AMD Ryzen 4000: Vermeer schon mit 5 nm Plus?
Laut einem Bericht soll Vermeer (Zen 3) schon mit 5 nm Plus für Ende des Jahres produziert werden. Das widerspricht den bisherigen Roadmaps und wäre ein überraschender Sprung, aber auch nicht vollständig undenkbar.
Bei AMD-Prozessoren könnte schon sehr bald auch der Wechsel auf 5 nm anstehen, während Intel seine Prozessoren bestenfalls in 10 nm verkaufen kann. Der Bericht der sonst recht gut informierten Seite Digitimes sagt, dass Ryzen 4000 "Vermeer" bei TSMC in 5 nm Plus produziert werden soll. Der Prozess ist noch recht neu und die Produktion in Taiwan wurde im April angefahren. Möglicherweise hat man bereits zum Start so hohe Ausbeuten erreicht, dass man sich eine Produktion von Vermeer in 5 nm vorstellen kann. Der Wechsel von 7 nm auf 5 nm soll den Release von Vermeer etwas verzögern. Laut Digitimes waren die CPUs für September/Oktober geplant und rutschen nun auf Ende des Jahres 2020.
Soweit die Spekulationen. Offiziell heißt es bislang nur, dass Vermeer mit Zen-3-Technik in 7 nm bis Ende des laufenden Jahres auf den Markt kommen wird. CEO Lisa Su erwähnte 5 nm zwar in einer Strategie-Konferenz, verwies da aber auf die Mobil-Prozessoren, die wegen der kleineren Fläche in neuen Prozessen einfacher zu fertigen sind. Im Prinzip das, was bei Intel lange Zeit üblich war. Und außerdem wurde nicht Zen 3 mit 5 nm in Verbindung gebracht, sondern Zen 4.
Ob also dann schon die Desktop-Prozessoren vom Typ Vermeer mit ihren größeren Chipflächen dieses Jahr in 5 nm kommen werden, darf zumindest angezweifelt werden. Anderseits befindet sich AMD in einer Position, wo man das Wagnis auch durchaus eingehen kann. Der Druck von Intel ist überschaubar; ein Verzug um ein paar Monate also verkraftbar. Und wenn dann 5 nm auch noch Vorteile bietet... Das Chiplet-Design kommt dem entgegen, allerdings wollte man sich davon auch ab Zen 3 wieder etwas trennen und monolithischer werden, um Latenzen zu senken und den Infinity Fabric zu entlasten. Einer der Vorteile dieses Trends wird bei Zen 3 der volle Zugriff auf den gesamten L3-Cache für alle Kerne sein.
Für Zen 4 hatte AMD bereits größere Änderungen angekündigt, die auch etwas mehr Zeit beanspruchen. Ryzen 5000 soll dann angeblich neben einem neuen Sockel auch 1 MiB L2-Cache pro Kern bekommen und AVX-512 unterstützen.
Außerhalb eines Chiplet-Designs könnten 5 nm noch etwas weiter weg sein, weil große monolithische Chips schlechtere Ausbeuten erreichen und dann zu teuer werden. Bei Nvidia ist für Hopper 5 nm im Gespräch - wir haben aber jetzt noch nicht einmal Ampere auf dem Markt.
Quelle: Digitimes via Retired Engineer, Stockmemes

Aber, niemand hier weiß wie die Bedingungen sind, wenn TSMC wie auch immer ähnliche Yields schafft, die Preise ähnlich der 7nm Fertigung sind,macht es natürlich Sinn. Man kann die Chipfläche verkleinern, oder mehr Leistung auf die gleiche Fläche packen. Zum anderen muss AMD auf Grund des Rückstand auf Intel (Image) mehr Leistung fürs gleiche Geld bieten. Mit 5nm+ könnte man den Abstand auf Rocket Lake sicherlich nochmal steigern und das könnte dann in der Leistung eines 3900X mit 65W TDP enden, wogegen Intel vermutlich mit 125W hantieren muss und in vielen Anwendungsfällen sogar deutlich zurück liegen wird.
