Ryzen 3000: ASMedia wohl wieder Partner für I/O-Hub
Laut einem Medienbericht aus Taiwan ist ASMedia auch bei der 500er-Reihe der I/O-Hubs für Matisse (Ryzen 3000) Partner von AMD. Zuvor gab es gegenläufige Gerüchte. Am Prinzip scheint sich also wenig zu ändern - nur eben nun mit neuer Nummer und wohl PCI Express 4.0
Zuletzt gab es Gerüchte, AMD könnte die Entwicklung des I/O-Hubs für Matisse (AMD Ryzen 3000) selbst übernehmen. Das stellt sich nun allerdings als Fehlinformation heraus, wenn man dem üblicherweise gut informierten Branchendienst Digitimes Glauben schenken will. Da heißt es nämlich, dass der voraussichtlich X570 genannte "Chipsatz" für die Enthusiasten bei AMD entwickelt worden ist, während der Mainstream (A500/B500) einmal mehr bei ASMedia entwickelt wurde.
Damit dürfte sich zum aktuellen Stand wenig ändern, denn schon jetzt werden für den Mainstream abgespeckte oder umgebaute Chips verwendet, die aber als Basis das Topmodell haben. ASMedia war schon bei der 300er- und der 400-Serie der beauftragte Partner von AMD und so soll es laut Digitimes auch weitergehen. Da beruft man sich wie so oft auf nicht näher genannte Quellen aus Taiwan.
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AMD hatte mit der Einführung der Zen-Architektur den Nutzern von I/O-Hubs ohnehin deutlich eingedampft. Die CPU selbst stellt die wichtigsten Funktionen samt PCI Express Lanes bereit. Für Zen 2 mit Ryzen 3000 liegen die dann im Format 4.0 vor und da könnte es dann noch einmal spannend werden, denn ob ASMedia auch PCI-E 4.0 bieten kann, ist noch ungewiss. Da die Mainstream-Chips aber erst Ende des Jahres erscheinen, ist hier mehr Zeit als für das Topmodell, das zusammen mit Matisse im Sommer kommen soll und muss. Laut im Dezember gesichteter Folien jedenfalls wird auch der X570 komplett PCI Express 4.0 unterstützen.

Nö. Teilweise wird der Umfang der Einstellmöglichkeiten seitens der Mainboard-Hersteller an Preisklassen und damit I/O-Hubs gebunden. Das trifft aber eher die CPU-Optionen und stellt keine technische Beschränkung des I/O-Hubs dar. Physisch sind die ohnehin alle identisch und die Beschneidungen AMDs in der B-Serie betreffen nur die Anzahl von Peripherie-Verbindungen (PCI-E, USB, SATA). Zusätzlich wird noch die Teilung der CPU-PCI-E-Lanes in zwei ×8-Links gesperrt. Dabei handelt es sich aber um eine künstliche Firmware-Beschränkung, technisch ist der I/O-Hub an der PCI-E-Verwaltung der CPU nicht beteiligt.
Das klingt erstmal einleuchtend, dass (nur) IMC und Platinenlayout für die RAM-Stabilität verantwortlich sind. Aber was ist mit Einstellungsmöglichkeiten? Hat der Chipsatz damit nichts zu tun? Ich hatte irgendwo mal was gelesen vom Zusammenhang zwischen RAM-Kompatibilität und Chipsatz.
Da ist der PCH völlig wurst, ist das doch schließlich mittlerweile bei Intel seit Sandy Bltch und bei AMD seit Ryzen nur noch ein per PCIe angebundener I/O-Hub und PCIe-Lane-Splitter...
Der DDR4-Speichercontroller stammt (EDIT) bei Ryzen möglicherweise von Rambus...
rambus amd ryzen memory controller - Google-Suche
Also sind die an dem vergleichsweise schlechten Taktpotenzial des RAMs Schuld. Nicht ASMedia...
Also wieder kein RAM-Takt im Bereich der 4GHz...
Nach aktuellem Stand der Dinge funktioniert "3.0". Der Teil davor ist das Problem: "PCI-Express". Promontory beherrscht scheinbar nur SATA-Express 3.0 und es ist realtiv aufwendig, diese Datenleitungen für PCI-Express-Zwecke umzuwidmen. Asus und Gigabyte verkaufen aber mittlerweile Platinen mit einem zusätzlichen 3.0-×2-M.2-Steckplatz. Verglichen mit Intel herrscht trotzdem starker Ausbaubedarf.