AMD Ryzen: Die OC-Erwartungen sollten nicht zu hoch geschraubt werden
Die ersten AMD-Ryzen-CPUs mit Codenamen Summit Ridge stehen in den Startlöchern. Alle Hardware-Welt ist natürlich gespannt, wie die Spezifikationen der finalen Prozessoren und die Performance aussehen werden. PCGHX-Mitglied der8auer, ein erfahrener Übertakter, warnt aber davor, dass Interessenten die Erwartungen an das OC-Potenzial jenseits der 4,0 GHz nicht zu hoch schrauben sollten.
Das französische Hardware-Magazin Canard PC Hardware hatte in den vergangenen Wochen einige Informationen in Bezug auf AMDs ersten Ryzen-CPUs veröffentlicht. Laut eigenen Angaben besitze man bereits mindestens ein Engineering Sample. Als Binärcode versteckte die Redaktion vergangenen Dezember eine Nachricht, dass sich Ryzen mit einem gewöhnlichen Luftkühler auf 5,0 GHz übertakten lasse. In einer Stellungnahme konkretisierte CPC später die Aussage, dass die Info von Dritten stamme und "beinahe" 5,0 GHz auf einem Kern erreicht worden seien.
Dieses Themas hat sich nun PCGHX-Mitglied der8auer innerhalb eines Q&As angenommen - seine Aussage können wir an dieser Stelle nur untermauern. "Große" CPUs mit mehr als vier Kernen sind in der Regel nicht auf allzu hohe Taktraten ausgelegt. Das zeigen bereits Intels High-End-Ableger seit Generation, zuletzt Broadwell-E mit Basistaktraten zwischen 3,0 und 3,6 GHz sowie maximale Turbo-Frequenzen von 3,5 bis 3,8 GHz. Summit Ridge als Achtkerner fällt in die gleiche Kategorie. Aktuelle Engineering Samples sollen mit 3,6 GHz Basis- und 4,0 GHz Boost-Takt laufen. Wenn die Leistung pro Takt einigermaßen stimmt, wird AMD damit schon konkurrenzfähig sein - der Core i7-6900K mit acht Kernen kommt auf 3,2/3,7 GHz. Übertakten lässt er sich mit einer guten Kühlung und einer Spannungserhöhung vielleicht noch auf 4,5 GHz. Danach geht jedoch nicht mehr viel. Ein ähnliches Verhalten erwarten wir auch bei Ryzen alias Summit Ridge.
Laut Canard PC Hardware sollen die Vierkerner, die sich aktuell im Umlauf befinden, niedriger takten als das Achtkern-Topmodell. Mehr als 3,6 GHz brauche man demzufolge nicht zu erwarten. Damit könnte es AMD schwer haben, gegen Intels Kaby-Lake-S-Vierkerner vom Schlage Core i7-7600(K) und i7-7700(K) mit 3,8 bis 4,5 GHz zu konkurrieren. Überraschend ist das nicht, da Intel für die Vierkerner einen extra Die auflegt, der auf hohe Taktraten ausgelegt ist. Bei AMD hingegen wird es Vierkerner zumindest vorerst nur mit beschnittenen Achtkern-Dies geben.

Den X2 habe ich erst übertaktet, als ich den X4 hatte. Von daher lief dieser selten. Jedoch hatte ich bisher im Alltag (Office, Spiele, Streaming und den ein oder anderen Test mit 3dMark) nie einen Absturz aufgrund der CPU.
Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass die 4GHz so selten zu erreichen sind mit dem Phenom. ^^
Test - Core i5-7600K im Vergleich mit i5-6600K: Das bringt Kaby Lake unter 300 Euro (auch fur Ubertakter)
Wie deutlich zu erkennen ist, schlägt der 8-Kerner oftmals die 4-Kerner, obwohl sie weniger Takt haben und eine Architektur hinten dran sind (Broadwell-E vs. Skylake/Kabylake). Klar, es ist nur in 720p getestet worden, aber gerade für 144 Hz und ähnliche Späße braucht man auch entsprechende Framerates, wofür ein entsprechend starker Prozessor Voraussetzung ist. In solchen Fällen erweisen sich mehr als 4 Kerne dann doch hin und wieder als nützlich, aber auf jeden Fall nicht komplett sinnlos wie von manchen hier behauptet.
