Ryzen 5000: Vermeintliche Device-IDs der "Cezanne"-APUs gesichtet - weiterhin mit Vega-Grafik?

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Ryzen 5000: Vermeintliche Device-IDs der "Cezanne"-APUs gesichtet - weiterhin mit Vega-Grafik?
Quelle: PC Games Hardware

Die für 2021 erwartete, nächste APU-Generation von AMD mit Codenamen "Cezanne" auf Basis der Zen 3-Architektur ist aktuell wieder Bestandteil eines möglichen Leaks.

Während AMDs aktuelle Ryzen 4000-Kombiprozessoren mit Codenamen "Renoir" auf Basis der Zen 2-Architektur im Mobilbereich so langsam in Notebooks Verbreitung finden und Mitte August auch für den Desktop vorgestellt werden sollen, gibt es in Form einer auf Twitter aufgetauchten Liste mit Device-IDs aktuell auch wieder mögliche Details zur kommenden Nachfolgegeneration namens "Cezanne".

Die zuvor bereits durchgesickerten Ryzen 5000-Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit könnten laut dem für seine Leaks bekannten Nutzer "@_rogame" der bisher unbekannten Device-ID 1638 zugeordnet werden, wobei insgesamt 13 PCI-IDs für unterschiedliche Varianten stehen sollen. Die aktuellen "Renoir"-APUs setzen derweil bekanntermaßen auf die Identifikationsnummer 1636, während neben "Cezanne" auch die ebenfalls kommenden "Van Gogh"-APUs mit besonders geringem Stromverbrauch womöglich unter der ID 163F geführt werden sollen.

AMDs "Cezanne" ohne RDNA2?

Als gesichert gilt dabei, dass die für 2021 erwarteten Ryzen 5000-APUs auf die neue Zen 3-Architektur setzen sollen, die wiederum Ende dieses Jahres erstmals in den neuen Ryzen 4000-Prozessoren ("Vermeer") für die Desktop-Plattform AM4 erscheinen soll. Bisher war auch davon ausgegangen worden, dass die nächste APU-Generation dann auch auf die neue RDNA2-Architektur kommender Navi-Grafikkarten setzen wird, doch laut dem ebenfalls gut informierten Leaker "@KOMACHI_ENSAKA" soll bei der GPU womöglich weiterhin eine verbesserte GFX9-Architektur, auch bekannt als "Vega", zum Einsatz kommen.

Dabei sollen die voraussichtlich weiterhin in 7 Nanometer gefertigten Cezanne-APUs nach dem üblichen Debüt für den Mobilbereich offenbar wie gehabt auch auf die AM4-Plattform kommen, weswegen der Sockel wohl bis 2021 aktuell sein wird und womöglich 2022 von AM5 abgelöst wird. Dabei soll es auch einmal mehr das gleiche FP6- beziehungsweise AM4-Package geben, das mit den bestehenden Chips identisch ist. Handfeste Informationen hierzu sind, wie bei den diesjährigen APUs der 4000er-Reihe, voraussichtlich frühestens zur nächsten Ausgabe der Elektronikmesse CES im kommenden Januar zu erwarten.
Quelle: via wccftech.com

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    • Kommentare (36)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ghostshield
        Wieso AMD nicht einfach auf Chiplets bleibt und die GPU im I/O Die integriert?
        Bei 7nm sollte genug Platz sein um bei ähnlicher Größe eine 8-10Core RDNA2 unterzubringen.

        Somit ist diese Verwirrung mit den APUs nicht mehr vorhanden.
        2000er nur Zen statt Zen+
        3000er nur Zen+ statt Zen2
        Und so weiter....
        Zitat von Bärenmarke
        Wie soll denn ein monolithisches Design einen Kostenvorteil erzielen? Das ist per se teurer wie ein Chiplet Design, außer bei ganz wenigen Cores. Denn je größer der DIE desto schlechter ist auch die Asubeute (bei neuen Prozessen). Der Vorteil im mobilen Bereich besteht hier im Verbrauch, da ein monolithisches Designs Verbrauchsvorteile gegenüber einem Chiplet Design hat (die Kommunikation kostet Strom). Deswegen wird dieser Ansatz auch im Notebooksektor verfolgt.
        Ein monolithisches Design erspart gegenüber Chiplets Kosten beim Substrat, vor allem aber die Interconnects ein. Die brauchen Platz, nicht unbedingt wenig Strom und kosten Leistung. Umgekehrt kann die Ausbeute von ohnehin relativ kleinen Chips auch bei monolithischer Fertigung sehr gut sein. Wenn man bereits 98,5 Prozent Yield hat, dann kann eine Reduktion des Ausschusses um 1/3 durch einen Großen I/O+GPU- und einen kleinen CPU-Chip beispielsweise nur 0,5 Prozent Silizium einsparen. Das verbraucht man bei zwei Chips aber schon allein durch die Freiräume um die zusätzliche Schnittkante und durch die Interconnects. Erschwerend kommt hinzu, dass die Größe von I/O-Chips zum Teil schon durch die Anschlüsse vorgegeben wird: Man kann sie gar nicht mehr kleiner machen, weil man dann nicht mehr alle Konakte nach außen führen kann. Hier gibt es zusätzliche Recheneinheiten also gratis, wenn man wegen dem Stromverbrauch ohnehin in 7 nm fertigen möchte.

