Radeon R9 290X: Custom-Modelle kosten aktuell mindestens 90 Euro mehr als das Referenzdesign

35
News Benjamin Gründken Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Die sehr laute Referenzkühlung ist die Achillesferse von AMDs leistungsfähiger Radeon R9 290X. Mittlerweile stehen die ersten Custom-Designs in den Startlöchern - doch Hersteller verlangen für die bessere Kühlung derzeit einen Aufpreis von mindestens 90 Euro.

Inzwischen listet unser Preisvergleich die ersten Eigendesigns der Radeon R9 290X. Auf diesen Moment haben AMD-Nutzer lange gewartet, denn die Referenzkühlung der Karte hinterlässt, zumindest was die Lautstärke betrifft, keinen besonders positiven Eindruck. Im Moment haben die Herstellerdesigns jedoch einen kleinen, für potenzielle Käufer möglicherweise kaufentscheidenden Haken: Derzeit schlagen diese mit einem Aufpreis von mindestens 90 Euro zu Buche.

So veranschlagen Händler für die Radeon R9 290X Tri-X OC aus dem Hause Sapphire knapp 540 Euro aufwärts. Dafür erhalten Käufer ein Taktplus von 40 MHz gegenüber Karten mit Standardfrequenzen im Uber-Modus und eine wuchtige Kühleinheit, der drei Lüfter frische Luft zuführen. Darf es noch Battlefield 4 als Dreingabe sein, werden zehn Euro mehr fällig. Lieferbar sind die Karten allerdings noch nicht - was aktuell bei fast allen gelisteten Herstellermodellen der Radeon R9 290X der Fall ist.

Asus hat ebenfalls zwei Pixelschubser auf Basis der Radeon R9 290X am Start. Diese unterscheiden sich jedoch nicht in der Dreingabe, sondern in den Taktfrequenz. Zum einen wird ein DirectCU-2-Modell mit den Referenzfrequenzen ab rund 580 Euro angeboten - zum anderen eine OC-Variante des gleichen Typs, die ein Taktplus von 50 MHz offeriert. Auch hier beträgt der Aufschlag knapp zehn Euro.

Powercolors Radeon R9 290X LCS OC in der Battlefield 4 Edition ist bisher als einziges Herstellerdesign ab Lager lieferbar. Hierbei handelt es sich um ein Modell mit Wasserkühlung, das Nutzern ohne entsprechenden Kühlkreislauf wenig bringen dürfte. Mit Preisen ab 655 Euro ist sie der teuerste Grafikbolide unter den gelisteten Kandidaten.

Die preiswerteste Referenz-R9-290X ist b ereits ab 450 Euro zu haben. Zusammen mit einem Nachrüstkühler wie dem Accelero Xtreme 3 von Artic käme man derzeit wohl am billigsten weg, wenn es eine R9 290X mit leiser Kühlung sein soll. Allerdings geht der Tausch des Kühlers mit einem Verlust der Garantie einher, was deutlich schwerer wiegen könnte als ein Aufpreis von 50 Euro.

Sobald die ersten luftgekühlten Herstellermodelle der R9 290X lieferbar sind, wird deren Preis vermutlich sinken. Zumal es genug Konkurrenz geben dürfte. Zuletzt hat etwa Powercolor die Radeon R9 290X PCS+ präsentiert, bei der insgesamt sechs Heatpipes in einer Stärke von mutmaßlich acht Millimetern den werksübertakteten Chip kühlen.

35
    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jooschka Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Hellreser
        Was ihr da zur Asus Variante gezeigt hab, gefällt mir gar nicht. Die läuft auf fast 80 Grad Celsius und schafft ca 100 FPS. Da bin ich mit meiner GTX 760 viel zufriedener. Max. 50 Grad und 70 FPS. Und den Unterschied der 30 FPS ist ohnehin auf den wenigsten Monitoren sichtbar. Dafür hat meine Karte dank der Temperatur ein längere Lebenszeit.
        Ja klar! Was n Vergleich!! Meine GeForce 4 Ti 4600 schafft auch 144 FPS im Desktop und bleibt nur 45° Kühl! Deswegen hält die auch schon seit Anfang 2002! Das sind bald 12 Jahre!!! Der Unterschied zwischen Deiner und Meiner sieht man auch InGame kaum, solange der Bildschirm aus ist! UND: Meine bleibt kühler, und hält deswegen länger UND hat auch schon ewig gehalten!!!!! Solln wa tauschen?
        Von 70 auf 100 FPS in diesem Spiel sind fast ein Drittel Zuwachs! In einem anderen Spiel ist das dann die Entscheidung zwischen Spielbar und nicht Spielbar! Zum Glück gibt es Grafikeinstellungen...
        Retro-Zeitreise: Was wäre wenn? Battlefield 4 auf dem Amiga 500 im Video
      • Von Jooschka Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Hellreser
        Was ihr da zur Asus Variante gezeigt hab, gefällt mir gar nicht. Die läuft auf fast 80 Grad Celsius und schafft ca 100 FPS. Da bin ich mit meiner GTX 760 viel zufriedener. Max. 50 Grad und 70 FPS. Und den Unterschied der 30 FPS ist ohnehin auf den wenigsten Monitoren sichtbar. Dafür hat meine Karte dank der Temperatur ein längere Lebenszeit.
        Ja klar! Was n Vergleich!! Meine GeForce 4 Ti 4600 schafft auch 144 FPS im Desktop und bleibt nur 45° Kühl! Deswegen hält die auch schon seit Anfang 2002! Das sind bald 12 Jahre!!! Der Unterschied zwischen Deiner und Meiner sieht man auch InGame kaum, solange der Bildschirm aus ist! UND: Meine bleibt kühler, und hält deswegen länger UND hat auch schon ewig gehalten!!!!! Solln wa tauschen?
        Von 70 auf 100 FPS in diesem Spiel sind fast ein Drittel Zuwachs! In einem anderen Spiel ist das dann die Entscheidung zwischen Spielbar und nicht Spielbar! Zum Glück gibt es Grafikeinstellungen...
        Retro-Zeitreise: Was wäre wenn? Battlefield 4 auf dem Amiga 500 im Video
      • Von L-Patrick Freizeitschrauber(in)
        Was für ein Vergleich
      • Von Hellreser Kabelverknoter(in)
        Was ihr da zur Asus Variante gezeigt hab, gefällt mir gar nicht. Die läuft auf fast 80 Grad Celsius und schafft ca 100 FPS. Da bin ich mit meiner GTX 760 viel zufriedener. Max. 50 Grad und 70 FPS. Und den Unterschied der 30 FPS ist ohnehin auf den wenigsten Monitoren sichtbar. Dafür hat meine Karte dank der Temperatur ein längere Lebenszeit.
      • Von xpSyk BIOS-Overclocker(in)
        Man sollte sowieso keine 290X, sondern eine 290 kaufen.
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        Krallt euch doch die demnächst^^
        Schade, ich hab das Gefühl, dass es keinen non X Ableger geben wird: R9 290X Lightning, 760 ITX & Gaming Grade AMD Kaveri Motherboards - MSI Suite CES 2014 - YouTube
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk