AMD Zen: Erste Notebooks angeblich ab Q2/2017
Notebooks mit AMDs Zen-basierten Summit-Ridge-Prozessoren sollen ab dem zweiten Quartal 2017 auf den Markt gelangen. Damit wären die Mobile-Ableger circa ein Quartal später dran als die Desktop-CPUs. Die Zukunft wird zeigen, ob AMD viele Design-Wins an Land ziehen kann. Die fehlende GPU erschwert das Ganze.
Inzwischen ist klar, dass AMDs Summit-Ridge-Generation eine Sache für Anfang 2017 wird. Erste Kontingente könnten im Bestfall schon im Dezember den Markt erreichen, große Mengen wird man da aber noch nicht zur Verfügung stellen können. Fraglich war hingegen, wann weitere Segmente bedient werden sollen. AMD ließ lediglich verlauten, dass Zen zuerst für den Desktop erscheinen wird und Mobile sowie Server später folgen werden.
Wie die Webseite wccftech.com nun berichtet, sollen Zen-basierte Notebooks ab dem zweiten Quartal 2017 erhältlich sein. Spezifikationen zu den mobilen Summit-Ridge-Prozessoren werden noch keine genannt. Fraglich ist, ob AMD dort erst einmal nur die Vierkerner anbieten wird, die im Desktop eine TDP von 65 Watt aufweisen sollen, oder ob die 95-Watt-Achtkerner genügend Einsparpotenzial haben, um zumindest in Gaming-Notebooks eingesetzt zu werden.
Generell dürfte es AMD im Mobile-Markt besonders schwer haben. Momentan haben Intel und Nvidia das Segment ziemlich fest im Griff, sodass sich AMD erst einmal um Design-Wins kümmern muss. Dass Summit Ridge keine integrierte GPU hat, erschwert das Ganze. Über AMDs Enduro beziehungsweise Nvidias Optimus lässt sich eine dedizierte Grafikkarte im Leerlauf damit nämlich nicht abschalten. Eine solche verbraucht allerdings mehr Strom, wodurch die Akkulaufzeit bei gleicher Kapazität verringert wird. Das wiederum kommt bei den Notebook-Herstellern gewiss nicht gut an. Einen Durchbruch könnte AMD folglich mit Raven Ridge 2018 erzielen.

Mich kotzt dieses Konzept mit den fest verdrahteten GPUs total an. Klar mag es an einer Ecke Energie sparen, aber wenn ein Notebook eine ordentliche Grafikkarte benötigt, dann halte ich es für den falschen Weg.
Automatisches Erkennen der Lasten funktioniert sowieso nie, dann muss man immer manuell festlegen ob der Laptop nun iPGU oder dGPU verwenden soll - also ein tolles Konzept.
Könnte aus einem politischen Programm stammen.
Ich weiß, daß es anders gemeint war, wie ich es gelesen habe, aber trotzdem super
Und reiner Prozessor im Notebook halte ich inzwischen für unwahrscheinlich, also wird es sich eher um die 4 Core APU handeln, von der wir noch weniger wissen, außer dass Sie CPU seitig ungefähr halb so schnell sein wird wie die reine CPU, von der wir auch nichts wissen...
Also wissen wir gar nichts außer, dass AMD ihre neuen Baureihen auch in Notebooks verbauen will, welche Überraschung
Es reicht um sich ein ziemlich konkretes Bild machen zu können, dass wichtigste fehlt natürlich, echte Produkte mit getesteten Werten.