Ryzen, Vega und Epyc bescheren AMD höhere Marktanteile

75
News Benjamin Gründken Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Ryzen, Vega und Epyc bescheren AMD höhere Marktanteile (1)
Quelle: AMD

Wie AMD unter Bezugnahme auf noch unveröffentlichte Zahlen von Mercury Research mitteilt, konnte man im letzten Quartal 2017 mit Ryzen, Vega und Epyc wieder an Marktanteil zulegen. Dank vieler Neuveröffentlichungen soll es mit diesem Kurs auch 2018 weitergehen.

Sozusagen als Ergänzung zu den Ende Januar veröffentlichten Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2017 hat AMD nun Angaben zu den Marktanteilen veröffentlicht. Demnach konnte man bei den Desktop-Prozessoren seinen Anteil vom Kuchen im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte steigern, was vor allem auf den Erfolg der Ryzen-Familie zurückzuführen sei.

Im Server-Bereich habe sich AMDs Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, das entspricht allerdings nur einem Zuwachs von 0,5 Prozentpunkten. "Ein Anstieg des Marktanteils um 0,5 Prozentpunkte deutet auf die zunehmend positive Entwicklung für AMD Epyc Serverprozessoren in diesem Segment hin", heißt es in der Pressemitteilung.

Besonders groß nimmt sich die Steigerung im GPU-Segment aus. Innerhalb nur eines Quartals sei der Marktanteil um 6,3 Prozent gestiegen, im Vergleich zum Vorjahr betrage das Plus 4,1 Prozent.

AMD zeigt sich in der Mitteilung stolz über die Zugewinne und gibt sich, was den Ausbau des Portfolios angeht, weiterhin optimistisch. Hoffnungen setzt man unter anderem in Ryzen-APUs für den Desktop, Ryzen 3 Mobile APUs sowie Embedded Prozessoren aus der Epic- und Ryzen-Familie.

Die Zahlen zum Marktanteil des vierten Quartals 2017 stammen aus einem noch unveröffentlichten Bericht von Mercury Research. Geschäftszahlen für das Quartal hatte AMD indes schon Ende Januar veröffentlicht. Diese bescheinigen dem Konzern ein deutliches Umsatzplus sowie einen Netto-Gewinn von 61 Millionen US-Dollar. Für das erste Quartal 2018 rechnet mit einem weiteren Umsatzwachstum von 1,48 auf 1,55 Milliarden US-Dollar.

75
    • Kommentare (75)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Palmdale BIOS-Overclocker(in)
        AW: Ryzen, Vega und Epyc bescheren AMD höhere Marktanteile

        Zitat von schmed
        Schon lustig, hat Amd wegen Mining zurzeit ca 30% Marktanteil am Grafikkarten Markt (ohne Amd Apus ohne Intel Apu mit Vega und ohne Ps4 und Xbox chips), dann muss man natürlich Mining Extra betrachten. Da Mining ja nicht gillt oder wie?. Nvidias Karten im Mining und in jedem Supercomputer aber Zählen ?
        Supercomputer sind auch in 90% der Anwendungen nicht besser für die Menschen als Mining (Kernwaffenforschung, Spionage (z.B NSA ) Big DATA um den gläsernen Menschen zu erhalten (z.B Googel, Facebook, Amazon u.s.w
        Anwendungen wie Medikamenten, Krebs und Materialforschung und auch Wetterberechnungen, sind in der installierten Rechenleistung leider ein Witz.
        Im Gamingmarkt mit Amd Apus und Intel Apu mit Vega und Ps4 und Xbox, sieht es bei weitem nicht so schlecht aus, da jedes Game zumindest auf den Konsolen auf Amd Chips gut laufen muss, da auf den Konsolen mehr Stückzahl an Games abgesetzt werden, als auf dem Windows Gaming PC.
        Eigentlich ist das überhaupt nicht lustig, sondern für die Gamer-Zukunft von AMD sowohl Hardware über Grafikkarten wie Software über Engine-Unterstützung bitterer Ernst. Das zumindest versuchte ich in meinem Post zu trennen und herauszuarbeiten. Nur weil man seinen Marktanteil bei den VERKAUFTEN Grafikkarten ausbauen konnte, bedeutet das nicht zwangsläufig einen höheren Marktanteil JETZT bei UNS Gamern.

