Predator Helios 300: Technische Daten, Verarbeitung und Alltagspraxis
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Predator Helios 300: Technische Daten, Verarbeitung und Alltagspraxis

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Special Antonio Funes

Nvidia GeForce RTX 2070 Grafikkarte und weitere Ausstattung

Zu der Intel-CPU gesellt sich beim Predator Helios 300 eine Nvidia GeForce RTX 2070 Grafikkarte mit 8GB Video-Speicher dazu. Es handelt sich dabei um eine für mobiles Gaming angepasste GeForce RTX 2070 Max-Q Grafikkarte, die einer Desktop-Version der GeForce RTX 2070 Grafikkarte nur ein wenig nachsteht. Sie leistet zwar etwas weniger als die Desktop-Version, verbraucht dafür aber auch weniger Strom und kann leichter gekühlt werden. Per Tool von Acer sind im laufendem Betrieb für Spiele zudem auch noch zwei Übertaktungs-Stufen verfügbar, damit die Grafikkarte mehr als im Standardmodus leistet.

Hinzu kommen 16 GB Arbeitsspeicher und eine SSD mit 1000 GB Speicherplatz. Die SSD ist eine schnelle M.2-NVMe-SSD. Windows 10 Home ist auf dem Notebook bereits vorinstalliert. Beim Display bietet das Predator Helios 300 eine Diagonale von 17,3 Zoll (44 cm) sowie eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz. Dank IPS-Panel sind auch satte Farben und Kontraste kein Problem. Alle technischen Daten des Notebooks haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Komponente Technische Daten
Display 17,3 Zoll, 1920 mal 1080 Pixel, 144 Hz, matt, IPS
Prozessor Intel Core i7-9750H, 6 Kerne, 12 Threads
CPU-Takt 2,6 MHz Basis, bis zu 4,2 GHz Boosttakt
RAM 16GB DDR4-RAM (2 Module zu je 8GB)
Grafikkarte Nvidia GeForce RTX 2070 Q-Max
SSD / HDD 1000 GB M.2-SSD, keine Festplatte
USB-Ports 3x USB-A 3,0 und 1x USB-C 3.0
Weitere Anschlüsse HDMI, Mini-Displayport, GB-LAN, Audio
Wireless WLAN 802.11 a/b/g/n/ac/ax, Bluetooth 5.0
Akku 3815 mAh, fest verbaut
Gewicht 2,9 Kilogramm
Maße 40,8cm breit, 28,0cm tief, 2,47cm dick
Betriebssystem Windows 10 Home (64Bit)

Verarbeitung und Äußeres

Die Verarbeitung des Predator Helios 300 hinterlässt einen positiven Eindruck. Wir erkennen keine Schnitzer bei den Passformen, das Material sorgt durch eine leichte Strukturierung für ein edles Design. Das Cover wurde dabei komplett aus Aluminium gefertigt. Die Tastaturebene wird von einem dünnen Metallrahmen umrahmt.

Predator Helios 300 PH317-53: Gut sichtbar die Platzierung des Touchpads Quelle: Predator Predator Helios 300 PH317-53: Gut sichtbar die Platzierung des Touchpads Beim Betrieb leuchtet auf der Displayrückseite das Predator-Logo in blau, auch die Tastatur ist ab Werk in blau beleuchtet, kann aber per Software auch angepasst werden, was wir weiter unten noch näher anschauen werden. Die Tasten des RGB-Keyboards machen einen guten Eindruck und geben ein schönes Tipp-Feedback. Durch ein helleres Leuchten sind die WASD- sowie auch die Pfeil-Tasten hervorgehoben. Das Touchpad bezogen auf die Buchstaben-Tasten mittig platziert, aber wegen des Nummern-Pad-Bereiches liegt das Touchpad insgesamt deutlich nach links versetzt. Der Bereich mit dem Touchpad ist sehr großzügig gehalten, die eigentlichen Tasten nehmen nur etwas mehr als die Hälfte der Tiefe des Tastaturbereiches ein - die große, freie Fläche hilft bei der Kühlung der Hardware, da sie Wärme an die Umgebung abgeben kann. Wer das Notebook mit einer 2,5-Zoll-Festplatte respektive 2,5-Zoll-SSD aufrüsten will, kann dies tun - für letzteren Zweck liegt dem Notebook ein passender Adapter bei, und zwae inklusive einem schriftlichen Hinweis darauf, dass es im Falle einer Reklamation im Rahmen der Garantie Probleme geben kann, wenn man die Nachrüstung selbst erledigt und nicht durch einen von Acer authorisierten Service.

