AMD Zen: SMT in 32-Kerner Naples soll noch Probleme bereiten
AMD war auf der SC16 vertreten und hat dort unter anderem über seine ersten Zen-basierten Server-CPUs gesprochen. Vorführsysteme hat der Chiphersteller jedoch nicht vor Ort aufgestellt, offenbar auch nicht hinter verschlossenen Türen. Zudem soll die SMT-Implementierung in den Naples-Ablegern mit bis zu 32 Kernen noch Probleme bereiten.
Während die ersten Zen-CPUs für den Desktop-Markt mit acht Kernen in Form von Summit Ridge debütieren sollen, stehen für das Server-Segment größere Geschütze bereit. Zeppelin stellt grundsätzlich ein 8-Kern-Die dar, der in Form von Naples, einem Multi-Chip-Modul (MCM), im Viererverbund mit bis zu 32 physische Kernen und 64 Threads daherkommen soll. Genau diese Kombination scheint allerdings noch Probleme zu bereiten, wie AMD auf der kürzlich stattgefundenen SC16 zugab.
Wie heise.de berichtet, soll es noch Probleme bei der SMT-Implementierung geben, sodass AMD nur Werte ohne das Simultaneous Multithreading angab. Der Naples-Prozessor läuft dann nur mit 32 statt 64 Threads, was vor allem in den HPC-Anwendungen Leistung kosten kann. Woran es genau hapert, ist nicht bekannt. Grundsätzlich sollte es sich nicht um einen Hardware-Fehler handeln, da AMD bereits eine Summit-Ridge-CPU mit aktiviertem SMT vorgeführt hat - zumindest Desktop-Nutzer sollten keine Probleme befürchten. Denkbar ist, dass die MCM-Konfiguration noch Probleme bereitet, es an der Kommunikation zwischen den einzelnen Dies hapert oder das Betriebssystem beziehungsweise dessen Scheduler noch nicht mit Naples klar kommen. Da Server erst nach dem Desktop mit Zen-CPUs bedient werden sollen, hat AMD noch ein paar Monate Zeit, das Design zu optimieren und Fehler zu beheben.
Bemerkenswert ist zudem, dass AMD keinerlei Demo-Systeme mit Zen-Prozessoren vorgeführt hat. Mit solchen kann man potenzielle Kunden am ehesten beeindrucken. Laut heise.de soll es aber nicht einmal hinter verschlossenen Türen Zen-CPUs zu sehen gegeben haben. Am Ende muss man sich also zunächst auf AMDs Aussagen verlassen, laut denen man mit Naples auf dem Leistungsniveau eines Xeon E5-2698 v5 landen wolle. Letzteren gibt es noch nicht, das aktuelle v4-Modell auf Basis von Broadwell-EP nutzt 20 Kerne mit 2,2 bis 3,6 GHz und hat einen Listenpreis von 3.226 US-Dollar.


und wenn du schon einen 4 Threat Excavator mit einem 4 Threat Skylake vergleichen tust, warum dann den schwachen i3?
nimm nem i5 und alles sieht wieder anders aus
Von daher solltet ihr eure Milchmädchenrechnung mal beiseite lassen und objektiv argumentieren oder es bleiben lassen.
Von der letzten Ausbaustufe die für den Desktop erschienen ist, kann man nur bedingt auf die IPC von Zen hochrechen.
Das AMD nicht so große Ressourcen wie Intel besitzt, kann nicht die einzige Ausrede sein.
Immerhin ging es ja damals mit dem Athlon XP und dann nochmal mit dem grandiosen Athlon 64 auch.
(ATI Übernahme war da noch nicht gegeben aber trotzdem...)
Oder war der P4 einfach nur so schlecht und der Athlon im Endeffekt nix weiter als eine mittelmäßige CPU?
Die Notebook Sparte hatte Intel damals echt den Hintern gerettet.
Pentium M!!!
Jaaaaaa, der OEM Fertigrechner "Deal" auch.
Genauso wie Intel, nur dass bei Intel das Wasser schon seit Jahren kocht und AMD bei aktuell 50°C angekommen ist , wenn Intel irgendwas nicht passt holen sie den Dampfdruck Kochtopf heraus und sind ganz schnell bei 120 °C
Also rein vom technischen Stand wäre es bemerkenswert, wenn AMD nun mit den großen Xeons gleichziehen könnte.
Eigentlich wäre es schon bemerkenswert, wenn sie mit der Vorjahres Generation konkurieren könnten, wenn man die IPC der letzten Desktop Produkte betrachtet.
Und genau da ist der Knackpunkt.
Intel hat inzwischen so hohe Kapazitäten, dass sie selber als Fertiger arbeiten wollen, man hat den Eindruck die langweilen sich dort inzwischen
Bedenkt man noch, dass sie bei der GPU Leistung bei den IGPs immer mehr aufholen, wird es auch dort früher oder später eng für AMD.
Die letzten 4 Jahre gab es keinerlei Konkurrenz und die haben sicher nicht die Daumen gedreht nur weil AMD keine Mittel für eine weitere CPU Generation hatte.
Die haben schon neue Probleme weil die Strukturbreite immer kleiner wird und wahrscheinlich auf einem vollkommen anderem Technik Stand ^^
Das fasst es sehr gut zusammen und bringt es gut auf den Punkt!
Den P3 hatte ich z.B. gar nicht mehr im Bilde gehabt.
Danke für die nette Aufklärung und Zusammenfassung!
Das AMD nicht so große Ressourcen wie Intel besitzt, kann nicht die einzige Ausrede sein.
Immerhin ging es ja damals mit dem Athlon XP und dann nochmal mit dem grandiosen Athlon 64 auch.
(ATI Übernahme war da noch nicht gegeben aber trotzdem...)
Oder war der P4 einfach nur so schlecht und der Athlon im Endeffekt nix weiter als eine mittelmäßige CPU?
Die Notebook Sparte hatte Intel damals echt den Hintern gerettet.
Pentium M!!!
Jaaaaaa, der OEM Fertigrechner "Deal" auch.
AMD dagegen verkaufte jahrelang mit ±0 und konzentrierte das gesamte Entwicklungsbudget auf eine CPU-Linie für einen Markt. Heute versucht man vier bis fünf Märkte zu bedienen, hatte zeitweilig bis zu vier Prozessor-Entwicklungslinien im Haus, produziert die zugehörigen Chipsätze selbst und bietet nebenbei noch Nvidia die Stirn – und das bei einem ähnlichen Gesamtumsatz wie in den frühen 0er Jahren und mit einem geringeren Anteil an der Wertschöpfungskette, da jetzt auch Global Foundries und TSMC fleißig mitkassieren.
Umgekehrt investiert aber auch Intel seit Jahren nicht mehr in die Märkte, in denen eine direkte Konkurrenz zu AMD besteht. Stattdessen hat man Milliarden im ultra-mobile-Bereich versenkt, sich als Flash- und Wirless-Fertiger etabliert und IBM sowie Oracle zurückgedrängt.