AMD Zen 2 und Vega-Nachfolger Navi: 7 nm werden uns lange erhalten bleiben
AMDs Chief Technical Officer Mark Papermaster hat über die Herausforderungen der kommenden Fertigungsgeneration in 7 nm gesprochen. Da die EUV-Beleuchtung erst später zur Verfügung stehen wird, sei die 7-nm-Fertigung zunächst sehr teuer und die Ausarbeitung von Designs aufwändig. ASML vermeldet derweil einen entscheidenden Schritt zur Serienreife von EUV.
AMD wird ab 2018 stark auf die 7-nm-Fertigungsprozesse von Globalfoundries, Samsung beziehungsweise TSMC setzen. Der Zeppelin-Nachfolger mit Zen-2-Architektur läuft in der feineren Strukturbreite vom Band, genauso wie der Vega-Nachfolger Navi und wahrscheinlich die APUs des Raven-Ridge-Nachfolgers. In einem Interview mit eetimes.com hat sich AMD-CTO Mark Papermaster zum Wechsel von 14 auf 7 nm geäußert.
Dieser sei der schwierigste Sprung, den Papermaster mitgemacht habe. AMD habe die "Anstrengungen der Design- und Fertigungsteams" verdoppeln müssen, außerdem fließe mehr Aufwand in die Abstimmung der verschiedenen Teams. Die neuen Design-Regeln für die 7-nm-Prozesse würden neue Tools und ein Umdenken beim Entwickeln erfordern. Vor allem die zunächst nötige Vierfachbelichtung und die dafür notwendigen Masken sollen die Kosten in die Höhe treiben. Erst wenn die Immersions- durch die EUV-Lithographie (extrem ultraviolett) abgelöst wird, sei mit einer Senkung der Kosten zu rechnen - die überarbeiteten Fertigungsanlagen kosten erst einmal Geld, vereinfachen im Gegenzug jedoch die Produktion.
Der Fertigungsausrüster ASML, der unter anderem Globalfoundries, Samsung und TSMC mit dem Tooling beliefert, hat jüngst in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, das letzte große Problem bei der EUV-Lithographie in den Griff bekommen zu haben: den Durchsatz. Eine Schlüsselrolle spielte eine effizientere Nutzung der Laser, sodass eine Twinscan-Belichtungsmaschine des Typs NXE:3400B mit einer Belichtungsleistung von 250 Watt 125 Wafer pro Stunde durchlaufen lassen konnte. ASML wolle jetzt die Stabilität maximieren, um schließlich genug Belichtungsmaschinen für die Auftragsfertiger zu produzieren.
AMD rechnet derweil damit, ab 2019 mit der Produktion von 7-nm-Chips samt EUV-Technik beginnen zu können. Die 7-nm-Generation soll uns lange erhalten bleiben, so Papermaster - wahrscheinlich weil die Wechsel zu kleineren Strukturbreiten immer schwieriger werden.

Nimm doch mal die E6000er Reihe von Intel gegen die E8000er Reihe. Man ist von 65 auf 45nm runter gegangen und hatte insgesamt ca 30% Mehrleistung, aber auch nur weil man gleichzeitig von DDR2 auf DDR3 gewechselt ist, ansonsten wären die Unterschiede auch irgendwo bei 15% geblieben.
Dachte mal etwas darüber gelesen zu haben. Das können klar erste Tests sein nur wundert mich das Zen 2 für 2018/2019 auf der Roadmap steht und erst Anfang bis Mitte 2019 mit der EUV Belichtung gearbeitet werden kann wenn alles gut geht, das würde im Umkehrschluss bedeuten die ersten Zen2 wären noch sehr teuer in der Herstellung. Wenn ich das richtig verstanden habe kann ja durch die EUV Belichtung Zeit eingespart werden weil man nur einen Arbeitsgang hat und mit dem derzeitig genutzten verfahren die Belichtung schwieriger ist bzw 2x gearbeitet werden muss.
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das ist jetzt aber nicht dein Ernst ?
Der sogenannte 7nm Prozess von GlobalFoundries ist eher vergleichbar mit Intels 10nm und bringt bei idealen Bedingung ...
- bis zu 40 Prozent mehr Performance bei gleicher Leistungsaufnahme.
ODER
- bei gleicher Taktfrequenz um mehr als 60 Prozent niedrigere Leistungsaufnahme.
Eine Mischung wäre eventuell auch möglich, wenn die Architektur entsprechend mitmacht. Jedoch selbst unter diesen Gesichtspunkten würde AMD erst mit einem Shrink bei Grafikkarten etwas reißen... in 2019?!
AMD sollte lieber GCN überarbeiten als sich nur auf neue (Fertigungs-)Technologien zu verlassen. Das ist schon bei HBM scheif gegangen.
Du vergisst den Shrink auf 7nm, wodurch die CCX Größe faktisch halbiert wird und damit auch die (Herstellungskosten) Kosten. Ich sehe kein Problem darin. Im Gegenteil: Den CCX auf 6 Kerne zu erweitern, würde für AMD immense Kosten bedeuten, die weit höher wären, als ohnehin das schon vorhandene zu nutzen und über den Infinity Fabric zu erweitern. Nochmal, dafür wurde der Infinity Fabric entwickelt, perfekte Skalierung mit unbegrenzten Möglichkeiten. AMD wird kaum daherkommen, und sich ihren "Grundbaustein", den CCX verbauen, wenn sie ihren "Kleber" einfach verbessern können, und somit ihre 48 Kerne zusammenbekommen.
Das ist dochsoweit ich weiß nur bei SRAM Zellen der Fall. Ich kenne mich dafür bei weitem nicht gut genug aus um hier zu prophezeien wie groß oder klein sowas wird
Weil wie viel Wahrheit in 14nm auf 7nm steckt mit Gate-Größen und co kann ja keiner hier sagen, sind nur die Marketingbegriffe.
Interessant wird es aber auf alle Fälle
Ob nun mehr Dies oder CCX und co, fest steht wenigstens das es schrumpft
Obwohl ich das mit den sinkenden Kosten aufgrund der 7nm Fertigung noch nicht ganz sehe, Grafik ist glaube ich von Ende 2016:
https://deusm.cachefly.ne...