        Zitat von eclipso
        So ist es, Slim halt. Da zählt vor allem Akkulaufzeit. Die Videoengine wurde schon bei Renoir's Vega geupdatet.

        Ich glaube das ist lediglich eine optionale Zielgruppe und unter 720p gut und gerne möglich. Da zählt eher kleiner Formfaktor, Ersparnis und jedes Watt. AMD soll seine Bemühungen um 40-50, auf 170 Designwins gesteigert haben.
        Selbst Intel hat die Reduktion auf minimales 3D + Encoder mittlerweile aufgegeben. Ich verstehe zwar auch nicht, wozu man in einem Office-PC oder einem portablen Arbeitsgerät mehr braucht, aber AMD verkauft die APUs auch über Gaming-Leistung und das klappt nur, wenn sie tatsächlich mehr bieten.

        Zitat von 4thVariety
        Als Spieler kann es einem denke ich egal sein, ob Vega oder Navi drinsteckt, so oder so kommt nicht viel dabei rum. Für den Office Sektor reicht es so oder so.

        Wenn, dann sollten wir nicht darüber reden, welchen Grafikkern eine CPU hat, sondern ob die Grafikkarte mal ein CPU Chiplet mit verpasst bekommt damit sie alles berechnen kann was ein Spiel fordert. AMD 5600 mit einem 4/8 Chiplet schon drin, oder eine 5700XT mir einem 6/12 Chiplet drauf. Das ist schließlich die Innovation dank der die Konsolen kompetitiv im Preis sind. Keine zwei Mainboards, keine zwei Sorten von RAM, keine zwei Kühllösungen. Stell Euch vor man müsste für den Spiele PC ein Mainboard weniger, einen Satz Speicher weniger und einen Kühler weniger kaufen.

        Ob Intel, AMD oder Nvidia, entweder wollen sie nicht, oder sie können nicht und imo ist das ein gewaltiger Hemmschuh. Die Konsolen freut es solche APUs exklusiv zu bekommen, aber eigentlich ist es anti-kompetitiv und kundenfeindlich.
        Wo läge in dem Beispiel noch der Unterschied zu einer Konsole, wenn alle Prozessoren und der gesamte Speicher auf einer Platine verlötet werden?

        Zitat von Unrockstar85
        @Locuza

        Alles richtig, aber die Frage ist ja dann: Wann hat AMD mit der Konzeptionierung von Zen3 begonnen.. Wann mit RDNA2.
        Ist ja nicht so, dass man mal eben umschwenken kann. Geschweige denn, dass man mal eben die Architektur dahinter umwirft...Zen3 war schon in Designphase als es RDNA2 noch nicht gab.
        Aber das werden wir wohl nicht erfahren. Ich sehe aber derzeit in Cezanne und Zen3 keine Revolution, sondern eben eine Evolution
        Die Entwicklung einer CPU-Architektur dreht sich lange Zeit nur um die eigentlichen Kerne. Deren Implementation in eine APU erfolgt erst viel später, umgekehrt kann man hier auch eine neue GPU-Technologie einfließen lassen. Allerdings ist es gut möglich, dass Cezanne einfach ein Renoir mit reinkopiertem Zen3-CCX an Stelle der beiden Zen2-CCX ist. In dem Fall hat die Entwicklung möglicherweise erst dieses Jahr begonnen, war aber auch von vorneherein mit minimalem Arbeitsaufwand geplant.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Ghostshield
        Wieso AMD nicht einfach auf Chiplets bleibt und die GPU im I/O Die integriert?
        Bei 7nm sollte genug Platz sein um bei ähnlicher Größe eine 8-10Core RDNA2 unterzubringen.

        Somit ist diese Verwirrung mit den APUs nicht mehr vorhanden.
        2000er nur Zen statt Zen+
        3000er nur Zen+ statt Zen2
        Und so weiter....
        Zitat von Bärenmarke
        Wie soll denn ein monolithisches Design einen Kostenvorteil erzielen? Das ist per se teurer wie ein Chiplet Design, außer bei ganz wenigen Cores. Denn je größer der DIE desto schlechter ist auch die Asubeute (bei neuen Prozessen). Der Vorteil im mobilen Bereich besteht hier im Verbrauch, da ein monolithisches Designs Verbrauchsvorteile gegenüber einem Chiplet Design hat (die Kommunikation kostet Strom). Deswegen wird dieser Ansatz auch im Notebooksektor verfolgt.
        Ein monolithisches Design erspart gegenüber Chiplets Kosten beim Substrat, vor allem aber die Interconnects ein. Die brauchen Platz, nicht unbedingt wenig Strom und kosten Leistung. Umgekehrt kann die Ausbeute von ohnehin relativ kleinen Chips auch bei monolithischer Fertigung sehr gut sein. Wenn man bereits 98,5 Prozent Yield hat, dann kann eine Reduktion des Ausschusses um 1/3 durch einen Großen I/O+GPU- und einen kleinen CPU-Chip beispielsweise nur 0,5 Prozent Silizium einsparen. Das verbraucht man bei zwei Chips aber schon allein durch die Freiräume um die zusätzliche Schnittkante und durch die Interconnects. Erschwerend kommt hinzu, dass die Größe von I/O-Chips zum Teil schon durch die Anschlüsse vorgegeben wird: Man kann sie gar nicht mehr kleiner machen, weil man dann nicht mehr alle Konakte nach außen führen kann. Hier gibt es zusätzliche Recheneinheiten also gratis, wenn man wegen dem Stromverbrauch ohnehin in 7 nm fertigen möchte.