Praxistests Alltag

Bevor wie zu den Spielen kommen, schauen wir uns an, wie sich das Notebook im Alltag verhält. Die Ersteinrichtung ist innerhalb von 15 bis 20 Minuten erledigt, danach folgen noch mögliche Windows- und Treiberupdates, deren Dauer natürlich davon abhängt, welche neuen Updates es seit Produktion des Laptops gab. Nachdem wir alle Updates sowie bereits einige Tools und Spieleclients sowie Games installiert hatten, fuhren wir den Laptop komplett herunter, um einen "Kaltstart" zu testen. Hier bemerkt man die schnelle M.2-SSD, denn in weniger als 10 Sekunden begrüßte uns der Startbildschirm von Windows, bei dem man das Nutzerpasswort eingibt.

Predator Helios 300 PH317-53 mit halb zugeklapptem Display Quelle: Predator Predator Helios 300 PH317-53 mit halb zugeklapptem Display Im Office-Betrieb oder auch beim Surfen oder Filme-Schauen nehmen wir die Lüftung als leises Rauschen wahr. Das Tippgefühl der RGB-Tastatur ist trotz der flachen Tasten sehr gut, denn sie wirken nicht zu weich, sondern haben einen gewissen Widerstand, der aber auch auf Dauer nicht ermüdend wirkt. Für Gaming sowie die Einstellung der LED-Beleuchtung der RGB-Tastatur gibt es eine vorinstallierte App, für die es im Nummernpad-Bereich sogar eine eigene Taste gibt. In der App könnt ihr beispielsweise die Farbe der Tastaturbeleuchtung ändern, bestimmte Bereiche der Tastatur durch helleres Licht hervorheben und andere Farben oder auch Farbeffekte einstellen. Für Gaming wichtig ist der Bereich der App, in dem ihr festlegen könnt, wie viel Gas vor allem die Grafikkarte geben soll, und auch die Lüftung lässt sich in einem Menüpunkt individueller umstellen. Wir haben das Predator Helios 300 unter anderem auch im Alltag getestet, indem wir darauf Teile dieses Artikels schrieben, und zwar auch per Akku-Betrieb und ohne dabei das Display zwecks Stromsparen dunkler einzustellen: Nach etwa drei Stunden Arbeiten mit Word und Surfen im Internet hat der Akku noch etwa 10 Prozent Restlaufzeit übrig. Wer also auch mal unterwegs mit dem Notebook arbeiten muss, hat dafür, dass es ein Gaming-Notebook mit großem Display ist, eine ordentliche Akkulaufzeit zur Verfügung. Dank des IPS-Displays sind die Farben beim Arbeiten und Spielen auch satt und kontrastreich.

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  1. Seite 1 Predator Helios 300: Unser Testmodell im Detail
  2. Seite 2 Predator Helios 300: Technische Daten, Verarbeitung und Alltagspraxis
  3. Seite 3 Predator Helios 300: Praxistest Gaming, Leistung und Fazit
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        Ganz befreit von Problemen ist Gaming mit dem Notebook nicht.

        Da sich gerade das "immer dünner" durchzusetzen scheint, sind die Hitzeprobleme noch verschärft worden.

