Nicht unter Windows: 20 Jahre alte Radeon-GPUs erhalten weiterhin Treiber-Updates
Zwei Jahrzehnte alte ATI Radeon-Grafikkarten der "R300"- bis "R500"-Reihe erhalten unter Linux weiterhin 3D-Grafiktreiber-Updates. Unter Windows endete der Support dieser GPUs im Jahr 2009.
Linux ist bekannt dafür, alter Hardware neues Leben einzuhauchen - sei es, weil Microsoft oder Apple den Betriebssystem-Support einstellen oder keine Treiber mehr gepflegt werden. Ganz anders sieht es bei der quelloffenen 3D-Grafikbibliothek Mesa unter Linux aus, die weiterhin zwei Jahrzehnte alte ATI-Radeon-GPUs unterstützt.
Mesa-Patch liefert Videospeicher-Abfragen nach
Kurz zur Erklärung: Mesa stellt die 3D-Grafikschnittstellen Vulkan, OpenGL und Co. unter Linux und anderen Open-Source-Betriebsystemen wie FreeBSD zur Verfügung. Das Open-Source-Projekt Mesa hat nun einen Patch für ATI Radeon-Grafikkarten erhalten, die teils über 20 Jahre alt sind: die "R300"-Reihe (ATI Radeon 9000, X300, X500, X600), die "R400"er-Serie (X700, X800) und die X1000-"R500"-ATI-Radeon-Grafikkarten (via Phoronix).
Im Detail werden diese Retro-GPUs zwei Speicherabfrage-Aufrufe für OpenGL erhalten, die (Programmierer-typisch auf den ersten Blick etwas kryptisch) "OpenGL GL_ATI_meminfo" und "GL_NVX_gpu_memory_info" heißen. Diese kommenden Updates für den Mesa-3D-Grafikstack gehen aus einer sogenannten Merge-Request des Entwicklers Brais Solla hervor - also einer Anfrage eines Software-Entwicklers, neuen Code durch andere Entwickler überprüfen und freigeben zu lassen.
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Windows-Support endete vor mehr als 15 Jahren
Damit erhalten die ATI-Radeon-Grafikkarten der "R300"- bis "R500"-Reihe 20 Jahre nach Veröffentlichung neue Funktionen des 3D-Grafikstacks Mesa unter Linux und Co. - diese neuen-alten Features werden im kommenden Mesa 25.3, das zwischen Oktober und Dezember dieses Jahres erscheinen wird.
Unter Windows endete der Support für ATIs "R300"-Grafikkarten bereits im März 2009 mit dem Catalyst-Treiber 9.3, wie Toms Hardware schreibt. Der darauf folgende ATI-Catalyst-9.4-Treiber unterstützte nur noch die Radeon HD 2000-Reihe ("R600").
Nutzen Sie selber noch alte ATI-Radeon-Grafikkarten der "R300" bis "R500"-Chipreihe unter Linux? Oder haben Sie das Open-Source-Betriebssystem bislang noch nicht auf ihren alten PCs und Laptops installiert? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit! Beachten Sie beim Kommentieren bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns zusätzlich gerne auf Whatsapp und X. Unsere Videoinhalte finden Sie auf Youtube, Instagram und Tiktok.
Quellen: Mesa (Freedesktop) via Phoronix

Gemeint ist eher sowas hier:
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Ich hatte irgendwann mal eine Geforce 8400GS. Was ich vorher hatte, kann ich nicht mehr sagen.
Es könnte die Radeon 9700 gewesen sein.
Also, auf der anderen Seite finde ich ja Microsofts Produktpolitik viel zu lasch. Die sollten wesentlicher elitistischer werden! Pfff, wer nutzt schon so lahmen Gammelkram wie einen 8700k oder eine 1070?! Alles unter 9950X3D und RTX 5090 fliegt aus dem Support! Die Leute sollen froh sein, wenn ihr System dann überhaupt noch mit nur einer Graka bootet! Windows, das Gaming-BS für die wahren Gamer:innen!
In meinem 3. Desktop PC werkelt noch eine R9 390X OC mit einem FX 8370.
Ja, der wird nicht mehr allzu oft angeschmissen, aber hin und wieder doch ...