AMD Zen 3D in Serienfertigung: Ankündigung im Januar?
Die Serienfertigung von Zen 3D soll laufen - dabei handelt es sich um Prozessoren mit V-Cache. Die Ankündigung könnte demnach im Januar erfolgen; erste Produkte werden für Februar/März erwartet.
Twitter-Nutzer, IT-Orakel und Leaker-Onkel Greymon55 hat die Serienfertigung von Zen 3D bestätigt. Ursprünglich mal für Ende November angekündigt, soll die Produktion nun seit Mitte November laufen. Wir erinnern uns: Es handelt sich um die Chips mit dem huckepack integrierten V-Cache. Die könnte nun bereits im Januar in Form von markttauglichen Produkten angekündigt werden und, so heißt es weiter, binnen eines viertel Jahres erscheinen.
Die CES 2022 ist traditionell ein beliebtes Ankündigungsfenster und könnte von AMD insbesondere für Endkundenprodukte genutzt werden. Ob die Produkte dann in drei oder vier Monaten erscheinen, dürfte für den Endkunden wohl nicht ausschlaggebend sein. Die Gerüchteküche war sich ohnehin nicht einig, ob die Technik bereits in Ryzen 6000 für Consumer auf dem Desktop zum Einsatz kommt oder nicht. Die Technik könnte vielleicht erst einmal im Servergeschäft verweilen oder sich auf Mobile-CPUs beschränken. Bei denen werden traditionell die Caches gestaucht; ein V-Cache könnte dadurch verloren gegangenen Boden wettmachen. Das nächste Mobile-Produkt von AMD ist Rembrandt.
Vor allem der Kosten-Nutzen-Faktor dürfte da ein großes Thema sein. Manch einer erinnert sich an den Marktstart von HBM, der sich für Endanwender letztlich nicht rechnete. Der Mehrwert war zu gering im Vergleich zu den Kosten, die die Technik verursacht hat. Und so verschwand HBM-Speicher da, wo er für die aktuell verursachten Kosten sinnvoll ist - im Server-Business.
Wie AMD letztlich die Bezeichnungen der Produkte Rembrandt und Vermeer Refresh handhabt, wird wohl das Marketing entscheiden. Wünschenswert wäre es, wenn für den Kunden eine gewisse Transparenz besteht. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall im AMD-Portfolio (wie auch bei anderen Anbietern).
Quelle: Twitter

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Zudem ist es ist eben nicht nur die Hälfte des L3, die der APU fehlen. Es betrifft vor allem auch die generellen Cache Latenzen, die beim mobilen Design etwas weniger aggressiv sind. Sieht man z.B. gut beim Vergleich der core-to-core Latenzen von 5800X und 5980HS bei AT. Und der 5700G ist im Endeffekt nur ein für Desktop vermarkteter Cezanne. Zudem hat dieser einen On-Die Speichercontroller, was die Vergleichbarkeit zusätzlich wenig sinnvoll macht.
Ein sinnvoller Vergleich zu Matisse kann natürlich nur Vermeer sein. Wer objektiv getestet hätte, hätte also z.B. 3800X mit 5800X verglichen. Und da ist auch der Unterschied grösser. Was eben auf alle Verbesserungen der Architektur zurückzuführen ist und nicht nur am Cache liegt. AMD selbst hat auch gesagt, dass sie am IO-Die kaum was verändert haben mit Zen 3. Grössere Veränderungen sollen dort erst bei kommenden Generationen kommen. Darin können die Unterschiede also auch nicht begründet sein.
Beschleunigerkarte mit 8 GiB HBM2 für 1.250 Euro
Beschleunigerkarte mit 16 GiB HBM2 für 1.850 Euro beim gleichen Händler
Weitere Unterschiede gibt es praktisch nicht und auch wenn von den 600 Euro Endkundenaufpreis für 8 GiB HBM noch 50 Prozent Luxus-Aufschlag dabei sein könnten, ergibt sich für 32 GiB eine klar vierstellige Summe allein für den Speicher. Möchtest du das gleiche noch in einer CPU integriert haben, musst du zusätzlich noch ein komplexeres Package, einen größeren/extra angepassten Sockel und vor allem einen HBM-Controller samt Anbindung innerhalb der CPU mitbezahlen.
