AMD Ryzen: Kaum Marktwachstum wegen Lieferschwierigkeiten?

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AMD Ryzen: Kaum Marktwachstum wegen Lieferschwierigkeiten?
Quelle: extreme.pcgameshardware.de

Warum sich Ryzen von AMD bei den Marktanteilen recht schwer tut, ist immer wieder Gegenstand emotionaler Diskussionen in Technik-Communitys. Einen Grund für das Abschneiden von AMD liefert nun ein Senior Product Manager und führt Verfügbarkeit ins Feld.

Manch einem wird bereits aufgefallen sein, dass Komplett-Systeme mit Ryzen-Prozessoren nicht so häufig anzutreffen sind, wie man vielleicht hoffen möchte. Das sorgt gerade in technischen Communitys gerne für Diskussionen, ob Intel hier schlichtweg bevorzugt wird, sich einkauft oder die Reseller einfach feststellen, dass sich AMD-Systeme nicht verkaufen lassen.

Eine neue Möglichkeit zu diesem Thema ist, dass es AMD schlichtweg nicht genug Einheiten liefern kann. Während es im Einzelverkauf ganz gut läuft und AMD auch beim Release der neuen Prozessoren einst betonte, dass man zuerst sicherstellen will, dass der Einzelverkauf ausreichend versorgt wird, soll man im OEM-Bereich noch Nachholbedarf haben.

Insbesondere bei den APUs für Desktop und Mobile kann man laut AMDs Senior Product Manager James Prior die Nachfrage der System-Hersteller nicht befriedigen, so Heise. Naturgemäß richtet das den Blick direkt auf AMDs Partner für die Fertigung, in diesem Fall Globalfoundries, wo die in 12 und 14 nm gefertigten Chips vom Band fallen.

Detaillierte Gründe für den Versorgungsengpass werden keine genannt. Für AMD ist die Situation aber gewiss etwas unschön, da man gerade bei den APUs wie Ryzen 2000G durchaus Chancen hätte, Marktanteile über OEM-Ware zu erkämpfen, denn für Arbeits- und Multimedia-Rechner sind diese bestens geeignet, auch für kleinere Spielereien. Overwatch läuft immerhin mit um 50 Fps bei mittleren Details und FullHD (siehe AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Die ersten Ryzen-2000-Modelle kommen mit RX-Vega-Grafik).

Aber genau den Markt kann man zur Zeit offenbar nicht ausreichend bedienen. Er wäre aber wichtig, um sich Marktanteile zu erkämpfen und Umsatz zu machen. Beides ist mit dem Retail-Verkauf recht schwierig, weil er vom Volumen her viel zu klein ist, um ein Gewicht gegen den Office-Recher-Markt zu haben.

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von hfb Software-Overclocker(in)
        Hm. Ich weiß nicht, ob AMD nach all der Zeit immer noch aufgrund des Verkaufs der Fabs damals Mindestmengen abnehmen muss.
        Aber abgesehen davon sind sie doch frei und ungebunden und können produzieren lassen, wo sie wollen.
        Daher versteh ich den Mühlstein nicht.
      • Von hfb Software-Overclocker(in)
        Hm. Ich weiß nicht, ob AMD nach all der Zeit immer noch aufgrund des Verkaufs der Fabs damals Mindestmengen abnehmen muss.
        Aber abgesehen davon sind sie doch frei und ungebunden und können produzieren lassen, wo sie wollen.
        Daher versteh ich den Mühlstein nicht.
      • Von RossiCX Software-Overclocker(in)
        Zitat von hfb
        Was meinst du damit?
        Schlechtere Prozesse als TSMC, zu hohe Abnahmemengen zu Bulldozerzeiten, jetzt zu geringe Kapazitäten für die Ryzen CPUs...
      • Von plusminus BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Cuddleman
        Ist das mit Augenzwinkern zu verstehen, "... vom Band fallen."?

        Mal im Ernst.
        Wer weiß den welches Auftragsvolumen GF mit AMD abgeschlossen hat?
        Ich gehe mal davon aus, das man ein überschaubares Auftragsvolumen vereinbart hat und dieses optional der Nachfrage entsprechend erweitern wollte.
        Nur, es gibt halt nur zwei Auftragsfertiger für CPU.
        Intel macht ja alles selber. Dieses Pfand eines Selbstfertigers, mußte AMD ja leider aus der Hand geben!
        Das fällt, gewiß zu einem beträchtlichen Anteil, denen jetzt auf die Füße.

        Das immernoch vorherrschende und weiterhin in Verbreitung befindliche Vorurteil, das AMD-Produkte kein Geld wert sind/sein sollen, ist sehr tief in den Köpfen der Käufer verankert.
        Gewisse Kampangnen gegen AMD sind ja nicht unerheblich an der Misere schuld.
        Die hausgemachte Bulldozerproblematik, machte das Ansehen nun auch nicht besser.
        Der Führungswechsel hätte ruhig 5 Jahre früher stattfinden können, wer weiß wie es dann gelaufen wäre.
        Das AMD trotzdem weiterhin gegen das Negativimage ankämpft, ist zumindest sehr löblich, für mich als überwiegend AMD Produkte-Nutzer.
        Das der Glaube an AMD nicht umsonst war, hat man ja nun mit den potenten Ryzen/Threadripper-CPU's sehr deutlich bewiesen.
        Jetzt muß nur noch der richtige Weg in die Ohren, Herzen und die Geldbeutel bisheriger Käufer/Verkäufer zu Intel-Produkten gefunden werden.
        Nur bitte nicht so, wie Intel's schon recht mafiose Methode der Vergangenheit.
        Finde es immer wieder erheiternd das alle anderen am schlecht Laufenden Geschäft von AMD schuld sein sollen

        Das hat natürlich nichts mit den nur Durchschnittlichen Produkten und dem mehr als schlechten Marketing von AMD zu tun

        Vieleicht sollte nach Meinung von AMD Fans , Nvidia bei ihren Grakas die Leistung runter und den Stromverbrauch hoch Schrauben , und dasselbe auch Intel tun , damit AMD nicht so bescheiden da steht

        Auch wenn die Marktwirtschaft anders funktioniert was bei AMD,s Management im Jahre 2018 anscheinend immer noch nicht angekommen ist
      • Von hfb Software-Overclocker(in)
        Sorry, die Aussage versteh ich nicht.
        Was meinst du damit?
      • Von RossiCX Software-Overclocker(in)
        Puh, Glofo ist echt ein Mühlstein am Hals von AMD
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