AMD Ryzen 3000, Vega 20 & Navi: "Wir haben bei 7 nm alles auf eine Karte gesetzt"
AMDs CTO Mark Papermaster hat in einem Interview über die Fertigungsgeneration in 7 nm im Zusammenhang mit den hauseigenen Designs gesprochen. AMD wird unter anderem die Ryzen-3000-CPUs, Vega 20 und Navi in 7 nm fertigen lassen. Die Quintessenz: "Wir haben nicht bloß unsere Fühler ausgestreckt. Wir sind 'all-in' gegangen."
AMD -Manager und -Ingenieure haben sich in der Vergangenheit schon öfter positiv über die Fertigungsgeneration in 7 nm geäußert. In einem Interview mit crn.com betonte Mark Papermaster, Chief Technical Officer (CTO) bei AMD, kürzlich noch einmal die Bedeutung von 7 nm bei der eigenen Produktplanung. Zur Erinnerung: AMD liefert bereits Vorserien-Epyc-Prozessoren mit Zen-2-Dies aus, die in 7 nm gefertigt werden und später bei den Ryzen-CPUs im Desktop zum Einsatz kommen sollten. Die Vega-20-GPU in 7 nm ist für den HPC-Markt gedacht. Bisher werden alle Next-Gen-Siliziumchips bei TSMC und nicht bei Globalfoundries gefertigt.
AMD bei 7 nm "all-in"
Radeon-Instinct-Beschleunigerkarten mit Vega 20 sollen bekanntlich schon dieses Jahr erscheinen. Laut Papermaster sei das ursprünglich gar nicht so geplant gewesen. Die Veröffentlichung habe AMD von 2019 auf Ende 2018 aufgrund eines "immensen Fokus" vorverlegen können. "Wir wussten, dass 7 nm eine große Herausforderung würde. Aber wir sind die Wette eingegangen und haben unsere Ressourcen zum neuen Node verlagert. Wir haben nicht bloß unsere Fühler ausgestreckt. Wir sind all-in gegangen", so Papermaster.
Der Wechsel von 14 beziehungsweise dem weiter optimierten 12 nm habe AMD beim Designprozess vor Herausforderungen gestellt, die der Chiphersteller mit IP- und Automatisierungspartnern habe lösen müssen. Beim Automatisieren spielt AMD weit vorne mit: Die High-Density-Libraris optimieren Chipdesigns auf einen niedrigeren Flächenverbrauch und eine höhere Effizienz hin, kosten gegenüber händischen Lösungen aber Takt - ganz nebenbei sparen sie Entwicklungszeit ein. Darüber hinaus spielt der Infinity-Fabric als Interconnect eine wichtige Rolle bei der Automatisierung, da er das Zusammenfügen von verschiedenen IP-Blöcken erlaubt, bei Zen-CPUs zum Beispiel der CPU -Complexes (CCX), DDR4-Speicher-Controller und I/O-Teile.
Starke AMD-Aktie
Die Finanzwelt bekommt indes mit, dass die Aussichten bei AMD mit den 7-nm-Prozessoren von TSMC und Globalfoundries rosig aussehen, während Intel Schwierigkeiten hat, seine 10-nm-Fertigung zum Laufen zu bekommen, und sich deswegen die komplette CPU-Roadmap massiv verschiebt. AMDs Aktie liegt inzwischen bei rund 20 Euro und soll Analysten zufolge zügig auf 25 Euro und mehr steigen.

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Aber ob 16 core sinnvoll sind sei zum heutigen Zeitpunkt mal dahingestellt. Viele wissen noch nichtmal was sie spieltechnisch mit einem 6 oder 8 Core anfangen sollen. Dennoch glaube ich dass sich ein 6 oder 8 core für Spieler bald etablieren und vernünftig unterstützt wird, daher wäre ein Ryzen 3000 mit 6/ 8 Core aber mit höheren Taktraten, weniger Spannung und maybe guter igpu, die 1080p bei ultra high settings >60FPS leisten kann ein Intel und Nvidia killer bis zum mittleren Bereich.
Sodass GPUs nur noch für high und ultra high end grafik gebraucht werden aber das ist wohl Wunschdenken.
Das was TSMC und GloFo 7nm nennen ist in Teilen größer als das was Intel mit 10nm machen will. Wurde hier auch schon mehrfach geschrieben.
Verstehe ich das recht? Die nächste AMD CPU soll in 7nm kommen und Intel hat noch mit 10nm Probleme?
Und ich Trottel habe die Aktien bei 9€ Verkauft
Schon interessant, wie hartnäckig sich diese Spekulation von fudzilla doch hält.