Radeon RX 6700 XT: Powercolor deutet Hellhound-Serie an [Update 2]

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Radeon RX 6700 XT: Powercolor deutet Hellhound-Serie an (1)
Quelle: Powercolor

Jetzt aktualisiert: Mit dem Launch der Radeon RX 6700 XT, der vermutlich Anfang März ansteht, legt Powercolor unter dem Namen Hellhound offenbar auch eine neue Produktserie auf. Möglicherweise handelt es sich dabei um Silent-Modelle, die man unterhalb der Red Devil beziehungsweise Red Dragon platziert.

Aktualisierung vom 04.03.2021

Wer darauf spekuliert hat, dass die Vorstellung der RX 6700 XT dazu genutzt wird, dass sich auch alle Boardpartner in die Karten schauen lassen, dürfte etwas enttäuscht sein. Zwar gibt es durchaus einige Ankündigungen von Custom-Designs, aber wie gehabt ohne die wesentlichen Infos wie GPU-Taktraten, Preise oder Leistungsaufnahme. Powercolor selbst stellt bisher gar nur das "banale" Referenzdesign vor - von einem "Höllenhund" ist bisher nichts zu sehen. Das dürfte sich aber spätestens am 18.03. ändern, wenn die Karten im Handel sind.


Aktualisierung vom 03.03.2021

Heute steht die Ankündigung der Radeon RX 6700 XT im Livestream an - und es dürfte wohl kaum ein Zufall sein, dass just vor wenigen Stunden ein erneuter Teaser auf der Twitterseite von Powercolor erschienen ist. "Hellhound sei die neue Gaming-Waffe", so Powercolor. Und stellt eine neue RDNA-2-GPU unter dem Hashtag Coming soon vor. Auf dem Bild sind mit etwas Aufhellung zwei 8-Pin-Anschlüsse erkennbar. Das kann aber durchaus eine Spezialität des Custom-Designs von Powercolor sein. Referenzdesigns sagt man 1x8 und 1x6 nach. Powercolor scheint sich bei Hellhound auf jeden Fall auf eine neue Farbgebung einzulassen - weg vom roten Design, hin zu blauen Elementen.

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Originalartikel vom 01.03.2021

Powercolor hat sich in den letzten Jahren unter anderem durch die Red Devil-Reihe einen Namen gemacht, die zum Beispiel als Radeon RX 5700 XT relativ beliebt war. Der Hersteller hat aber auch andere Serien in petto, etwa die Red Dragon-Reihe und, als Radeon RX 6800, einen Fighter. Mit dem im Raum stehenden Release der RDNA-2-Mittelklasse, die zunächst als Radeon RX 6700 XT erscheinen soll, legt Powercolor nun offenbar ein weiteres Label auf: den Hellhound.

Wie derartige Custom-Designs aussehen, ist allerdings noch völlig offen. Bisher hat der Hersteller nur ein Logo geteilt, auf dem sich besagter Höllenhund zeigt. Den stilisierten Kopf wird man möglicherweise auch in dieser oder abgewandelter Form auf den Grafikkarten sehen, ähnlich dem beleuchteten Teufelskopf der Red Devil-Serie. Dem Logo nach zu urteilen, erstrahlt dieser allerdings im bläulichen statt rotem Farbton - so denn ebenfalls ein Beleuchtungskonzept zum Einsatz kommt.

Radeon RX 6700 XT Hellhound als Silent-Karte?

Powercolor beschreibt die Hellhound-Serie wie folgt: "Früher war er ein Kampfhund, von einem tapferen Krieger gehalten. Doch seine Tapferkeit blieb vom Red Devil nicht unbemerkt, der die Chance sah, den Hund zum Wächter seiner Höllentore zu erheben ..." Lautlos sei der Hellhound, kein einziges Geräusch von sich gebend, während er die Tore bewacht.

Dass Powercolor hier ins Reich der Belletristik abdriftet, liegt auf der Hand. Vermutlich soll durch die stilvollen Umschreibungen angedeutet werden, dass eine Radeon RX 6700 XT Hellhound ein besonders leises Silent-Modell darstellt: mit einer Leistung unterhalb der Red Devil, dafür mit leiser drehenden Lüftern. Im Detail wird das natürlich abzuwarten sein.

Mehr zum Thema: Radeon RX 6700 XT: AMD stellt am 3. März neue RX-6000-Karte vor

AMD hatte erst kürzlich auf Twitter die Veröffentlichung einer neuen Grafikkarte der Radeon-RX-6000-Familie für den 3. März 2021 bestätigt. Berichten nach ist damit die Radeon RX 6700 XT gemeint. Sie könnte 40 Compute Units (2.560 Shader-Einheiten) bieten und 12 GiB Speicher über ein 192-Bit-Interface anbinden. Angepeilt wird vermutlich eine Leistung auf dem Niveau der Geforce RTX 3060 Ti.

