Gerücht zu Ryzen 4000: 600er-Chipsätze angeblich mit USB 4.0
Aus der Gerüchteküche stammt die Meldung, dass die für Ende 2020 geplanten 600er-Chipsätze für Ryzen 4000 ("Zen 3") USB 4.0 unterstützen. Passend dazu berichtet Digitimes von einem USB-4-Chip aus dem Hause ASMedia.
Während die abgespeckten Ableger des X570-"Chipsatzes" noch auf sich warten lassen, liefert die Gerüchteküche Hinweise zu den Spezifikationen der Nachfolger. Angeblich unterstützt die für Ende des Jahres geplante 600er-Serie bereits USB 4.0. Ob das realistisch ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Die Quellenlage ist recht unscharf.
Schon Anfang der Woche berichtete Digitimes, dass die 600er-Serie Ende 2020 erscheint. Dieses Mal soll auch wieder ASMedia für die I/O-Hubs, meist nicht ganz trennscharf "Chipsätze" genannt, verantwortlich zeichnen. Den X570 hatte AMD ausnahmsweise selbst entwickelt, dem Vernehmen nach, weil ASMedia nicht rechtzeitig fertig wurde. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen zweitverwerteten I/O-Die der Ryzen-3000-Serie.
Passend dazu hatte Digitimes bereits spekuliert, dass ASMedia Ende des Jahres einen USB-4-Chip veröffentlicht. Einen Zusammenhang mit der 600er-Serie stellten die Autoren dabei jedoch nicht her. Die nun aufgerollten Gerüchte legen jedoch nahe, dass die 600er-Hubs den neuen USB-Standard nativ unterstützen und man nicht auf Erweiterungskarten angewiesen ist. Das wurde bisher zwar nicht ausgeschlossen, galt aber als weniger wahrscheinlich.
USB 4.0 kommt offiziell noch 2020
Das USB IF Forum hatte USB 4.0 bereits vergangenes Jahr vorgestellt. Erste Produkte sollen Ende 2020 auf den Markt kommen, wie man auf der CES klarstellte. Der neue Standard wird nicht nur für einen deutlichen Geschwindigkeitssprung sorgen, sondern soll auch mit dem vielfach kritisierten Namenschaos aufräumen. Aktuell nehmen sich Hardware-Hersteller diverse Freiheiten bei der Bezeichnung ihrer Anschlüsse heraus, sodass für Kunden teilweise nur schwer nachvollziehbar ist, welches Tempo tatsächlich erreicht wird.
Mehr dazu: USB 4.0: Erste Produkte sollen Ende 2020 kommen - Konkurrent Thunderbolt rüstet auf
Ganz unschuldig ist das USB IF Forum am Namenschaos nicht. Das zuständige Gremium hatte das Schema nämlich schon mehrfach angepasst. Erst wurden USB 3.0 und USB 3.1 zu USB 3.1 Gen1 und USB 3.1 Gen2 erklärt. Später machte man daraus USB 3.2 Gen1 und USB 3.2 Gen2. Der einzige Standard, bei dem es sich der ursprünglichen Logik nach tatsächlich um USB 3.2 handelt, heißt USB 3.2 Gen2x2.
Quelle: Tweaktown

+LAN
Dazu noch:
mehr Power
always on,
Docking-Port
Netzanschluss+ Docking-Port
USB + DP
USB + VGA
USB +HDMI
......
Und dann: HDMI 1.0, HDMI1.x, HDMI2.0.....+
Ich weiß nicht wer sich diese bekiffte Namensgebung ausgedacht und wer das auch noch abgesegnet hat.
Da kann man nur den Kopf schütteln. Die ursprünglichen Namen waren wenigstens eindeutig.
3.0, 3.1, 3.2, 4.0, etc.
Bin so froh, dass ich mir für Ryzen3000 kein X570-Board gekauft habe.
Sooo unnötig und dann bald auch schon deutlich schlechter.
USB4.0 kann man ja im Vergleich zu PCIe4.0 wenigstens gebrauchen für externe Geräte (vgl Thunderbolt).
Das ist ja schlimm:
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Dann sollen sie die Namen ganz weglassen und lieber dazuschreiben welche Bandbreite es unterstützt.
Zb USB-20Gbps
Da blickt ja kein Kunde mehr durch.
Und wenn Air Flow im Gehäuse vorhanden ist und der Lüfter regelbar ist, läuft der im Normalbetrieb nie.
Auch die ganzen Behauptungen, dass die Lüfter nach kurzer Zeit kaputt gehen, sind einfach nur haltlose Behauptungen. Die kleinen Lüfter in Notebooks laufen weit häufiger und sind auch keine permanent auftretenden Probleme.
Vorteile: Kostete fast die Hälfte von vergleichbarem X570-Board, kein Lüfter/weniger Energieverbrauch, keine Leistungsnachteile hinsichtlich CPU/RAM, 10+2 Phasen VRMs (reicht selbst für 3950X), EKWB Monoblock vorhanden (siehe Signatur).
Nachteil: Kein PCIe4.0. Kleinigkeiten.
War für mich keine schwierige Entscheidung.
Leute mit Dockingstations werden es lieben.