Radeon RX 7000: RDNA3-Grafikkarten mit Displayport 2.0?
Ein Patch in AMDs Linux-Treiber spricht dafür, dass die Radeon RX-7000-Grafikkarten auf Displayport 2.0 setzen werden. Dadurch könnte man Bildschirme mit deutlich höherer Auflösung oder Bildwiederholrate betreiben.
Wer sich eine RTX-3000-Grafikkarte von Nvidia oder eine RX-6000-Graikkarte von AMD zulegt, der findet an der Rückseite meist einen Anschluss vom Typ HDMI 2.1 und drei Anschlüsse vom Typ Displayport 1.4a. Damit lassen sich zwar bereits zahlreiche Bildschirme ansteuern, doch mit den schon 2019 finalisierten Displayport-2.0-Anschlüssen wäre noch deutlich mehr möglich.
Radeon RX 7000 mit Displayport 2.0
In der aktuellen Generation an Radeon- und Geforce-Grafikkarten dürften Displayport-2.0-Anschlüsse wohl kaum noch verbaut werden, doch womöglich könnte das mit AMDs RX-7000-Grafikkarten, die auf die RDNA3-Architektur setzen werden, anders sein. Dafür spricht zumindest ein Patch für AMDs Linux-Treiber AMDGPU, der eine Unterstützung für Displayport 2.0 mit sich bringt.
Da AMD demnächst neben den RDNA3-Grafikkarten nur noch Modelle auf Basis der CDNA2-Architektur plant, ist der Einsatz in den RX-7000-Grafikkarten sehr wahrscheinlich. CDNA2 dürfte ausschließlich in den Radeon-Instinct-Grafikkarten für den professionellen Markt zum Einsatz kommen, und diese haben üblicherweise keine Grafikanschlüsse und somit auch keine Verwendung für Displayport 2.0.
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Für Bildschirme, die man an AMDs kommende RX-7000-Grafikkarten anschließt, dürfte somit eine deutlich höhere Datenrate als aktuell möglich werden. Displayport 1.4a erreicht maximal eine reale Datenrate von 25,92 GBit/s, was bei einer unkomprimierten Bildübertragung zwar für ein UHD-Bild mit 60 Hertz, aber nicht für ein UHD-Bild mit 120 Hertz ausreicht.
Mit Displayport 2.0 dürfte sich das deutlich ändern, denn hier ist eine reale Datenrate von 77,37 GBit/s vorgesehen. Das liegt noch deutlich über den 42,67 GBit/s von HDMI 2.1 und ermöglichst es beispielsweise, einen UHD-Monitor mit 240 Hertz und 10 Bit Farbtiefe anzusteuern.
Quelle: Freedesktop via Videocardz

Nur wenige Leute brauchen wohl tatsächlich die immense theoretische Bandbreite von DP 2.0.
Und ansonsten kann ja HDMI 2.1 quasi alles im Markt befindliche abdecken.
Gerade in VR ist der DP1.4 das Bottleneck.
Nur wenige Leute brauchen wohl tatsächlich die immense theoretische Bandbreite von DP 2.0.
Und ansonsten kann ja HDMI 2.1 quasi alles im Markt befindliche abdecken.
Mit der Einstellung bewegst sich nichts vorwärts.
Nur wenige Leute brauchen wohl tatsächlich die immense theoretische Bandbreite von DP 2.0.
Und ansonsten kann ja HDMI 2.1 quasi alles im Markt befindliche abdecken.