Quelle: Powercolor, Videocardz

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1730416202
        Das heutige Update des Artikels sagt einem also, dass es keine News zu dem Produkt gibt. Gut.
      • Von Gast1730416202
        Das heutige Update des Artikels sagt einem also, dass es keine News zu dem Produkt gibt. Gut.
      • Von Spieler22 Software-Overclocker(in)
        Die könnten den Die, den Vram und die Platine auch einzeln in die Packung schmeißen, selbst ohne Kühler. In der aktuellen Situation würde das trotzdem gekauft werden. Welches Customdesign oder ähnliches ist doch mittlerweile absolut wurst. Brauchst du ne Karte kaufst du was es gibt und wenns nichts gibt wartest du bis es eine gibt und kaufst dann, egal welches Design oder so.
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Sie deuten an... haben offensichtlich aus der Misere gelernt.

        Grafikkarten, die Trabis unter den Elektronikprodukten.
        Heute bestellen, in 15 Jahren wird geliefert.
      • Von rum BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Bevier
        Das einzige, dass wirklich helfen könnte, wäre eine Einbremsung der Hash-Leistung um mehr als 90%, dass sich der Betrieb einfach nicht mehr für Miner lohnt. Dann würden wenigstens ein paar Karten für uns Endverbraucher abfallen, wäre da nicht das winzige Problem, dass wir Gamer zwar alle GPUs wollen aber nicht so viel zahlen, wie die Miner und daher in der absoluten Bedeutungslosigkeit für die geldgeilen Firmenbosse versinken. Dass der Miningboom irgendwann enden wird, wie bisher jedes Mal und die wenigen verbliebenen Gamer danach die hohen Absatzziele der Unternehmer alleine nicht mehr erfüllen können, sehe ich eine sehr schwarze Zukinft gerade für nVidia. AMD hat ja immer noch seine Custom-Chips für PS5 und Co, sowie die CPUs. nVida bleibt dann nur ein kompletter Wechsel in einen anderen Bereich, nur noch Automotive oder vielleicht ARM-Chips aber das ist beides deutlich umsatzschwächer als der einst starke GPU-Handel, der sie erst so groß gemacht hat...
        Ich hab da auch so meine Theorien ... und eine, übrigens sehr phantasievolle, sagt, dass AMD und NVidia zeitnah zu Mining-GPU-Herstellern "reduziert" werden wobei AMD hier den Vorteil hätte, ähnlich den Konsolen, "Kleinstfarmen" mit integrierter CPU und mehreren GPUs auf kleinstem Raum herzustellen (sozusagen Board, CPU, Ram und ein paar GPUs ein einem eigenen Gehäuse mit eigenen Anschlußmöglichkeiten nach außen) sowie die passenden Racks anzubieten, auf welchen dann diese "Kleinstfarmen" dreidimensional gestapelt, verbunden und gekühlt werden könnten. Also Multi-GPU-Kleinstsysteme in fabrikhallenhohen 3D-Gerüsten miteinander Verbunden und gekühlt.
        Naja ... und unsere Grafikkarten, also für die Spieler, wird dann natürlich Intel liefern. Vielleicht wirds nur Leistung auf Augenhöhe der alten 1050Ti oder so geben, aber Luft nach oben gibts ja immer und jeder sollte seine Chance bekommen.

        Ironie : Off
        Phantasie : Off
        Beim aktuellen Markt spielt mein Gehirn irgendwie nicht mehr richtig mit. Zu offensichtlich dominieren Gier und Illegalität über Nachhaltig- und Verhältnismäßigkeit. Der Grafikkartenmarkt ist unattraktiv. Punkt. Vielleicht wird er 2022 attraktiver.
      • Von Echo321 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Bevier
        Das einzige, dass wirklich helfen könnte, wäre eine Einbremsung der Hash-Leistung um mehr als 90%, dass sich der Betrieb einfach nicht mehr für Miner lohnt. Dann würden wenigstens ein paar Karten für uns Endverbraucher abfallen, ...
        Wenn nur 1000 GPUs verfügbar sind dann werden die dort verbaut wo gerade der größte Bedarf und Profit ist. Eine Spaltung der Grafikkartenserien in "Non-Mining" und "Mining" führt nur augenscheinlich zu einer Verbesserung wenn dann einfach mehr Mining Karten gebaut werden. Außer mehr Profite für Nvidia gibt es keine Änderung denn z.B. 80% der Karten gehen dann weiter in den Mining Bereich.

        Die Produktion der Chips muss erhöht werden und/oder der Mining Boom muss stoppen. Nur dann werden wir Endkunden eine Besserung der Lage sehen.
      Direkt zum Diskussionsende
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