        Deshalb gibt es auch die halblahmen Max-Q Grafikkarten, die mit dem fetten Namen jedoch nur die Leistung einer non-Max-Q der darunterliegenden Grafikkartenklasse erreichen.
        Die Verlustleistung ist somit fast die selbe, aber eben auch die Abwärme, die man in den dünnen Notebooks nur mit deutlich größerer Geräuschkulisse halbwegs bändigen kann.
        Zumindest hat man jetzt endlich die Optimus-Option bei den meisten Gamingnotebooks wieder implementiert, so das Filme schauen und Homeworking doch in gezähmter Weise, recht zügig arbeitend, genutzt werden können.

        Ein

        AcerPredator Helios 700 PH717-71

        mit i7-9750H, oder i9-9980HK , kombiniert mit RTX 2070/2080 (Mobile)
        ist zwar ein ordentlich großes Gaming-Notebook, aber auch hier ist Leise beim Gaming ein, na ja, sagen wir mal fast Fremdwort.


        Es ist aber auch kein Schoßhündchen was Wärme sucht, sondern glücklich, diese los zu
        werden!
        Gehäusetemperaturen von knapp 40°C an der heißesten Stelle das Gehäuses, ist derzeit nur bei einem einzigen anderen Gaming-Notebook mit gleichwertigen Komponenten zu finden, jedoch auch mit ähnlichen großen Abmessungen und der gleichen Geräuschkulisse.

        Sinnbefreit ist jedoch das Bestreben, Desktophardware angepasst für dünne Notebooks da rein zu zwängen, wo bei den meisten dieser Komponenten nach einer gewissen Zeit ein ordentliches Throtteling eintritt, oder man Kerntemperaturen ganz dicht am Limit, oder teils sogar darüber erreicht.

        Alternativ werden den Komponenten auch gerne mal die Leistungsflügel gestutzt, um halbwegs brauchbare Kerntemperaturen über einen langen Zeitraum halten zu können.
        Gaming macht da keinen Spaß mehr, wenn alles Zäh und zur Ruckelpartie wird, da nützt einem ein 144Hz-Panel auch nichts mehr!

        Heißt, es wird hauptsächlich gezeigt, das man alles schön geschrumpft in die dünnen Dinger hinein bekommt, nur das wars auch schon!

        Bedenklich wird's aber, wenn wie z.B. Hewlett Packard bei einigen Gaming-Notebooks Der Pavillion Gaming Serie mit Ryzen 7 3750H CPU, die Herstellergarantie auf nur noch ein Jahr begrenzt!
        Was soll das?


        Ein gesunder Kompromis hat jedenfalls die meisten Gaming-Notebook-Besitzer, auf längere Zeit gesehen, noch immer erfreut.
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        Ganz befreit von Problemen ist Gaming mit dem Notebook nicht.

        Da sich gerade das "immer dünner" durchzusetzen scheint, sind die Hitzeprobleme noch verschärft worden.

        Deshalb gibt es auch die halblahmen Max-Q Grafikkarten, die mit dem fetten Namen jedoch nur die Leistung einer non-Max-Q der darunterliegenden Grafikkartenklasse erreichen.
        Die Verlustleistung ist somit fast die selbe, aber eben auch die Abwärme, die man in den dünnen Notebooks nur mit deutlich größerer Geräuschkulisse halbwegs bändigen kann.
        Zumindest hat man jetzt endlich die Optimus-Option bei den meisten Gamingnotebooks wieder implementiert, so das Filme schauen und Homeworking doch in gezähmter Weise, recht zügig arbeitend, genutzt werden können.

        Ein

        AcerPredator Helios 700 PH717-71

        mit i7-9750H, oder i9-9980HK , kombiniert mit RTX 2070/2080 (Mobile)
        ist zwar ein ordentlich großes Gaming-Notebook, aber auch hier ist Leise beim Gaming ein, na ja, sagen wir mal fast Fremdwort.


        Es ist aber auch kein Schoßhündchen was Wärme sucht, sondern glücklich, diese los zu
        werden!
        Gehäusetemperaturen von knapp 40°C an der heißesten Stelle das Gehäuses, ist derzeit nur bei einem einzigen anderen Gaming-Notebook mit gleichwertigen Komponenten zu finden, jedoch auch mit ähnlichen großen Abmessungen und der gleichen Geräuschkulisse.

