Im Kleingedruckten: 7600X bis zu 40 Prozent vor 5600X, AMD nutzt keine Geforce mehr für Benchmarks
Der Ryzen 5 7600X soll nicht nur den Core i9-12900K in Spielen schlagen, sondern auch den direkten Vorgänger Ryzen 5 5600X zwischen 5 und 40 (!) Prozent hinter sich lassen. Interessant ist auch das Kleingedruckte bei den Benchmarks.
Mit der Vorstellung der vier Ryzen-7000-CPUs 7950X, 7900X, 7700X und 7600X hat AMD ziemlich unangenehme Giftpfeile Richtung Intel verschickt. Im Fokus steht der 16-Kerner Ryzen 9 7950X und der Sechskerner Ryzen 5 7600X.
Fokus auf 7950X und 7600X
Es dürfte kein Zufall sein, dass das neue Flaggschiff für 699 US-Dollar und der neue Einstiegs-Sechskerner für 299 Euro im Fokus der veröffentlichten Benchmarks stehen. Bis auf einen müden Geekbench-Wert drehen sich alle gezeigten Spiele-Benchmarks nur um diese beiden CPUs - und AMD legt den Finger in die Wunde und vergleicht beide CPUs mit Intels Flaggschiff 12900K, der als Nicht-KS-Version immer noch mindestens 655 Euro kostet. Sollte der 7600X bei 350 Euro Straßenpreis landen, wäre der 12900K fast doppelt so teuer und laut AMD im Schnitt fünf Prozent langsamer - das nennt man wohl eine steile Ansage.
Nun tritt AMD dieses Jahr natürlich nicht nur gegen Alder Lake, sondern ab Ende Oktober auch gegen Raptor Lake an. Intel muss dann aber auch liefern - und möglichst nicht, wie angedroht, den Preis erhöhen. Ansonsten werden etwaige IPC-Gewinne gleich wieder durch gestiegene Preise konterkariert, wenn man das Preis-Leistungs-Verhältnis berechnet.
Interessant ist ein weiterer, von AMD veröffentlichter Benchmark, der bisher kaum Erwähnung gefunden hat. AMD vergleicht nämlich die beiden Sechskerner mit Zen 3 und Zen 4. In CS:GO und GTA 5 beträgt der Vorsprung für den 7600X 5 bzw. 6 Prozent vor dem 5600X, in F1 2021 werden es bis zu 36, in Schatten von Mordor bis zu 34 Prozent. Rainbow Six Siege zeigt mit bis zu 40 Prozent den größten Unterschied. Im Schnitt liegt der Vorteil bei 21 Prozent in 1.920 x 1.080 bei hohen Spieldetails. Was man nicht vergessen darf: Der Ryzen 5 5600X kostete zwar mal zum Launch 299 US-Dollar oder 300 Euro, aktuell steht er aber bei 189 Euro. Kommt der 7600X für 350 Euro, sind das 85 Prozent mehr - und dann sieht die Leistungssteigerung von 21 Prozent gar nicht mehr so gut aus, zumindest zum Release bzw. bis zu ersten Preissenkungen, sofern sie denn kommen.
Quelle: AMD
Benchmark 7600X gegen 5600X
Das Kleingedruckte in den Benchmarks
Apropos Benchmarks: Liest man sich einmal das Kleingedruckte durch, fallen viele interessante Details auf. So testet AMD neuerdings am liebsten mit den eigenen Radeon-Grafikkarten. Wurde bei der Ankündigung des Ryzen 7 5800X3D im April noch eine Geforce RTX 3080 verwendet, setzt man bei den eigenen Tests mit Ryzen 7000 nun komplett auf die Radeon RX 6950 XT. Es ist sicher nichts Verwerfliches, seine eigenen High-End-Grafikkarten zu verwenden, aber es ist auf jeden Fall eine Neuerung und AMD dürfte den Wechsel wohl kaum vollzogen haben, um nachher schlechter dazustehen. Bei den AM5- und Intel-Systemen setzt man auf G.Skill DDR5-6000C30 (F5-6000J3038F16GX2-TZ5N) mit AMD Expo, bei den AM4-Rechnern auf DDR4-3600C16. Smart Access bzw. Resizeable BAR ist an, Virtualization-Based Security (VBS) ist aus. Getestet wurde unter Windows 11 am 15.08.2022.

Außerdem implizierst du, dass sich der Treiberoverhead massiv unterschiedlich stark auswirkt.
Frag mal Dave, warum PCGH auf ne AMD gewechselt hat für die CPU Benchmarks.
Wenn eine andere Komponente bremst, kann die zu betrachtende nicht die volle Entfaltung bringen.
Wenn ich im GPU Limit bin, bringt mir die schnellere CPU gar nichts.
Gebencht wird in 720p.. minimal settings ..
Der Rechner mit AMD GPU macht 100fps
Der Rechner mit Nvidia GPU macht 85fps
Jetzt guckst du bei pcgh in den Benchmark und siehst.. die alte Generation die mit Nvidia gebencht wurde macht dort nur 70fps
Zack denkst du "bor voll geil wie viel Mehrleistung da rauskommt"
Es geht hier um vergleiche mit alter Hardware die fast überall von der Presse mit Nvidia gebencht wurde