AMD Ryzen: 3D V-Cache für alle!

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AMD Ryzen: 3D V-Cache für alle!
Quelle: AMD

AMD soll laut Gerüchten weitere Ryzen-Prozessoren mit 3D V-Cache ausstatten. Die Technik ist erfolgreich und die zweite Generation ist auch thermisch besser handhabbar.

Gerüchten zufolge soll AMD für seine Ryzen-Prozessoren das Angebot mit 3D V-Cache ausweiten. Das Konzept war so erfolgreich bei den Desktop-Prozessoren, dass man nun auch die APUs mit mehr Cache versehen will sowie die Threadripper-Prozessoren.

"Heute habe ich erfahren, dass im BIOS-Handbuch des TRX-Motherboards von Asus V-Cache erwähnt wird, also habe ich bei der Lieferkette nachgefragt, und es stimmt, dass es veröffentlicht wird", so der Informant zhangzhonghao im Forum von Chiphell. "Außerdem wird die nächste Generation damit beginnen, 3D (V-Cache) auf der APU zu stapeln (um die CPU und GPU zu verbessern). Die Technologie und die Kosten sind bereits vorhanden, aber aktuelle Informationen deuten darauf hin, dass dies auf Laptops, insbesondere auf High-End-Modelle, beschränkt sein wird."

Neben den Threadripper-Prozessoren sind es also die "Halo"-APUs, die den Bonus bekommen. Die Entscheidungen liegen nahe, denn nicht jede Anwendung profitiert vom Cache und speziell Spiele profitieren bei der Zen-Architektur technologiebedingt besonders. Es lohnt sich also nicht immer, in den 3D V-Cache zu investieren. Speziell bei Threadripper könnte man je nach Einsatzszenario der Workstation-CPUs durchaus profitable Anwendungsfälle finden.

Bei den kleineren APUs, die logischerweise in günstigere Produkte verbaut werden, könnte das Stacking auch schnell unprofitabel werden. Es ist letztlich ein Mehraufwand, der Kosten verursacht, und die Margen werden nach unten immer kleiner. Die Kosten seien auch der Grund, warum man bisher noch nicht mehr als 64 MiB V-Cache (oder einen Stack) gesehen hat.

AMD hatte mit Ryzen 9000 aber bereits eine Optimierung vorgenommen: Statt den V-Cache auf den CCD zu packen, ist er nun unter dem Compute-Die, was thermische Vorteile verspricht. Infolgedessen bekommt Ryzen 9000X3D auch einen offenen Multiplikator. Was denken Sie? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Quelle: Chiphell

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Wired BIOS-Overclocker(in)
        Das was bei der Ryzen 9000er Serie sehr gut is, is kein teures 800er Chipset Board zu kaufen sondern eines mit 600er Chipset, welche nich im Preis überzogen sind, und 9000er Ryzen support.
      • Von Wired BIOS-Overclocker(in)
        Das was bei der Ryzen 9000er Serie sehr gut is, is kein teures 800er Chipset Board zu kaufen sondern eines mit 600er Chipset, welche nich im Preis überzogen sind, und 9000er Ryzen support.
      • Von Hagal Software-Overclocker(in)
        Genau, wenn ich sehe was gute X870 Boards so kosten da kauf ich mir lieber gleich für 660€ ein TRX50 Board usw. habe den Umstieg auf HEDT nie bereut, ganz im Gegenteil.

        Wenn jetzt die neuen 9000er Threadripper noch X3D Varianten anbieten dann gibts auch keine Diskussionsgrundlage mehr. Den 7960X verklopp ich gebraucht, senkt den Preis des ggf. 9960X3D und gut ist.
        Dann wird auch Gamestechnisch nichts mehr für ein teures Dualchannel, PCiE Kastratten AM5 Brett sprechen, in meinen Augen. Einzig der eigene Geldbeutel, also was machbar ist.
      • Von Wired BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Hagal
        Was ist im Zeitalter von 2000 bis 2500€ Grafikkarten und 500 bis 1000€ Mainboards schon teuer
        Es kommt immer noch darauf an was man selbst als teuer ansieht, ich hingegen mache noch immer den Vergleich zwischen heutigen Preisen und die vor der 3000er Serie von Nvidia bei Grafikkarten. Da sind nämlich die Preissteigerungen sehr schön zu sehen wenn man die Preisentwicklungen auf Geizhals vergleicht.

        Vor ca. 5 Jahren haben noch 500/550€ für eine top Grafikkarte gereicht, heut sind es schon 650/750€ und bei der 5000er Serie wirds noch höher sein.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Von "vorhersagbar" war nicht die Rede, nur von repetitiv. 96 MiB Cache nützt dir nichts, wenn im Wechsel auf mehrere GiB RAM zugegriffen wird. Große Teile der Aktionen müssen sich in einem wiederkehrenden Loop von mehreren, aber nicht vielen dutzend MiB abspielen, die im großen Cache gehalten werden können, aber einen kleinen überlaufen lassen würden. Deswegen sind die X3D ja so eine Hit-&-Miss-Geschichte: Gerade bei Anwendungen passen die zu cachenden Programm-Code-Inhalte locker in 32 MiB, aber die bearbeiteten Nutzdaten, wenn sie überhaupt mehrfach aufgerufen werden, nicht annährend in 96 MiB. Wenn er nicht ohnehin direkt Compute-limitiert ist, würde ein Threadripper X3D also vermutlich genauso ins RAM-Limit laufen, wie die normale Ausführung.
      • Von SimonG Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Threadripper: Bärenstark, wenn sehr viele Kerne parallel rechnen können und keine hohen Anforderungen an die Latenz der Kommunikation untereinander oder zum Speicher gestellt werden.
        V-Cache-CPUs: Bärenstark, wenn Kerne egal sind und sehr oft und repetitiv auf den Speicher zugegriffen wird und dessen Durchsatz oder Latenz limitiert.
        Schnittmenge: Nahe Null?
        Bei sehr repetitiven und vorhersehbaren Speicherzugriffen ist eigentlich kein besonders großer Cache nötig. Solange der Prefetcher das Muster erkennt, sind die Daten schon im Cache bevor die Anwendung den Zugriff überhuapt angefragt hat.
        Bei chaotischen, jedoch nicht zufälligen Zugriffsmustern vermute ich den V-Cache im Vorteil und je mehr Kerne rechnen, desto chaotischer kann es werden.

        Aber das ist alles Theorie. Am Ende hängt es immer von der konkreten Anwendung im Einzelfall ab. Ich vermute, dass der ThreadripperX3D z.B. sehr gut in Compilerbenchmarks abschneiden könnte.
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