Ryzen, Vega und Epyc bescheren AMD höhere Marktanteile
Wie AMD unter Bezugnahme auf noch unveröffentlichte Zahlen von Mercury Research mitteilt, konnte man im letzten Quartal 2017 mit Ryzen, Vega und Epyc wieder an Marktanteil zulegen. Dank vieler Neuveröffentlichungen soll es mit diesem Kurs auch 2018 weitergehen.
Sozusagen als Ergänzung zu den Ende Januar veröffentlichten Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2017 hat AMD nun Angaben zu den Marktanteilen veröffentlicht. Demnach konnte man bei den Desktop-Prozessoren seinen Anteil vom Kuchen im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte steigern, was vor allem auf den Erfolg der Ryzen-Familie zurückzuführen sei.
Im Server-Bereich habe sich AMDs Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, das entspricht allerdings nur einem Zuwachs von 0,5 Prozentpunkten. "Ein Anstieg des Marktanteils um 0,5 Prozentpunkte deutet auf die zunehmend positive Entwicklung für AMD Epyc Serverprozessoren in diesem Segment hin", heißt es in der Pressemitteilung.
Besonders groß nimmt sich die Steigerung im GPU-Segment aus. Innerhalb nur eines Quartals sei der Marktanteil um 6,3 Prozent gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr betrage das Plus 4,1 Prozent.
AMD zeigt sich in der Mitteilung stolz über die Zugewinne und gibt sich, was den Ausbau des Portfolios angeht, weiterhin optimistisch. Hoffnungen setzt man unter anderem in Ryzen-APUs für den Desktop, Ryzen 3 Mobile APUs sowie Embedded Prozessoren aus der Epic- und Ryzen-Familie.
Die Zahlen zum Marktanteil des vierten Quartals 2017 stammen aus einem noch unveröffentlichten Bericht von Mercury Research. Geschäftszahlen für das Quartal hatte AMD indes schon Ende Januar veröffentlicht. Diese bescheinigen dem Konzern ein deutliches Umsatzplus sowie einen Netto-Gewinn von 61 Millionen US-Dollar. Für das erste Quartal 2018 rechnet mit einem weiteren Umsatzwachstum von 1,48 auf 1,55 Milliarden US-Dollar.

Supercomputer sind auch in 90% der Anwendungen nicht besser für die Menschen als Mining (Kernwaffenforschung, Spionage (z.B NSA ) Big DATA um den gläsernen Menschen zu erhalten (z.B Googel, Facebook, Amazon u.s.w
Anwendungen wie Medikamenten, Krebs und Materialforschung und auch Wetterberechnungen, sind in der installierten Rechenleistung leider ein Witz.
Im Gamingmarkt mit Amd Apus und Intel Apu mit Vega und Ps4 und Xbox, sieht es bei weitem nicht so schlecht aus, da jedes Game zumindest auf den Konsolen auf Amd Chips gut laufen muss, da auf den Konsolen mehr Stückzahl an Games abgesetzt werden, als auf dem Windows Gaming PC.
Grundsätzlich wäre es zu begrüßen, wenn AMD hier wieder Richtung 20% (und höher) tendiert, doch das Gegenteil ist durch die beschriebenen Rahmenbedingungen (Verfügbarkeit und damit einhergehend hoher Preis) der Fall. Was irgendwo in Supercomputern verwendet wird, interessiert mich zuhause nicht die Bohne, sondern höchstens zweitrangig für die Finanzausstattung. Hat AMD dadurch Geld verdient? Sicherlich, jede GPU ist verbaut und rödelt bei 100% in irgendeiner Fabrik vor sich hin (evtl. sogar DER glückliche Umstand, dass man die teure Vega-Produktion überhaupt mit Gewinn verkaufen konnte). Dürfen die wenigen Vega-Besitzer und die zahlreichen Interessenten von Vega-Customs zu vernünftigen Preisen (weil Sie ggf. bereits einen freesync Monitor ihr Eigen nennen) darauf hoffen, dass Ihre Hardware explizit in ihren Funktionen unterstützt werden ähnlich dem Beispiel von Bethesda mit Wolfenstein? Eher nicht, und das wird noch unwahrscheinlicher, je mehr Karten in die Fabrik wandern. Navi ist nach allen bisherigen Informationen an Vega angelehnt und wenn dieser erneut als Kombichip aufgrund Budgetknappheit das Licht der Welt erblickt, sind die Schicksale ähnlich: man reicht Nvidia nicht (mehr) das Wasser, und Vega machte den Anfang.
Bitte keine Konsolen-Querverweise. Es brachte bisher 0,0 für die PC-Ports, dass in Konsolen AMD SoCs verbaut werden. Und APUs sind nun wahrlich nicht relevant für die Gaming-Branche. Verbleibt als Fazit der letzte Satz der News, welchen ich versuchte darzulegen:
Das steht Anbietern mit Linux auch frei, ist schließlich os aber es hat bisher niemand geschafft, die Anwender nachhaltig zu überzeugen und Linux im Desktop Bereich zu etablieren. Linux könnte also genau wie Google/ Android damals als Außenseiter durch gute Produkte überzeugen und so Marktanteile gewinnen. Schaffen sie aber nicht, seit Jahrzehnten und die Ursache dafür ist mit nichten nur in der Konkurrenz zu suchen.^^
MfG
Sehe ich hier auch entsprechend anders. Weil Smartphones eine ganz neue Umgebung waren, standen die Chancen für was "neues" besser. Wobei Android ja auch schon fast eine proprietäre Angelegenheit ist, auch wenn Linux zugrunde liegt. Soll heißen ich fände es jetzt keine komplett absurde Vorstellung, dass Google hier auch ihr komplett eigenes Ding hätte machen können.
MfG