Noch kann man mit 4 Kernen alles spielen, aber mehr als 4 Kerne bringen bereits heute Vorteile, wenn man mit entsprechend hohen FPS unterwegs ist. Wer seinen Prozessor also länger behalten will, wie z.B. 5 Jahre oder ähnliches, für den könnte sich mindestens ein 6-Kerner schon als hilfreich in der Zukunft erweisen, zumal in den nächsten Jahren Multithreading in Spielen dank Vulcan und DX12 noch mehr genutzt werden wird.
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Ich hoffe ja das AMD auch potente Vierkernen mit SMT herausbringt im Preisbereich zwischen i3 und i5. Ich möchte mir schon seit über 1,5 Jahren meinen ersten kleinen PC aufbauen für Gaming und Multimedia, gurkte bisher immer mit Laptops rum, bin aber immer zurückhaltend und warte jedes mal noch auf die nächste Generation von Prozessoren ob die vielleicht mal ein gutes P/L-Verhältnis bringen. Die Ryzen Sechs- und Achtkerner sind ja nett wenn sie für Enthusiasten erschwinglich werden, aber für Otto Normalverbraucher und Durchschittsgamer würde so ein Vierkernen mit SMT im Bereich 200€ interessant werden. Und diese Gruppe ist wohl größer und entscheidender für den wirtschaftlichen Erfolg. Leute die deutlich mehr für eine CPU auszugeben bereit sind, sind eher in der Minderheit und weniger ausschlaggebend ob AMD Erfolg mit Ryzen hat. Ist doch bei den Autoherstellern genauso. Da wird de Kohle mit den Brot und Butterautos ala Golf und co gemacht, Sportwagen wie der Audi R8 sind da eher Imageträger und zahlen sich in erster Linie wegen ihrer Werbewirsamkeit aus. So wirds auch mit dem Ryzen Topmodell aussehen, ein 8c/16t für vielleicht 600€ bis 800€ ist nett und macht die Leute auf die Firma aufmerksam, kaufen tun den aber nur die wenigen Enthusiasten oder Leute die zu viel Geld über haben. Andere Leute baun sich mit so viel Geld einen kompletten PC der für die allermeisten Einsatzzwecke ausreicht
Auch der X4 läuft heute noch auf 4,0.
Was dem X4 und dem X6 jedoch gemein ist: Bei glatten 4.021MHz ist Schluss. Bei beiden folgt die Abschaltung, sobald Volllast auf allen Kernen liegt.
Aber davon ab....auch die 4.021 MHz waren ein wenig ab von dem, was Grafiken von AMD vor der Veröffentlichung versprachen.
Zufrieden war ich gerad mit dem X6 aber dennoch. BC2 hatte die beiden zusätzliche Kerne wohlwollend akzeptiert und mit einem guten Leistungsplus gegenüber dem X4 quittiert...
Habe es mit 5 verschiedenen Mainboards Probiert:
Gigabyte MA790FX-DS5
Gigabyte GA-990FXA-UD7
Asrock 990FX Extreme4
ASUS CROSSHAIR V FORMULA-Z
Und Aktuell noch hier rum liegen das ASUS M5A99X EVO R2.0
Wie man sieht, liegt das nicht Zwingend am Mainboard wenn eine bestimmte Taktrate nicht erreicht wird .
Aber auch ich beglückwünsche EadZ1 zu seinem 4.0 GHz Sample
Dem Preisgünstigen und guten Prozessor.
Auch der X4 läuft heute noch auf 4,0. Was dem X4 und dem X6 jedoch gemein ist: Bei glatten 4.021MHz ist Schluss. Bei beiden folgt die Abschaltung, sobald Volllast auf allen Kernen liegt.