AMD Ryzen 9 7950X: Sample ermöglicht AVX512-Support in Y-Cruncher
Alexander Yee, der die Software Y-Cruncher entwickelt, konnte mit Hilfe eines Ryzen 9 7950X einen AVX512-Patch für die Software schreiben. Zeitgleich sind dadurch außerdem die groben Eckdaten des Prozessors bekannt.
Mit den Ryzen-7000-Prozessoren will AMD in den kommenden Wochen eine neue CPU-Generation auf den Markt bringen, die neben einer neuen Fertigung und einem neuen Sockel unter anderem auch auf eine neue Architektur setzen soll. Mit dieser wird es dabei wohl nicht nur Verbesserungen bei der IPC geben, sondern auch einen neuen Befehlssatz. Laut Alexander Yee, der das Tool Y-Cruncher entwickelt, unterstützen die neuen Ryzen-CPUs AVX512.
Ryzen 7000 mit AVX512
Konkret hat Yee über Twitter bekanntgegeben, dass Y-Cruncher ab der kommenden Version V0.7.10 den neuen Befehlssatz auf AMD-CPUs unterstützen wird. Spannend ist dabei, dass Intel - die erstmals Prozessoren mit AVX512 auf den Markt gebracht haben - mit der aktuellen CPU-Generation wieder auf die Erweiterung verzichtet hat.
Außerdem gibt es laut Yee momentan noch keine fertigen Referenzimplementierungen für die Optimierung auf die kommenden Ryzen-7000-CPUs. Der Entwickler musste den Patch deshalb selbst schreiben, wozu ihm von AMD ein Ryzen 9 7950X bereitgestellt wurde. Immerhin: Wenn AMD tatsächlich frühzeitig Vorserienmodelle an Entwickler vergibt, dürften diese in den meisten Fällen ausreichend Zeit haben, um ihre Software auch ohne fertige Patches auf die neuen Ryzen-Prozessoren anzupassen.
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Durch ein zeitgleich von Lee veröffentlichtes Bild sind nun außerdem auch die groben Eckdaten des Ryzen 9 7950X bekannt. Demnach soll der Prozessor über 16 Kerne und 32 Threads verfügen. Damit würde AMD die Kern-Thread-Konfiguration des Vorgängerprodukts beibehalten, für Leistungssteigerungern könnten somit daher nur IPC-Verbesserungen und ein höherer Takt sorgen. Wie groß der Leistungssprung im Vergleich zur Vorgängergeneration dabei am Ende tatsächlich sein wird, bleibt abzuwarten.
Quelle: via Tom's Hardware

Das Problem ist, dass gewisse Software bzw. das OS, nicht vernünftig mit der Tatsache umgehen kann, dass manche CPU Kerne einen Befehlssatz unterstützen und andere nicht. Also hatte man die Wahl entweder die E Kerne zu streichen oder AVX 512. Intel hat sich für letzteres entschieden.
Solange keine Software erschienen ist, die komplett den Betrieb einstellt, wenn AVX 512 nicht vorhanden ist, stellt das auch kein Problem da. Da die CPUs spätestens ein Jahr, nach Erscheinen des Nachfolgers, alle verkauft sein sollten, ist es erstmal kein Problem, wenn die ersten Spiele o.ä., die ohne AVX 512 den Start verweigern, irgendwann nach 2025 erscheinen werden. Da Intel ja den größten Marktanteil hat, sorgen sie sowieso dafür, dass da nichts kommt. Ein Spiel, das ohne AVX 512 nicht läuft, ist sowieso Selbstmord, wenn Intel das nicht seit mindestens 4 Jahren unterstützt.
Es gibt jetzt (meines Erachtens) drei Möglichkeiten:
1: Die E Kerne unterstützen auch irgendwann AVX 512
2: Das OS, genauer gesagt Windows, kann damit umgehen, dass einige Kerne kein AVX 512 unterstützen.
3: AMD bringt auch impotente E Kerne und das Thema AVX 512 hat sich für dieses Jahrzehnt erstmal erledigt.
WENN man Workload hat der davon profitiert ists extrem stark, das passiert aber hauptsächlich im HPC Bereich. Warum Intel die Nummer streicht ist simpel: Mit AVX512 werden die CPUs extrem schnell - aber auch extrem Leistungshungrig und drosselnd. Und da die große Zielgruppe das nicht versteht und der Shitstorm losgeht wenn ein 12900K 300W wegballert und trotzdem auf 3 GHz drosselt völlig egal wie schnell das das ist wirds halt deaktiviert.
Ich hab da vor Jahren schon was zu geschrieben, geändert hat sich nix (außer die Registerbreite):
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