AMD Ryzen und Epyc: Dell rechnet nicht mit schneller Angleichung der Marktanteile
AMD hat im Prozessormarkt dank seiner Zen-Architektur zwar wieder ein Wörtchen mitzureden, aber bei Dell sieht man die Situation differenziert. Eine schnelle Angleichung der Produktangebote und Marktanteile sieht man nicht, weil AMD als Herausforderer noch einige Schwächen auszubügeln hat.
Mit der Zen-Architektur keimte die Hoffnung vieler, dass AMD mit den Ryzen- und Epyc-Prozessoren wieder ein größeres Thema bei den Komplettsystemherstellern wird. Einer der größten dieser Hersteller dämpft nun allerdings die Erwartungshaltung. Dell lässt auf der Webseite Channel Pro ausrichten, dass man auch künftig nicht zwingend damit rechnen sollte, dass AMD-Produkte dort im großen Stil verbaut werden.
Das dürfte gerade die AMD-Fans nun hart treffen, denn mit der Zen-Architektur machte AMD einen bemerkenswerten Schritt. Zwar gibt es natürlich auch Probleme, aber im Vergleich zu vorher kann man nun zumindest wieder direkt an Intel anknüpfen und nach Möglichkeit auch in Bedrängnis bringen. Dass AMD ein paar gute Ideen hatte, bestätigt auch Dell-CTO John Roese. Das alleine reiche aber nicht, um plötzlich ein ausgeglichenes Duopol zu schaffen.
Für Roese ist die Rollenverteilung klar: Intel ist der Platzhirsch auf dem Markt der x86-64-Prozessoren und AMD der Herausforderer. Eine Angleichung der Marktanteile wird Zeit brauchen, sofern das denn überhaupt machbar ist, was von vielen Faktoren abhängt. Gute Chancen hatte sich AMD auch auf dem Servermarkt ausgerechnet, aber auch da könnte es länger dauern als gedacht, bis man sich an Intel herangerobbt hat.
Dell sieht nämlich auch hier keinen akuten Handlungsbedarf und der Server-Markt ist in der Regel recht frei von Markentreue. Hier geht es um Performance pro Watt und da sah AMD nicht ganz so gut aus, insbesondere bei einigen Anwendungsszenarien wie Datenbanken. Und falls sich mal jemand fragt, warum Intel so viele Prozessoren mit nur geringen Unterschieden im Programm hat, kommt auch hier die Antwort von Dells Roese. Der sieht die breite Palette nämlich als Vorteil von Intel, während AMD hier derzeit passen muss. Die Logik dahinter ist einfach: Es lassen sich sehr maßgeschneiderte Lösungen für Kunden anbieten, die dann auch nur das bezahlen, was sie wirklich brauchen.
Immerhin muss man am Schluss sagen, dass die Situation nicht ganz so wild ist wie sie klingt, denn derzeit hat Dell tatsächlich Produktlinien mit AMD-Prozessoren im Programm, was bis vor Kurzem gar nicht oder bestenfalls die Ausnahme war.

Sie andere Seite. Mit den Ryzen und Zen hat AMD was geschafft was vor 3 Jahren so keiner für möglich gehalten hat. Aber Zen ist eine neue Architektur und das braucht eben auch Zeit. Zwar kann es sein das AMD mit dem Ryzen+ noch einiges am Boden gut macht. Nur ich denke entscheiden wird ZEN2 sind. Da muss AMD zeigen was drin steckt und an INTEL nah rankommen. Schafft AMD das, haben sie gute Karten um nachhaltig Markanteile zu gewinnen.
Auch bei der GPU würde ich AMD noch nicht abschreiben. Gerade bei der iGPU haben sie gezeigt das einiges in Vega steckt. Schon möglich das sie in 2-3 Generationen wieder gleich ziehen können. Aber das ist heute halt alles schwer zu sagen wie das kommen wird.
Das AMD bei der CPU als auch bei der GPU überholen kann ist heute noch schwer zu glauben. Eher gleich ziehen. Aber unmöglich ist es natürlich auch nicht, nur halt schwer vorstellbar.
Intel und Nvidia sind für renomierte Firmen wohl zurecht das beste Paket das sich auch an den Man bringen lässt
AMD Hardware hat eben wie es aussieht nicht den besten Ruf.
Intel und Nvidia sind für renomierte Firmen wohl zurecht das beste Paket das sich auch an den Man bringen lässt
AMD Hardware hat eben wie es aussieht nicht den besten Ruf.
Wichtig ist eigentlich immer nur die Leistung, die zur jeweiligen Zeit geboten wird. Heute schlägt ein P4 1,6GHz meinen alten Athlon XP 1600+ um Welten, ganz einfach deshalb, weil er SSE2 hat und viele Dinge darauf nichtmehr laufen. Allerdings hat der Athlon XP den P4 in der ersten Dekade seiner Existenz leistungsmäßig einfach nur vernichtet und da er nur 5-6 Jahre mein Haupt PC war, ist das der wichtige Zeitraum. Damals war der Athlon 64 einfach der unangefochtene Sieger, mag sein, dass es jetzt, nach 15 Jahren anders aussieht, das ist aber (in fast allen Fällen) nicht mehr wirklich wichtig, da die PCs längst auf dem Schrottplatz gewandert sind.
Der Athlon 64 war durchgehend günstiger als der P4, einem P4 stand üblicherweise ein gleich eingestufter A64 gegenüber, der 10% schneller und 10% günstiger war. Dem FX konnte Intel absolut nichts entgegensetzen, sodass AMD es sich leisten konnte soviel Geld zu verlangen. Von daher ist das Rätsel gelöst, AMD ist meist günstiger. Ausnahmen gibt es meist, wenn wenn Intel eine offensive gestartet und AMD noch nicht reagiert hat (wie jetzt bei Coffeelake).
Mit dem X2 änderte sich das dann wieder. Ein P4 mot 1.6 Ghz entsprach übrigens einem 800 mhz C2Duo. Und da spürst du die erwähnten Programmes extrem. Die Preise entsprachen zwar von der Liste her einander, in der Realität waren die Straßenpreise von Intel niedriger. Diese waren lieferbar
Bei der Switch ist Nvidia am Drücker.