        Sinnbefreit ist jedoch das Bestreben, Desktophardware angepasst für dünne Notebooks da rein zu zwängen, wo bei den meisten dieser Komponenten nach einer gewissen Zeit ein ordentliches Throtteling eintritt, oder man Kerntemperaturen ganz dicht am Limit, oder teils sogar darüber erreicht.

        Alternativ werden den Komponenten auch gerne mal die Leistungsflügel gestutzt, um halbwegs brauchbare Kerntemperaturen über einen langen Zeitraum halten zu können.
        Gaming macht da keinen Spaß mehr, wenn alles Zäh und zur Ruckelpartie wird, da nützt einem ein 144Hz-Panel auch nichts mehr!

        Heißt, es wird hauptsächlich gezeigt, das man alles schön geschrumpft in die dünnen Dinger hinein bekommt, nur das wars auch schon!

        Bedenklich wird's aber, wenn wie z.B. Hewlett Packard bei einigen Gaming-Notebooks Der Pavillion Gaming Serie mit Ryzen 7 3750H CPU, die Herstellergarantie auf nur noch ein Jahr begrenzt!
        Was soll das?


        Ein gesunder Kompromis hat jedenfalls die meisten Gaming-Notebook-Besitzer, auf längere Zeit gesehen, noch immer erfreut.
      • Von MircoSfot Software-Overclocker(in)
        Ich bin trotzdem skeptisch was Notebooks und gaming angeht. Vielleicht hat sich in den letzten 20 Jahren ja was getan? ja, solange hatte ich keines mehr weil die dinger nichts taugten
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        Mal ein paar Details, die so schön vergessen, bzw. Soft geschrieben wurden.
        Acer macht Witze!
        Acer legt offensichtlich ein HDD/SSD-Anschlußkabel für eine Speichererweiterung dazu und möchte dann, das man das von Acer einbauen läßt?
        Gut, wer das Gehäuse nicht vernünftig Öffnen kann, der sollte es sich überlegen, diese Option besser anzunehmen!
        Jedenfalls heizt das Teil ordentlich und im Sommer wird's im Hotelzimmer ohne Klimaanlage unerträglich, zumal das Chassi unten herum richtig fette 65°C heiß wird.
        Eine Wachstischdecke ist als Unterlage ungeeignet, genauso wenig wie die Beine mit Hose.
        Trotz Intels Optimus-Regelung zur Grafikausgabe über die IGP, also abseits von ordentlichem Gaming, ist die Laufzeit eher dürftig, denn das können einige bei gleicher Akkukapazität doch deutlich besser!
        Was die Akkulaufzeit angeht, gibt's kaum einen Unterschied zur Ausstattung mit GTX1660Ti, welche allerdings etwas moderatere Chassi-Temperaturen bei selbiger sehr lauter Gaming-Geräuschkulisse erzeugt.
        Kopfhörer sind also beim Gaming Pflicht!
        Mich hat die relativ gute Helligkeit des Panels überrascht, da die im Schnitt bei anderen Herstellern mit 144Hz Panels, deutlich niedriger ist.
        Die ganze Haptik und Verarbeitung des Notebook, stelle ich persönlich dem Samsung Ativbook 870Z5E-004 gleich, was eine eigene Klasse für sich bildete.
        Jedenfalls macht Zocken ordentlich Spaß und der Rest zum Alltag läßt sich mit dem doch schon schwereren Netzteil auch vernünftig bewältigen.
        Ich mußte mein Probier Helios 300 leider wieder zurück geben, genauso wie das 17" XMG Core mit fast identischer Ausstattung, da nur zum Testen für 3 Tage ausgeliehen.
        Mal sehen ob es klappt, mit Gewinnen.
      • Von Rotkaeppchen
        Schönes Laptop
        nettes Gewinnspiel

        D A N K E
      • Von Bundesgerd Komplett-PC-Käufer(in)
        Wann ist eigentlich Einsendeschluss? Ich finde das Datum nicht...
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