienz-Kerne.
Bei den bisher aufgetauchten Leaks zu Intels neuen Alder-Lake-CPUs waren Auslesefehler ein ständiger Begleiter. Insbesondere die Thread-Anzahl der neuen Prozessoren wurde oft falsch wiedergegeben, da Alder Lake erstmals zwei unterschiedliche Typen von x86-Kernen auf demselben Chip unterbringt. Die schnellen P-Kerne unterstützen SMT und haben damit zwei Threads pro Kern, die effizienteren E-Kerne verfügen hingegen über kein SMT und damit nur über einen Thread pro Kern.
CapFrameX für Alder Lake
Um die CPU-Spezifikationen und damit auch die Anzahl der P- und E-Kerne wahrheitsgetreu auslesen zu können, müssen bestehende Analysetools erst angepasst werden. Ebendies ist nun mit CapFrameX geschehen: Die Software, die zur Analyse von CPU- und GPU-Daten verwendet werden kann, unterstützt durch ein neues Updatet nun auch Intels Alder Lake.
Laut den Entwicklern, die auch im PCGHX-Forum aktiv sind, können mit der aktuell verfügbaren Beta-Version 1.6.6 alle üblichen Daten aus den neuen Intel-Prozessoren ausgelesen werden. Sobald Alder Lake offiziell erscheint, ist mit dem Tool also eine Analyse der Taktraten, Spannungen, Temperaturen und des Leistungsverbrauches der neuen CPUs möglich. Dazu gibt es mit der neuen Version noch einige andere Änderungen, beispielsweise eine neue Drag-and-Drop-Funktion, weniger Crashes und ein verbessertes Overlay, um mehr Daten anzeigen zu können.
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Die Auswertung von Alder-Lake-Daten wurde dabei offenbar auch schon getestet: Laut Computerbase konnten die Entwickler CapFrameX bereits mit einem Core i9-12900K ausprobieren, und mit diesem euch experimentieren. Demnach lassen sich bei Alder Lake die E-Cores per UEFI deaktivieren, wohingegen die P-Cores immer aktiv sein sollen. Passend dazu wurde ein Screenshot veröffentlicht, der einen Core i9-12900K zeigt, bei dem nur noch die acht P-Cores aktiv sind
Quelle: CapFrameX via Computerbase
CapFrameX Version 1.6.6 läuft auf einem Core i9-12900K, bei dem alle acht E-Kerne deaktiviert wurden.
Quelle: CapFrameX (Twitter) / CapFrameX (Github)

Sehr entspannt wie der RTSS damit konfiguriert werden kann. Den Afterburner nutze ich schon ewig nicht mehr. Stark das weiter dran gearbeitet wird - Weiter so!