AMD soll laut Gerüchten weitere Ryzen-Prozessoren mit 3D V-Cache ausstatten. Die Technik ist erfolgreich und die zweite Generation ist auch thermisch besser handhabbar.
Gerüchten zufolge soll AMD für seine Ryzen-Prozessoren das Angebot mit 3D V-Cache ausweiten. Das Konzept war so erfolgreich bei den Desktop-Prozessoren, dass man nun auch die APUs mit mehr Cache versehen will sowie die Threadripper-Prozessoren.
"Heute habe ich erfahren, dass im BIOS-Handbuch des TRX-Motherboards von Asus V-Cache erwähnt wird, also habe ich bei der Lieferkette nachgefragt, und es stimmt, dass es veröffentlicht wird", so der Informant zhangzhonghao im Forum von Chiphell. "Außerdem wird die nächste Generation damit beginnen, 3D (V-Cache) auf der APU zu stapeln (um die CPU und GPU zu verbessern). Die Technologie und die Kosten sind bereits vorhanden, aber aktuelle Informationen deuten darauf hin, dass dies auf Laptops, insbesondere auf High-End-Modelle, beschränkt sein wird."
Neben den Threadripper-Prozessoren sind es also die "Halo"-APUs, die den Bonus bekommen. Die Entscheidungen liegen nahe, denn nicht jede Anwendung profitiert vom Cache und speziell Spiele profitieren bei der Zen-Architektur technologiebedingt besonders. Es lohnt sich also nicht immer, in den 3D V-Cache zu investieren. Speziell bei Threadripper könnte man je nach Einsatzszenario der Workstation-CPUs durchaus profitable Anwendungsfälle finden.
Bei den kleineren APUs, die logischerweise in günstigere Produkte verbaut werden, könnte das Stacking auch schnell unprofitabel werden. Es ist letztlich ein Mehraufwand, der Kosten verursacht, und die Margen werden nach unten immer kleiner. Die Kosten seien auch der Grund, warum man bisher noch nicht mehr als 64 MiB V-Cache (oder einen Stack) gesehen hat.
AMD hatte mit Ryzen 9000 aber bereits eine Optimierung vorgenommen: Statt den V-Cache auf den CCD zu packen, ist er nun unter dem Compute-Die, was thermische Vorteile verspricht. Infolgedessen bekommt Ryzen 9000X3D auch einen offenen Multiplikator. Was denken Sie? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.
Quelle: Chiphell

Wenn jetzt die neuen 9000er Threadripper noch X3D Varianten anbieten dann gibts auch keine Diskussionsgrundlage mehr. Den 7960X verklopp ich gebraucht, senkt den Preis des ggf. 9960X3D und gut ist.
Dann wird auch Gamestechnisch nichts mehr für ein teures Dualchannel, PCiE Kastratten AM5 Brett sprechen, in meinen Augen. Einzig der eigene Geldbeutel, also was machbar ist.
Vor ca. 5 Jahren haben noch 500/550€ für eine top Grafikkarte gereicht, heut sind es schon 650/750€ und bei der 5000er Serie wirds noch höher sein.
V-Cache-CPUs: Bärenstark, wenn Kerne egal sind und sehr oft und repetitiv auf den Speicher zugegriffen wird und dessen Durchsatz oder Latenz limitiert.
Schnittmenge: Nahe Null?
Bei chaotischen, jedoch nicht zufälligen Zugriffsmustern vermute ich den V-Cache im Vorteil und je mehr Kerne rechnen, desto chaotischer kann es werden.
Aber das ist alles Theorie. Am Ende hängt es immer von der konkreten Anwendung im Einzelfall ab. Ich vermute, dass der ThreadripperX3D z.B. sehr gut in Compilerbenchmarks abschneiden könnte.