Ryzen 7 9800X3D bei ersten Händlern gelistet: Teurer als der 7800X3D?
Der Ryzen 7 9800X3D ist bei zwei Händlern zu unterschiedlichen Preisen gelistet worden. Sollten diese stimmen, wird der Achtkerner teurer als sein direkter Vorgänger 7800X3D.
Die Vorstellung und der Release des ersten Gaming-Prozessors mit 3D V-Cache aus der aktuellen Zen-5-Generation stehen laut Gerüchteküche ziemlich sicher bevor. Nun ist der besagte Ryzen 7 9800X3D bei zwei US-amerikanischen Händlern gelistet worden und lässt mit der ersten Preisprognose aufhorchen.
Ryzen 7 9800X3D auf den ersten Blick nicht günstig
Einerseits finden Interessenten ein Angebot bei Tech-America.com und andererseits bei ShopBLT.com. Beide Händler führen den Ryzen 7 9800X3D mit der Produktnummer 100-000001084; bei Tech-America kommt noch die Ergänzung "WOF" hinzu, was darauf schließen lässt, dass kein Kühler mitgeliefert wird. ShopBLT führt wiederum die Zahlen 8, 16 und 120, was für acht Kerne, 16 Threads und 120 W Leistungsaufnahme steht. Der Ryzen 7 9800X3D soll außerdem einen hohen Basistakt aufweisen, den bislang höchsten bei Ryzen 9000.
Bei den Angebotspreisen unterscheiden sich die beiden Händler allerdings deutlich voneinander. Kunden bei Tech-America würden den Prozessor für 484 US-Dollar erhalten, während sie bei ShopBLT deutlich mehr zahlen müssten. Dort wird der Ryzen 7 9800X3D vor Ankündigung und Release für etwa 524 US-Dollar feilgeboten. Damit wäre die neue Gaming-CPU auf den ersten Blick teurer als der direkte Vorgänger Ryzen 7 7800X3D, der mit einer UVP von 449 US-Dollar gestartet ist.
Passend dazu: Ryzen 7 9800X3D: Gaming-CPU kommt wohl mit DDR5-8800 klar
AMD hat sich für die Markteinführung des Ryzen 7 9800X3D - sollten die Gerüchte zutreffen - einen interessanten Zeitpunkt ausgesucht, der sicherlich auch mit Blick auf die Konkurrenz so gewählt worden ist. Denn Intel hat am 10. Oktober seine neuen Core-Ultra-200-Desktop-Prozessoren angekündigt, die diese Woche Donnerstag auf den Markt kommen sollen. Die offizielle Vorstellung des Ryzen 7 9800X3D soll diesen Freitag, am 25. Oktober, stattfinden sowie der Marktstart am Donnerstag, dem 7. November.
Quelle: Tech-America, ShopBLT

Hab hier gerade mal bei IT Scope reingeschaut und aktuell hat keine der großen Distributionen den 9800x3d gelistet, sprich es kann aktuell keine Händlerpreise geben, weil nichtmal die Bezugspreise bekannt sind und auch höchstwahrscheinlich keine Vorbestellungen platziert wurden.
Die Investitionskosten wachsen schließlich mit. Knapp 750 Euro vor 3 Jahren für Mainboard und CPU bezahlt. Das darf jetzt auch gerne mal etwas länger halten und das tut es bisher auch.
Die Straßenpreise nach Release sehen sowieso anders aus. Da kann man besser ein wenig länger warten und die ersten Preissenkungen und Sonderangebote abwarten.
(https://de.statista.com/s...)
Hier ein Link bei dem der ADAC vorrechnet, dass es aktuell 94 Cent sind.(https://www.adac.de/verke...). Obere Tablle beinhaltet nicht Mehrwertsteuer, daher muss man die unten auch rausnehmen aus dem Vergleich. Auch wichtig,
Ergo, 1,39€ pro Liter wäre der Preis wenn man den Schuldigen nur bei der bösen Regierung und den bösen Steuern sucht. Die anderen 30 Cent pro Liter steckt sich der Ölkonzern ein. Rein von der Inflation her gesehen sind 1,39 im Jahr 2007 ganze 2,10€ in heutigem Geld, aber der Inflationsvergleich ist immer wackelig bei Sachen die so direkte Auswirkungen haben auf die Inflation wie Energiepreise. Die Industrie tut also gut daran keine 2,1€ aufzurufen.
Wenn wir jedoch ansehen was die "Prestige Gaming CPU" heute ist, dann ist das sehr stark vom i7-2600k geprägt der 2011 für $320 erschienen ist. Das ist imo die Kategorie in die der 9800X3D fällt wie die Faust aufs Auge und $320 aus dem Jahr 2011 wären $450 heute.
Damit sind wir beim Thema Inflationsentwiclung vs. Reallohnentwicklung (Statistik dazu:https://www.destatis.de/D...). Die "Gamer-CPU" im Jahre 2024 ist also 40% teurer als die aus dem Jahr 2011, während die Reallohnentwicklung nur um 36% gestiegen ist. Das ist der ganz schmale Grat auf dem die Produktmanager wandeln die für solche Produkte den Preis festlegen. Fühlt es sich trotzdem teurer an? Ja und wie. Wenn du jemanden frägst, ob er mehl Geld verdient als 2011 will ja jeder mit "ja" antworten und nicht vorrechnen wie er Inflationsbereinigt auf der Stelle tritt, weil die Firmen deren Kunde er ist, ihm jeden mehr verdienten Euro wieder aus der Tasche ziehen. Auf diese Art kann ein Produkt als teurer wahrgenommen werden, auch wenn es technisch gesehen den identischen Preis hat.
Außerdem werden neue Produkte in der ersten Zeit immer teurer sein, schon alleine weil die Händler die Frühkäufer abfrühstücken wollen, die bekanntlich bereit sind mehr auszugeben.