Radeon Adrenalin 23.7.2: Was steckt hinter den "schlechten AMD-Treibern"?
Die jüngste Adrenalin-Treiberversion 23.7.2 macht Probleme: Manche integrierte Grafiklösungen werden nicht korrekt erkannt; zeitgleich werden interne und externe Geräte zum Teil nicht mehr ordnungsgemäß erkannt. Bei den Desktop-GPUs sucht hingegen ein eigentlich bereits gelöster Bug die Rechner wieder heim.
Kürzlich veröffentlichte Grafikkarten-Hersteller AMD eine neue Version des Radeon-Treibers und stellte die Adrenalin-Software so auf Nummer 23.7.2. Zu den Neuerungen gehörten etwa der erstmalige Support der "Phoenix"-APUs sowie dem Ryzen 7 7840S - an anderer Stelle werden jedoch Probleme mit dem AMD-Treiber laut. Diese äußern sich in einer Art Identitätsdiebstahl, die der Twitter-Nutzer carygolomb entdeckte und mittlerweile auch von der Digital Foundry bestätigt wurden.
Laut dem Tweet wird in einem nicht näher benannten Gaming-Handheld die integrierte Radeon 780M-GPU nicht mehr als solche erkannt, sondern als schwächere 760M-Version. Gleiches ist auch in der Antwort von Digital's Foundry der Fall, die dasselbe Phänomen nach Installation von Adrenalin 23.7.2 beim Handheld Ayaneo 2S beobachten konnten. In der Folge sei der Benchmark von Metro Exodus Enhanced von 33 Bilder pro Sekunde auf 22 FPS abgestürzt.
Darüber hinaus werden weitere Bugs mit internen und externen Geräten bei mobilen Konsolen gemeldet; so soll das Fingerabdrucklesegerät, die Soundkarte sowie ein angeschlossener Xbox-360-Controller nicht mehr erkannt werden. Grundsätzlich scheinen sich die meisten der Probleme auf die integrierten Grafiklösungen der Ryzen-7000-Reihe zu beziehen, die aktuelle GPU-Generation rund um Radeon RX 7000 ist im Großen und Ganzen von schwerwiegenden Fehlern im Zuge von Adrenalin 23.7.2 verschont geblieben.
Ein Bug wird hier allerdings von AMD selbst in den zugehörigen Patch Notes genannt: So sei in einigen Grafikkarten aus der RDNA-3-Reihe ein erhöhter Stromverbrauch im Idle-Modus zu beobachten, wenn Multi-Monitor-Setups mit unterschiedlichen Auflösungen sowie hoher Bildwiederholrate genutzt werden - ein Problem, das AMD eigentlich bereits in vergangenen Treiber-Updates behoben haben wollte.

Was ich aber gemacht hatte: in den Grafikeinstellungen die Bildanzahl auf 30 (anstatt 60) gelockt. Dann hatte ich mit dem 2023 Treiber (mit 30 fps) einen ähnlichen Stromverbrauch wie mit meinem 2021er Treiber (mit 60 fps) - bei ansonsten gleichen Einstellungen.
Victoria 3 könnte man selbst auch noch gut mit 30 fps spielen, wenn das Scrollen in der Weltkarte nicht wäre. Während das Scrollen der Weltkarte auf 60 fps geschmeidig und schön geschieht, ruckelt es bei 30 fps so dermaßen, dass mir fast schwindlig geworden ist.
Weil du eine AMD und somit Adrenalin benutzt, kannst du ein Profil editieren.
Kannst du nicht wenn Victoria3 startet alles runter drehen lassen?
UV und max Watt, oder gar Taktrate?
Habe das noch nicht so intensive genutzt bis jetzt.
Würde mich auf ein Feedback freuen.
Genau das ist der Punkt. Es hat sich eben etabliert das die Treiber Müll sind. Wenn ich noch an Anfang des Jahres denke wo so eine Pfeife behauptet hat der Dez. Treiber würde die Karten schrotten. Genau das bleibt bei den Leuten hängen. Ich gehöre auch zu den Leuten die keine Probleme mit dem Treibern haben.
Seit dem höre ich immer die selbe Leier von Leuten die von Leuten gehört haben..
Lächerlich! Schon lange alter Hut.
Was den Titel betrifft, ich habe keine Ahnung von welchen gravierenden und sogar wiederkehrendem Bug die Rede sein soll??
Ich kenne 3 Ansätze die nur die 7000er betreffen ausser einem, das ist das Reset-Install.
Dieser ist deaktiviert wegen dem Win-Update Service der reinfummeln kann.
Aber bei den Kenntnisen die ich hier drin nachlesen durfte, bezweifle ich, dass jemand der Kritiker das wusste.
Die anderen 2 sind mehr Quality Improvement.
Verbesserungswürdige Performance in VR
Zuviel Strom mit 1+ Monitoren(hight refresh rate) im idel.
Wusste im Umkerschluss einer, von den NVidiaTreibern die deren Karten zerstören konnten und wieder zurück gezogen wurden?
Nicht mehr sicher, war es noch dieses Jahr.
Ja, Glashaus!
Nicht vergessen, wir haben nicht nur Streamen auf Platformen und Homedevices so wie Recording.
-Performancegraphen
-OC/UC
-Audio, Noice Supression
-So wie on the fly all Featurenutzung und Farbanpassung
Es gab eine Zeit, da konnten die AMD(Ati)-Karten in manchen Spielen Schattenwürfe nur mit Treppchen und nicht gefiltert darstellen.
Letzten Endes hat mich Witcher 3 in 2015 endgültig auf Nvidia GTX970 (hatte nie wirklich Probleme mit den angeblichen 3,5+0,5 Speicher) umsteigen lassen, gefolgt von der RTX2060 und RTX3070 sowie jetzt der RTX4070Ti und ich hab es bisher nicht bereut.
Meiner Frau hab ich dann 2021 ebenfalls eine Nvidia GTX1660 Super spendiert, weil die Probleme mit AMD auch bei ihr immer noch allgegenwärtig waren.
Deshalb hat AMD im Treiber seit Jahren per Default einen reduzierten Tessellierungsfaktor von 8 vorgegeben.
Und das führte auch zur Entwicklung von TressFX - Haar und Fell per GPU Compute, was Nvidia GPUs bis zur 2000er Serie nicht gut beherrschten. Selbst in der 2000er Serie hatten die Karten noch manchmal Schwierigkeiten bei gemischten Aufgaben, so dass Nvidia die Treiber umschrieb, um die Vermischung von Renderaufgaben und GPU Compute aufzudröseln.
Mit meinem i5-750 hatte ich 8 Jahre lang keinerlei Probleme. Das Teil lief in jeder Hinsicht störungsfrei.
Das einzige, was mich seitdem jedoch von Intel abhält, ist ihre dämliche Mainboard-Politik
Jede neue Intel-CPU schreit gefühlt nach einem neuen Mainboard, nur weil sie wieder mal "2 Masse-Pins" mehr verwenden.
AMD-Plattformen sind langlebiger.
Die Erfahrung mit dem i5-750 lässt mich aber bei jedem Prozessor-Neukauf immer wieder zu Intel schielen.
Mal sehn, wann ich auch da wieder nachgebe
Vor allem mit den X3D CPUs ist AMD aktuell echt weit voraus - allerdings reicht da ne 800er X3D CPU, wie 7800X3D und 5800X3D.