        Grundsätzlich wäre es zu begrüßen, wenn AMD hier wieder Richtung 20% (und höher) tendiert, doch das Gegenteil ist durch die beschriebenen Rahmenbedingungen (Verfügbarkeit und damit einhergehend hoher Preis) der Fall. Was irgendwo in Supercomputern verwendet wird, interessiert mich zuhause nicht die Bohne, sondern höchstens zweitrangig für die Finanzausstattung. Hat AMD dadurch Geld verdient? Sicherlich, jede GPU ist verbaut und rödelt bei 100% in irgendeiner Fabrik vor sich hin (evtl. sogar DER glückliche Umstand, dass man die teure Vega-Produktion überhaupt mit Gewinn verkaufen konnte). Dürfen die wenigen Vega-Besitzer und die zahlreichen Interessenten von Vega-Customs zu vernünftigen Preisen (weil Sie ggf. bereits einen freesync Monitor ihr Eigen nennen) darauf hoffen, dass Ihre Hardware explizit in ihren Funktionen unterstützt werden ähnlich dem Beispiel von Bethesda mit Wolfenstein? Eher nicht, und das wird noch unwahrscheinlicher, je mehr Karten in die Fabrik wandern. Navi ist nach allen bisherigen Informationen an Vega angelehnt und wenn dieser erneut als Kombichip aufgrund Budgetknappheit das Licht der Welt erblickt, sind die Schicksale ähnlich: man reicht Nvidia nicht (mehr) das Wasser, und Vega machte den Anfang.

        Bitte keine Konsolen-Querverweise. Es brachte bisher 0,0 für die PC-Ports, dass in Konsolen AMD SoCs verbaut werden. Und APUs sind nun wahrlich nicht relevant für die Gaming-Branche. Verbleibt als Fazit der letzte Satz der News, welchen ich versuchte darzulegen:

        Zitat
        Bei den dedizierten Grafikkarten habe AMD von 27,2 auf 33,7 Prozent zugelegt - ein Plus von fast 24 Prozent. Zu beachten gilt, dass AMD dieser Sprung im Gaming-Markt wenig bringt. Dort ist der Marktanteil wichtig, damit Spieleentwickler auf die Hardware optimieren - je kleiner der Anteil, desto geringer die Bereitschaft, die Titel für Radeon-GPUs anzupassen.
      • Von Palmdale BIOS-Overclocker(in)
        AW: Ryzen, Vega und Epyc bescheren AMD höhere Marktanteile

        Zitat von schmed
        Schon lustig, hat Amd wegen Mining zurzeit ca 30% Marktanteil am Grafikkarten Markt (ohne Amd Apus ohne Intel Apu mit Vega und ohne Ps4 und Xbox chips), dann muss man natürlich Mining Extra betrachten. Da Mining ja nicht gillt oder wie?. Nvidias Karten im Mining und in jedem Supercomputer aber Zählen ?
        Supercomputer sind auch in 90% der Anwendungen nicht besser für die Menschen als Mining (Kernwaffenforschung, Spionage (z.B NSA ) Big DATA um den gläsernen Menschen zu erhalten (z.B Googel, Facebook, Amazon u.s.w
        Anwendungen wie Medikamenten, Krebs und Materialforschung und auch Wetterberechnungen, sind in der installierten Rechenleistung leider ein Witz.
        Im Gamingmarkt mit Amd Apus und Intel Apu mit Vega und Ps4 und Xbox, sieht es bei weitem nicht so schlecht aus, da jedes Game zumindest auf den Konsolen auf Amd Chips gut laufen muss, da auf den Konsolen mehr Stückzahl an Games abgesetzt werden, als auf dem Windows Gaming PC.
        Eigentlich ist das überhaupt nicht lustig, sondern für die Gamer-Zukunft von AMD sowohl Hardware über Grafikkarten wie Software über Engine-Unterstützung bitterer Ernst. Das zumindest versuchte ich in meinem Post zu trennen und herauszuarbeiten. Nur weil man seinen Marktanteil bei den VERKAUFTEN Grafikkarten ausbauen konnte, bedeutet das nicht zwangsläufig einen höheren Marktanteil JETZT bei UNS Gamern.