        Zitat von eclipso
        So ist es, Slim halt. Da zählt vor allem Akkulaufzeit. Die Videoengine wurde schon bei Renoir's Vega geupdatet.

        Ich glaube das ist lediglich eine optionale Zielgruppe und unter 720p gut und gerne möglich. Da zählt eher kleiner Formfaktor, Ersparnis und jedes Watt. AMD soll seine Bemühungen um 40-50, auf 170 Designwins gesteigert haben.
        Selbst Intel hat die Reduktion auf minimales 3D + Encoder mittlerweile aufgegeben. Ich verstehe zwar auch nicht, wozu man in einem Office-PC oder einem portablen Arbeitsgerät mehr braucht, aber AMD verkauft die APUs auch über Gaming-Leistung und das klappt nur, wenn sie tatsächlich mehr bieten.

        Zitat von 4thVariety
        Als Spieler kann es einem denke ich egal sein, ob Vega oder Navi drinsteckt, so oder so kommt nicht viel dabei rum. Für den Office Sektor reicht es so oder so.

        Wenn, dann sollten wir nicht darüber reden, welchen Grafikkern eine CPU hat, sondern ob die Grafikkarte mal ein CPU Chiplet mit verpasst bekommt damit sie alles berechnen kann was ein Spiel fordert. AMD 5600 mit einem 4/8 Chiplet schon drin, oder eine 5700XT mir einem 6/12 Chiplet drauf. Das ist schließlich die Innovation dank der die Konsolen kompetitiv im Preis sind. Keine zwei Mainboards, keine zwei Sorten von RAM, keine zwei Kühllösungen. Stell Euch vor man müsste für den Spiele PC ein Mainboard weniger, einen Satz Speicher weniger und einen Kühler weniger kaufen.

        Ob Intel, AMD oder Nvidia, entweder wollen sie nicht, oder sie können nicht und imo ist das ein gewaltiger Hemmschuh. Die Konsolen freut es solche APUs exklusiv zu bekommen, aber eigentlich ist es anti-kompetitiv und kundenfeindlich.
        Wo läge in dem Beispiel noch der Unterschied zu einer Konsole, wenn alle Prozessoren und der gesamte Speicher auf einer Platine verlötet werden?

        Zitat von Unrockstar85
        @Locuza

        Alles richtig, aber die Frage ist ja dann: Wann hat AMD mit der Konzeptionierung von Zen3 begonnen.. Wann mit RDNA2.
        Ist ja nicht so, dass man mal eben umschwenken kann. Geschweige denn, dass man mal eben die Architektur dahinter umwirft...Zen3 war schon in Designphase als es RDNA2 noch nicht gab.
        Aber das werden wir wohl nicht erfahren. Ich sehe aber derzeit in Cezanne und Zen3 keine Revolution, sondern eben eine Evolution
        Die Entwicklung einer CPU-Architektur dreht sich lange Zeit nur um die eigentlichen Kerne. Deren Implementation in eine APU erfolgt erst viel später, umgekehrt kann man hier auch eine neue GPU-Technologie einfließen lassen. Allerdings ist es gut möglich, dass Cezanne einfach ein Renoir mit reinkopiertem Zen3-CCX an Stelle der beiden Zen2-CCX ist. In dem Fall hat die Entwicklung möglicherweise erst dieses Jahr begonnen, war aber auch von vorneherein mit minimalem Arbeitsaufwand geplant.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DKK007
        Da hast du irgendwas falsch interpretiert. Ich denke Bärenmarke bezieht sich da auf Causurin.
        In Beitrag 14 bezieht sich aber Tech-Blogger auf dich und fragt nach Belegen, später antwortet Bärenmarke quasi vergiss es von dem kriegst du keine Belege
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Rollora
        Wusste gar nicht, dass DK007 (der ja etwas belegen sollte)ein AMD Hater und Intel Fanboy ist. Belege! Ansonsten ist das nichts anderes als eine dreiste Lüge/Unterstellung deinerseits.
        Da hast du irgendwas falsch interpretiert. Ich denke Bärenmarke bezieht sich da auf Causurin.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Tech_Blogger
        Das ist eure Sache
        Wenn das deine Einstellung ist, ist es viel eher deine Sache. Sagts schließlich so einiges über deinen Charakter aus
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Das ist eure Sache
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