AMD: Verkaufspreise konnten sich innerhalb von drei Jahren verdoppeln
Im Zeitraum von 2017 bis 2020 konnte AMD den durchschnittlichen Produktpreis von 53 US-Dollar auf 102,61 US-Dollar steigern. Grund dafür dürften die zahlreichen Neuvorstellungen des Unternehmens sein. 2017 brachte AMD die ersten Zen-CPUs und die hochpreisigen Vega-Grafikkarten auf den Markt.
Insbesondere im CPU-Bereich konnte AMD in den letzten Jahren immer wieder Erfolge verbuchen. Nachdem bei den Prozessoren jahrelang keine neuen High-End-Produkte mehr vorgestellt wurden, legte das Unternehmen 2017 mit den Zen- CPUs richtig los. Seitdem folgten jedes Jahr neue Produkte, die den Druck auf den Konkurrenten Intel immer weiter erhöhten.
Höhere Verkaufszahlen und höhere Preise
Der Erfolg von AMD macht sich auch in den Geschäftszahlen bemerkbar: Beim Umsatz ging es in den letzten Quartalen im Schnitt immer weiter nach oben. Das liegt aber nicht nur an gewonnenen Marktanteilen, sondern auch an gestiegenen Produktpreisen. Laut Daten von IDC, die von Seeking Alpha veröffentlicht wurden, kostete das durchschnittliche von AMD verkaufte Produkt Anfang 2020 fast doppelt so viel wie noch 2017. Damals, vor dem Launch der Ryzen-CPUs, lag das durchschnittliche AMD-Produkt demnach bei einem Kaufpreis von nur 53 US-Dollar. Bis Anfang 2020 stieg dieser Wert um 93,5 Prozent auf 102,61 US-Dollar.
Die Daten beziehen sich dabei auf die Preise, die AMD für jedes Produkt erhält. Die damaligen Grafikkarten konnten den Wert also nur bedingt nach oben ziehen, denn hier verdient AMD ja nur an den GPUs, die deutlich weniger kosten als das Gesamtprodukt. Zusammen mit den günstigen Preisen der damaligen APUs sowie der Bulldozer-CPUs, von denen selbst im Endkundensegment nur wenige Modelle mehr als 100 Euro kosteten, erscheinen 53 US-Dollar pro Produkt also durchaus als realistisch. Auch in den Vorjahren war der Durchschnittspreis in etwa auf diesem Niveau.
Auch spannend: AMD mit neuem Rekord: "Starke Nachfrage nach Radeon RX 6000"
Ab 2017 stieg der Preis dann zunehmend an, was durch die damaligen Neuvorstellungen begründet sein dürfte. Im März fing es mit den Zen- Prozessoren an, die AMD im High-End-Markt wieder salonfähig machten. Im August folgten mit den Vega-Grafikkarten dann hochpreisige GPUs.
| Produktfamilie | Erstes Produkt | Release-Datum |
|---|---|---|
| Zen | Ryzen 7 1800X | 02.03.2017 |
| Zen+ | Ryzen 7 2700X | 19.04.2018 |
| Zen 2 | Ryzen 9 3900XT | 07.07.2019 |
| Zen 3 | Ryzen 9 5950X | 05.11.2020 |
| Produktfamilie | Erstes Produkt | Release-Datum |
|---|---|---|
| RX 500 | RX 580 | 18.04.2017 |
| Vega | RX Vega 64 | 14.08.2017 |
| RX 5000 | RX 5700 XT | 07.07.2019 |
| RX 6000 | RX 6800 XT | 18.11.2020 |
Bis Ende 2018 kam AMD den 100 US-Dollar pro Produkt schon recht Nahe, doch wohl aufgrund von fehlenden Neuvorstellungen sackte der Wert in der ersten Jahreshälfte 2019 wieder ab. Dann kamen gleichzeitig die RX-5000-Grafikkarten und die Zen-2-CPUs auf den Markt, die den Durchschnittspreis auf über 110 US-Dollar hochtrieben, bevor er im ersten Quartal 2020 wieder auf die besagten 102,61 US-Dollar absackte. Mittlerweile dürfte der Preis wohl wieder höher liegen, denn die mittlerweile vorgestellten RX-6000-Grafikkarten, die Zen-3-CPUs und auch die Next-Gen-Konsolen-SoCs dürften den Preis allesamt nach oben drücken.
Quelle: Seeking Alpha via Hardware Times


Meiner einer vergleicht die Chips TU 102 vs. GA 102 und was ich auf den virtuellen Tresen legen muss,
gesetzt der Fall ich möchte eine käuflich erwerben.
Man kann sich auch "ALLES" schön reden oder halt auch vom nVidia Marketing blenden lassen.
Meinen Glückwunsch ...
MfG Föhn.
Und das waren eben die genannten AMD-Karten und bei nVidia die Titans und jetzt die 3090. Da haben sich in der Tat die Namengebungen geändert. Oder siehst du gerade noch etwas zwischen 3090 (1500€) und TA6000/A40/A100 (irgendwas ab 6000€)?
Das sehe ich weniger als verarsche sondern eher als klarere Trennung zwischen semiprofessionell (3090, kann alles was nicht zwingend die Studio-Quadro-Treiber benötigt) und Rechenzentrum/professionell.
RTX 3080 UVP = 1549€
mach mal Nvidia nicht für die hohen Preise verantwortlich die bekommen keinen Cent mehr vom Händler ?
abgesehen davon ist die RTX 3090 die RTX Titan UVP 2699€ ?
die RTX 3080 Ti kommt noch ?
Meiner einer vergleicht die Chips TU 102 vs. GA 102 und was ich auf den virtuellen Tresen legen muss,
gesetzt der Fall ich möchte eine käuflich erwerben.
Man kann sich auch "ALLES" schön reden oder halt auch vom nVidia Marketing blenden lassen.
Meinen Glückwunsch ...
MfG Föhn.
MfG Föhn.
RTX 3080 UVP = 1549€
mach mal Nvidia nicht für die hohen Preise verantwortlich die bekommen keinen Cent mehr vom Händler ?
abgesehen davon ist die RTX 3090 die RTX Titan UVP 2699€ ?
die RTX 3080 Ti kommt noch ?
Eine 6900XT für 1000 Euro? VEGA 64 kostete nur 499.
Eine Verdopplung des GPU Topmodell Preises in nur 3 Jahren.Unverschämt!
MfG Föhn.