Unter diesen Voraussetzungen würde so etwas Sinn machen, ich glaube nicht dran, da ich mir nicht vorstellen kann, dass man zwei Fertigungsschritte überspringt, 7nm+ und 5nm. Zum anderen wird TSMC nicht die gleichen Preise anbieten, zum anderen wird eine gewisse Unsicherheit beim Prozess bleiben. AMD ist aktuell vorne und die vermuteten Nachteile eine so frühen Umstellunga und 5nm+ überwiegen die Vorteile. Mit Zen3 wird man vermutlich Takt und IPC gut steigern können und hoffentlich was an der IF machen, so dass hier nochmals Leistung zu holen ist. Wenn man 20-30% Leistungsplus findet (wovon ich ausgehe) wird das mehr als genug sein um Rocket Lake noch weiter zu distanzieren, als man dies mit Zen2 und CometLake sieht. Für mich würde das Risiko in keinem Verhältnis stehen um diesen Schritt zu gehen.
2. Mobile Chips und Desktopchips sind unterschiedliche 5nm Prozesse, zumal die News noch dazu schon auf den Nachfolgeprozess 5nm PLUS verweist.
3. Es widersprecht jeglicher Planung von AMD und birgt das Risiko von höheren Preisen (wg yields), Verzögerungen und schlechter Performance. Schließlich ksnn msn icht einfach die 7nm Design Rules auf 5nm anwenden. Das Resultat wären im worst case niedrige Verbrauchseinsparungen bei höherer Transistordichte und somit deutlich niedrigerer Takt.
Ein Wechsel auf neue Prozesse wird schon beim Design 2-3 Jahre vor Release entschieden. Sollte Vermeer also in den nächsten 9 Monaten kommen, dann sicher nicht in 5+nm. 6nm wär möglich btw, weil es sich um einen verbesserten 7nm Prozess handelt
Nein. Das liegt allein daran, dass Apple deutlich mehr zahlt als AMD. Leider. Die gammel Handys nehmen uns die Zeit und Technologie weg bei PCs, und wir müssen daher 1-2 Jahre auf die neueste Technik warten, die dann in iPhones verschwendet wird.
Da Apple ab 2021 auch alle Macbooks mit ihren neuen ARM Chips ausstatten will, wird es sehr düster werden bei AMD und diese werden kaum noch Kapazitäten bekomm bei TSMC.
Wie viele MacBook wollen die denn damit verkaufen? 5000 Stück? Im Desktop und Notebook Sektor ist Apple ein Winzling, letztlich nutzen nur ganz wenige das Dingen ernstzunehmend, 90% der Nutzer haben meist Probleme mit dem Selbstwertgefühl. Die Macs und MacBooks sind einfach gar nicht zu gebrauchen, viel zu teuer für die Leistung und eine viel zu große Inkompatibilität zum Standard.
Ein Apple-ARM-Die ist sogar wesentlich komplexer als ein Ryzen-Chiplet...
Vergleich der aktuellen Generation:
-Apples A13 hat in 7nm+ eine Fläche von 98mm², 8,5Milliarden Transistoren
-AMDs ZEN2-Chiplet ist in 7nm nur ~78mm² groß, 3,9Milliarden Transistoren
Also wenn Apple keine Probleme hat seine nächsten iPhone-CPUs in 5nm produzieren zu lassen, dann AMD erst recht nicht... Zumal durch den Huawei-Bann bald große Kapazitäten bei TSMC frei werden..
1. Selbst Su sagt, dass diese Yieldraten noch nicht erreicht sind, aber du willst es wissen?
2. Mobile Chips und Desktopchips sind unterschiedliche 5nm Prozesse, zumal die News noch dazu schon auf den Nachfolgeprozess 5nm PLUS verweist.
3. Es widersprecht jeglicher Planung von AMD und birgt das Risiko von höheren Preisen (wg yields), Verzögerungen und schlechter Performance. Schließlich ksnn msn icht einfach die 7nm Design Rules auf 5nm anwenden. Das Resultat wären im worst case niedrige Verbrauchseinsparungen bei höherer Transistordichte und somit deutlich niedrigerer Takt.
Ein Wechsel auf neue Prozesse wird schon beim Design 2-3 Jahre vor Release entschieden. Sollte Vermeer also in den nächsten 9 Monaten kommen, dann sicher nicht in 5+nm. 6nm wär möglich btw, weil es sich um einen verbesserten 7nm Prozess handelt
Das Gerücht passt ganz gut zum Matisse Upgrade, eigentlich ein schöner Fahrplan.
MfG
Viel realistischer ist übrigèns das hier: dass nämlich selbst der Ryzen 4000 Nachfolger nochmal in einem besseren 7nm Prozess kommt (evtl Taktratenoptimiert)AMD legt anscheinend eine "Zen 3+" Zwischen-Generation zwischen Zen 3 und Zen 4 ein | 3DCenter.org