AMD Zen 2, Vega & Navi: 7-nm-Tape-Out bei Globalfoundries dieses Jahr, parallele Produktion bei TSMC
Globalfoundries hat sich in seine Karten blicken lassen, was die Fertigungsgeneration in 7 Nanometer angeht. Demnach soll noch im Laufe dieses Jahres der Tape-Out eines ersten 7-nm-Produkts in Form eines "AMD-Prozessors" erfolgen. Der Auftragsfertiger habe seinen Prozess absichtlich an TSMCs angepasst, um unter anderem AMD mit möglichst geringem Aufwand beide Angebote nutzen lassen zu können.
AMD hat bereits verlautbart, dass die Fertigungsgeneration in 7 nm eine wichtige Rolle in der hauseigenen Roadmap spiele und wahrscheinlich lange erhalten bleiben werde. Die Webseite eetimes.com (auf Seite 2) zitiert Gary Patton, Chief Technologist bei Globalfoundries, der diesen Eindruck stärkt. Zunächst soll noch im Laufe dieses Jahres der erste Tape-Out eines 7-nm-Produkts stattfinden. Laut Patton handle es sich um einen "AMD-Prozessor". Unklar ist, ob damit tatsächlich eine CPU oder nicht doch eine GPU (wie Grafikprozessor) gemeint ist. Tape-Out heißt, dass ein Chiphersteller ein Design an einen Auftragsfertiger schickt und dieser erste Wafer entsprechend belichtet.
Interessant ist vor allem die Aussage, dass Globalfoundries seine Pitch- und SRAM-Zellen-Größen an jene von TSMCs 7-nm-Prozess angepasst habe, um laut eigenen Aussagen Firmen wie AMD die Möglichkeit offenzuhalten, beide Fertigungen zu nutzen. "[AMD] wird eine höhere Nachfrage haben, als wir bereitstellen können, also macht mir das nichts aus", so Patton.
AMD-CEO Lisa Su deutete bereits an, dass der 7-nm-Vega sowohl bei Globalfoundries als auch bei TSMC gefertigt werden könnte - damals hielten wir das für einen möglichen Kommunikationsfehler, weil es sich selten lohnt, einen Siliziumchip bei verschiedenen Fertigern in Auftrag zu geben. Auch wenn sich die Prozesse ähneln, hat doch jeder einzelne seine eigenen Design-Regeln, die individuelle Anpassungen erfordern. Auf der Habenseite steht dafür eine bessere Verfügbarkeit. Eine alternative Möglichkeit wäre, dass AMD verschieden große Chips für Globalfoundries und TSMC auflegt. Spekulationen gehen zum Beispiel in Richtung zweier Zen-2-Dies mit 16 beziehungsweise 12 Kernen - den einen könnte AMD bei den Taiwanern auflegen, den anderen bei den US-Amerikanern. Im Falle vom Vega-Nachfolger Navi dürfte es mehrere GPUs geben, die verteilt werden könnten.
Egal für welche Strategie sich AMD entscheiden sollte, dürfte es am Ende ein gutes Zeichen darstellen, dass sich der Chiphersteller nicht an einen Auftragsfertiger bindet - das war in der jüngeren Vergangenheit zu Bulldozer-Zeiten schon schief gegangen.

der Rest ist viel größer dimensioniert was es ja auch muss.
Wobei wie ein 5 oder 3nm (Gate) ohne Fehler funktionieren soll, was zuletzt Samsung behauptet hat muss man sich wohl erklären lassen.
Das vermisse ich hier auf PCGH komplett um die genaue Erkärung auf was das nm Gedöns bezogen ist, mit Bauer usw. hat man doch sehr Kompetente Personen am start, aber lieber wird eine Marketing Schei**e nach geplappert und das als Weltneuheit veröffentlicht.
Genauso das hochlob CCX Dreckszeug, das ist nichts neues sowas in der Art hatte Intel schon 2006/7 mit den Q6600
Kentsfield bestand übrigens aus zwei banalen Dual-Core-CPUs mit einfachem, zweistufigem Cache-Design in einem Package. Gemeinsamkeiten zu Zen gibt es jenseits der allgemeinen Merkmale von x86-Prozessoren der letzten anderthalb Jahrzehnte so gut wie keine. Bei Dunnington hätte man von einer oberflächlichen Ähnlichkeit sprechen können, technisch hat Intel aber nie ein modulares CPU-Design gefertigt, sondern skaliert Kern(-paar) für Kern(-paar) mit einem homogenen Kommunikationssystem. Wesentlich enger verwandt ist das CCX-Konzept mit AMDs Jaguar-basierten Achtkernern.
Globalfoundries: Auftragsfertiger steht vor schwieriger Zukunft - ComputerBase
Auf CB gibt es übrigens auch aktuell einen schönen IPC-Vergleich zwischen Fiji und Vega, der (leider) nicht besonders gut für Vega ausfällt.
Architektur der Radeon RX Vega untersucht (Seite 2) - ComputerBase
Das mag ja sein, aber die Architektur dahinter ist von Nvidia auf sehr hohen Takt ausgelegt.
Unterm Strich ist damit Vega 10 sehr enttäuschend.
Die Gründe stehen gut beschrieben in der CB-News drin.
Mir ging aber auch hauptsächlich um die erste News, wo GF zugibt mit TSMC und Samsung nicht mithalten zu können, und auf welche Bereiche man sich konzentrieren will.
Architektur der Radeon RX Vega untersucht (Seite 2) - ComputerBase
Nahezu alles an der höheren Performance kommt durch den höheren Takt (wenn man gleiche Kernzahl nimmt) - Wenn ich mich recht erinnere, gab es den Vergleich auch hier auf PCGH.
Aber eine schöne Detailbetrachtung gibt es auf Tom's:
GTX 1070/1080 vs. GTX 980 Ti: Effizienzanalyse & Leistungsaufnahme – Seite 3 – Tom's Hardware Deutschland
Es ist eben nicht direkt Verarsche. Auch wenn nichts 14nm groß ist, braucht die 14nm Fertigung 55% weniger Fläche als die Fertigung in 28nm und dabei auch 60% weniger Verbrauch. Und wenn 7nm wieder 50% Fläche und 50% Verbauch hat ist es doch okay wenn es so heißt. Man kann tatsächlich bei jeden node von einer Halbierung ausgehen. Irgendwann war halt ein Punkt erreicht wo man bei der Fertigung nicht mehr die Abstände halbieren konnte aber man trotzdem doppelt soviele Transistoren auf die gleiche Fläche bekommt. Wenn ich mich nicht täusche hat das Licht was im moment verwendet einen Wellenlänge von 193nm wie soll man so etwas in 14nm belichten? Die schaffen die 70nm ja nur durch Tricks