        Grundsätzlich wäre es zu begrüßen, wenn AMD hier wieder Richtung 20% (und höher) tendiert, doch das Gegenteil ist durch die beschriebenen Rahmenbedingungen (Verfügbarkeit und damit einhergehend hoher Preis) der Fall. Was irgendwo in Supercomputern verwendet wird, interessiert mich zuhause nicht die Bohne, sondern höchstens zweitrangig für die Finanzausstattung. Hat AMD dadurch Geld verdient? Sicherlich, jede GPU ist verbaut und rödelt bei 100% in irgendeiner Fabrik vor sich hin (evtl. sogar DER glückliche Umstand, dass man die teure Vega-Produktion überhaupt mit Gewinn verkaufen konnte). Dürfen die wenigen Vega-Besitzer und die zahlreichen Interessenten von Vega-Customs zu vernünftigen Preisen (weil Sie ggf. bereits einen freesync Monitor ihr Eigen nennen) darauf hoffen, dass Ihre Hardware explizit in ihren Funktionen unterstützt werden ähnlich dem Beispiel von Bethesda mit Wolfenstein? Eher nicht, und das wird noch unwahrscheinlicher, je mehr Karten in die Fabrik wandern. Navi ist nach allen bisherigen Informationen an Vega angelehnt und wenn dieser erneut als Kombichip aufgrund Budgetknappheit das Licht der Welt erblickt, sind die Schicksale ähnlich: man reicht Nvidia nicht (mehr) das Wasser, und Vega machte den Anfang.

        Bitte keine Konsolen-Querverweise. Es brachte bisher 0,0 für die PC-Ports, dass in Konsolen AMD SoCs verbaut werden. Und APUs sind nun wahrlich nicht relevant für die Gaming-Branche. Verbleibt als Fazit der letzte Satz der News, welchen ich versuchte darzulegen:

        Zitat
        Bei den dedizierten Grafikkarten habe AMD von 27,2 auf 33,7 Prozent zugelegt - ein Plus von fast 24 Prozent. Zu beachten gilt, dass AMD dieser Sprung im Gaming-Markt wenig bringt. Dort ist der Marktanteil wichtig, damit Spieleentwickler auf die Hardware optimieren - je kleiner der Anteil, desto geringer die Bereitschaft, die Titel für Radeon-GPUs anzupassen.
      • Von SKPC Freizeitschrauber(in)
        AW: Ryzen, Vega und Epyc bescheren AMD höhere Marktanteile

        Zitat von DaStash
        Das steht Anbietern mit Linux auch frei, ist schließlich os aber es hat bisher niemand geschafft, die Anwender nachhaltig zu überzeugen und Linux im Desktop Bereich zu etablieren. Linux könnte also genau wie Google/ Android damals als Außenseiter durch gute Produkte überzeugen und so Marktanteile gewinnen. Schaffen sie aber nicht, seit Jahrzehnten und die Ursache dafür ist mit nichten nur in der Konkurrenz zu suchen.^^
        Naja, wenn ich mir ansehe, dass Linux zuerst für Entwickler und nie wirklich (eventuell die letzten ~5 Jahre) für Gamer entwickelt wurde, die GUIs daher auch eher zweckmäßig waren, während sie heute (GNOME3, Unity etc.) modern sind und M$ einfach gute Deals hatte (an denen auch Intel gut verdient hat), welche dazu geführt haben, dass dem Nutzer die Windowsprogramme vertraut vorkommen (zumindest der Name). Das in vielen Fällen unfreie Software mit unfreien Formaten eingesetzt wird, welche selbst dann nicht für Linux kompiliert werden würde, wenn es nur ein zusätzlicher Tastenklick wäre, welche Linux nur durch Reverseengineering heraus arbeiten kann (oder man sich einfach nicht an die eigenen Standards hällt *hust*M$ Office*hust*. Dann sehe ich viele, nicht bei Linux liegende Probleme, warum Linux auf dem Desktop bei Spielern bei max ~1% liegt und in Firmen auch eher im einstelligen Prozentbereich zu finden ist. Bei Servern haben wir einen großen Marktanteil von Linux, welcher sicher auch daran liegt, dass es hier nicht auf eine Benutzeroberfläche ankommt.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: Ryzen, Vega und Epyc bescheren AMD höhere Marktanteile

        Zitat von DaStash
        Die Vorteile von DX überwogen einfach und so löste dieser Standards, die jeweiligen Anbieterstandards ab. Ob da viel Geld hintersteckte oder nicht spielt keine Rolle. Es war einfach sinnvoll und notwendig und setzte sich deshalb durch.

