AMD Ryzen 7000: Start von Zen 4 wohl doch nicht vorgezogen

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Zen 4 geht wohl doch nicht verfrüht an den Start, wie ein Leaker nun erfahren haben will.
Quelle: AMD

Nach neuesten Informationen des Twitter-Leakers Greymon55, die er direkt aus einem Verpackungswerk erfahren haben will, soll der Start von AMDs Zen 4 nicht vorgezogen werden. Die Ryzen-7000-CPUs mit Codename Raphael werden somit wohl doch erst frühestens im Q4 2022.

Jetzt also doch nicht bereits im Juli/August: So wie es derzeit aussieht, müssen sich Enthusiasten von AMD-Prozessoren doch noch etwas länger gedulden, bis Ryzen 7000 auf Zen-4-Basis an den Start geht. Wollte Twitter-Leaker Greymon55 noch am 11. Februar gewusst haben, dass der Release von Zen 4 auf Juli/August vorgezogen wird, muss er jetzt, fast einen Monat später, seinen Kenntnisstand auffrischen. Denn mehrere seiner Quellen widersprechen sich scheinbar, während eine davon aus einem Verpackungswerk stammen soll. Dieser rechnet Greymon55 das höhere Gewicht zu.

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Start von Zen 4 wohl doch eher Ende 2022

Bislang soll Zen 4 noch nicht in die Massenproduktion übergegangen sein, wie aus dem Werk zu entnehmen ist, was einen baldigen Start der Raphael-Chips im Juli/August ausschließe. Denn dafür, so Greymon55, hätte die Produktion spätestens um die aktuelle Zeit herum anlaufen müssen. Realistisch bleibt also ein Start von AMDs Zen 4 im vierten Quartal, dem Jahresende entgegen.

Ein verfrühter Release der Ryzen-7000er-CPUs erscheint zudem weniger wahrscheinlich, da AMD wohl noch diesen Monat neben dem bekannten Ryzen 7 5800X3D noch die Zen-3-CPUs Ryzen 5 5500, Ryzen 5 5600 und Ryzen 7 5700X auf AM4-Basis herausbringen möchte. Ein späterer Start von Zen 4 würde somit ein angenehmeres Zeitfenster schaffen.

Ebenfalls lesenswert: AMD Ryzen 7000: Zen-4-IGP mit einem Drittel der Steam-Deck-Leistung?

Auch könnte AMD mit günstigeren Preisen für DDR5-RAM rechnen, je später die Ryzen-7000er-Prozessoren an den Start gehen. Dieses Problem lag Intel beim Release der Alder-Lake-CPUs zugrunde, und bis sich die Preise für den Speicher erholen, könnten noch ein paar Quartale ins Land ziehen. Auch fehle es Zen 4 an DDR4-Kompatibilität, weshalb für AMD die Abhängigkeit von den Preisen für DDR5-RAM besonders schwer wiegen könnte, bezogen auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine mögliche Aufklärung des Ganzen ist vermutlich auf der kommenden Computex-Veranstaltung Ende Mai in Taipei zu erwarten.

Quelle: Twitter via 3dcenter

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gruffi
        Wetten solltest du darauf aber nicht.
        Wettspiele überlasse ich andere
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gruffi
        Wetten solltest du darauf aber nicht.
        Wettspiele überlasse ich andere
      • Von gruffi PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von lucky1levin
        Das wird auf jedem Fall gehen.
        Wetten solltest du darauf aber nicht.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Wenn ihr diese Meldung meint

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Rät Intel nur dazu, sich auf DDR5 zu konzentrieren, dennoch kann er technisch DDR4 aufnehmen.

        Zu Not einfach Z690 D4, wenn es kein Neuen DDR4 Chipsatz geben sollte. Was ich aber nicht glaube.
        Zitat von gruffi
        Die Frage ist, ob Raptor Lake auf Alder Lake DDR4 Boards ohne Weiteres laufen wird.
        Das wird auf jedem Fall gehen.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Wozu sollte man dafür eine Quelle raussuchen?

        Ziemlich alle größeren Seiten haben darüber berichtet, u.a. auch PCGH vor kurzem!
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gruffi
        Intel will für die Raptor Lake Plattform nur noch DDR5 Support.
        Dazu hast doch dann mit Sicherheit eine Quelle?
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