Intel wird die Technik aber nächstes Jahr bei Sapphire Rapids anbieten, dann kannst du deine Kaufbereitschaft unter Beweis stellen. Ich wäre positiv überrascht, wenn man mit weniger als 2.000 Euro Preisaufschlag davon kommen wird.
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Nachdem AMD die Pipelines mit Zen 2 und die CCX-Organisation mit Zen 3 gefixt hat, bleibt als große Schwachstelle noch die Kommunikation zwischen den Chips. Verglichen mit On-Die-Interconnects oder Intels EMIB-Versprechen ist das IF lahm, träge und stromhungrig. Unter anderem deswegen profitiert Zen auch so stark von Cache.
Hier hätte AMD noch viel Potenzial. Allerdings rangiert das IF unter den On-Substrate-Interconnects trotzdem ganz weit vorne, es ist also nicht leicht etwas besseres anzubieten ohne komplett neue Packaging-Technologien anzuwenden. TSMC hat deren Einführung zwar angekündigt, noch ist aber nichts verfügbar. Alternativ könnte AMD in den für Spieler interessanten Leistungsklassen natürlich auch komplett auf monolithische Designs umstellen. Damit wäre das Problem vom Tisch und die Stückzahlen sollten mittlerweile für so einen Schritt reichen.
Dazu muss man natürlich auch realistisch sein, der Markt dafür wäre sehr klein. Für den Highend PC zu Hause wird wohl kaum reichen das ein Unternehmen auch nur darüber nachdenkt. Für richtige Workstations sind 32 GB zu wenig, für Server sowieso und für den Office PC tun es auch 8 oder 16 GB old school Ram.
Und nein, ich denke meine Kaufbereitschaft setzt an der Stelle aus
Allerdings ist es bei der CPU völlig egal "wann" ich sie kaufe, denn Kaufen werde ich eh. Weil es die letzte für AM4 ist. Vermutlich kosten die 5000(+) im EOL sowiso nahezu das gleiche wie zu Release.
Es ist eine leicht andere Situation wie bei den GPUs z.B. . Auf dieses Board hier kann ich quasi in 7-8 Jahren noch die neuste GPU,RAM,SSDs Schrauben(vermutlich^^) die CPU allerdings nicht.
Deswegen ist "nicht kaufen" nicht immer die richtige Wahl. Auch wenn du generell recht hättest
Wollte ja wenn Leistungstechnisch auch nötig den 5950X kaufen, Jedoch die Gerüchte um eine weiteren AM4 Prozessor+ Optimierten Cache haben mich umgestimmt.
Ich benötige die Leistung zwar noch nicht... auch wenn ich sie durchaus fast voll nutzen kann -der 3900X ist noch gut dabei-.
Jedoch glaube ich das sich die Fantasiepreis Käufe der GPUs, auch stark auf die restliche Desktop-Hardware auswirken werden. Die Hersteller werden "auch" deshalb die UVPs Anziehen. Natürlich wollen auch noch andere stärker mitverdienen
Wollte ja wenn Leistungstechnisch auch nötig den 5950X kaufen, Jedoch die Gerüchte um eine weiteren AM4 Prozessor+ Optimierten Cache haben mich umgestimmt.
Ich benötige die Leistung zwar noch nicht... auch wenn ich sie durchaus fast voll nutzen kann -der 3900X ist noch gut dabei-.
Jedoch glaube ich das sich die Fantasiepreis Käufe der GPUs, auch stark auf die restliche Desktop-Hardware auswirken werden. Die Hersteller werden "auch" deshalb die UVPs Anziehen. Natürlich wollen auch noch andere stärker mitverdienen