        Das steht Anbietern mit Linux auch frei, ist schließlich os aber es hat bisher niemand geschafft, die Anwender nachhaltig zu überzeugen und Linux im Desktop Bereich zu etablieren. Linux könnte also genau wie Google/ Android damals als Außenseiter durch gute Produkte überzeugen und so Marktanteile gewinnen. Schaffen sie aber nicht, seit Jahrzehnten und die Ursache dafür ist mit nichten nur in der Konkurrenz zu suchen.^^

        MfG
        Google zu den Anfangszeiten von Android als Außenseiter zu betrachten halte ich für gewagt. Und ich will auch nicht widersprechen, was die Sachen angeht, die sich durchgesetzt haben, finde die Gründe aber doch jeweils interessant. Was ich aber jetzt auch mal interessant finde, wären Punkte, die gegen Linux als Desktopsystem sprechen. Ich habe es selbst noch nicht ernsthaft in der Form benutzt, von daher kenne ich die Stolpersteine nicht. Von mir aus auch gerne per PM, weil das hier langsam wirklich OT ist.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Ryzen, Vega und Epyc bescheren AMD höhere Marktanteile

        Zitat von empy
        Was eben meiner Meinung nach nur dadurch möglich war, dass man sich mit niemandem über irgendwas einigen musste und eine Menge Kapital dahinterstand.
        Die Vorteile von DX überwogen einfach und so löste dieser Standards, die jeweiligen Anbieterstandards ab. Ob da viel Geld hintersteckte oder nicht spielt keine Rolle. Es war einfach sinnvoll und notwendig und setzte sich deshalb durch.

        Zitat

        Sehe ich hier auch entsprechend anders. Weil Smartphones eine ganz neue Umgebung waren, standen die Chancen für was "neues" besser. Wobei Android ja auch schon fast eine proprietäre Angelegenheit ist, auch wenn Linux zugrunde liegt. Soll heißen ich fände es jetzt keine komplett absurde Vorstellung, dass Google hier auch ihr komplett eigenes Ding hätte machen können.
        Das steht Anbietern mit Linux auch frei, ist schließlich os aber es hat bisher niemand geschafft, die Anwender nachhaltig zu überzeugen und Linux im Desktop Bereich zu etablieren. Linux könnte also genau wie Google/ Android damals als Außenseiter durch gute Produkte überzeugen und so Marktanteile gewinnen. Schaffen sie aber nicht, seit Jahrzehnten und die Ursache dafür ist mit nichten nur in der Konkurrenz zu suchen.^^

        MfG
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: Ryzen, Vega und Epyc bescheren AMD höhere Marktanteile

        Zitat von DaStash
        DX hat sich durchgesetzt, weil es damals das Chaos im GPU Markt gebündelt und vereinheitlicht hat und nicht weil es propritär war. Der Sinn dahinter war ein Segen, sowohl für die Anwender als auch die Anbieter, da der Markt so sehr schnell expandieren konnte.
        Was eben meiner Meinung nach nur dadurch möglich war, dass man sich mit niemandem über irgendwas einigen musste und eine Menge Kapital dahinterstand.

        Zitat von DaStash
        Da hilft auch nicht der Verweis auf eine völlig andere Sparte, siehe Smartphones. Da hat sich Linux behauptet, "weil" es eben gegenüber Windows und auch iOS das bessere Produkt war und ist.
        Sehe ich hier auch entsprechend anders. Weil Smartphones eine ganz neue Umgebung waren, standen die Chancen für was "neues" besser. Wobei Android ja auch schon fast eine proprietäre Angelegenheit ist, auch wenn Linux zugrunde liegt. Soll heißen ich fände es jetzt keine komplett absurde Vorstellung, dass Google hier auch ihr komplett eigenes Ding hätte machen können.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk